Psychologie-Mythen: Macht Hirnjogging wirklich schlauer?

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Corbis

Messung der Hirnaktivitäten: Macht Hirnjogging schlau?

"Psychopathen lassen sich am Gehirn erkennen", "Forscher können Gedanken lesen": Was ist wirklich dran an solchen Aussagen? Der Psychologe und Philosoph Stephan Schleim entlarvt die sieben größten Legenden über das Denkorgan des Menschen.

Spinat enthält viel Eisen, lesen bei schlechtem Licht schadet den Augen, und einen Kaugummi verschlucken ist schlecht für den Magen. Das Gemeinsame dieser drei Aussagen? Genau - es handelt sich um Mythen. Wissenschaftlich lässt sich keine der Behauptungen stützen.

Auch um unser Denkorgan ranken sich Legenden, die trotz zweifelhafter Grundlage in der Öffentlichkeit kursieren. Die Komplexität des Gehirns, der Boom neurowissenschaftlicher Forschung und das große Interesse der Bevölkerung bieten einen idealen Nährboden für die Verbreitung von Halbwahrheiten. Und manch hartnäckigem Mythos sind nicht nur Laien, sondern auch Wissenschaftler - ich eingeschlossen - schon auf den Leim gegangen.

Höchste Zeit also für eine Klarstellung. Was stimmt wirklich, was ist Legende? Sieben Behauptungen über das menschliche Gehirn im Faktencheck:

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  • Mittwoch, 06.06.2012 – 08:10 Uhr
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Kurzer Wegweiser durch das Gehirn
Als Gehirn bezeichnet man den im Kopf gelegenen Abschnitt des Nervensystems, der die zentrale Steuerungszentrale des Körpers bildet. Bei höher entwickelten Tieren bildet das Gehirn zusammen mit dem Rückenmark das Zentralnervensystem. In ihm sind die Sinneszentren und übergeordnete Schaltzentren (Koordinations- und Assoziationszentren) zusammengefasst. Es ist für die Ausbildung komplizierter Handlungsabläufe, für die Fähigkeit des Gedächtnisses und für die Ausprägung von Denken, Gefühlen, Bewusstsein und Intelligenz verantwortlich.





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