Unerfüllter Kinderwunsch Warum klappt es nicht?

Martina und Lukas wünschen sich seit Jahren ein Kind. Letzte Hoffnung: künstliche Befruchtung. Die Reproduktionsmedizin verspricht Hilfe - eine Garantie, dass es klappt, gibt es nicht.

Corbis

Von , und (Grafiken)


"Sie haben faule Follikel." Faule Follikel? Martina Hellwig ist fassungslos. Wieder nicht schwanger. Lapidar erklärt ihr die Frauenärztin, sie solle mehr Sport machen - und aufpassen, dass sie nicht übergewichtig werde. Dann, so der Rat der Ärztin, werde es mit dem Kinderkriegen schon klappen. Martina ist 27 Jahre, als sie von der Ärztin schonungslos mit der Wahrheit konfrontiert wird.

"Ich habe doch kein Gewichtsproblem", denkt Martina. Nach dem Besuch bei der Gynäkologin beschließen sie und ihr Mann Lukas, die beide in Wahrheit anders heißen, es dennoch langsam anzugehen. Es ist ja noch Zeit.

Der 30. Geburtstag naht. Martina wird unruhig. Ein Leben ohne Kinder? Unvorstellbar. Ihre Geschwister, ihre Freunde - sie alle sind sehr fruchtbar. Martina und Lukas aber haben weiterhin kein Glück. "Wir haben uns wirklich für die anderen gefreut", sagt Martina. "Aber zugleich waren wir frustriert." Warum nur klappt es bei ihnen nicht? Ihre Sorgen behalten sie für sich.

Schließlich fasst Lukas sich ein Herz und lässt sich beim Urologen untersuchen. Das Ergebnis ist ein Schock: Im Ejakulat finden sich keine Spermien.

Für viele Paare, die sich Kinder wünschen, ist es völlig selbstverständlich, dass die Frau irgendwann schwanger wird. Tatsächlich aber "müssen mehrere Faktoren gut zusammenspielen, damit sich schließlich ein Embryo in der Gebärmutter einnistet und zu einem Kind heranwächst", sagt der Reproduktionsmediziner Christian Thaler. "Man kann durchaus von einem kleinen Wunder sprechen." Thaler ist Leiter des Hormon -und Kinderwunschzentrums der Frauenkliniken am Klinikum der LMU München. Zu ihm kommen Paare, die sich sehnlichst wünschen, dieses Wunder erleben zu dürfen, aber kein Glück dabei haben.

Schätzungen zufolge ist fast jedes zehnte Paar in Deutschland zwischen 25 und 59 Jahren ungewollt kinderlos. Manche kämpfen jahrelang, bis es endlich klappt. Für andere geht der Kinderwunsch nie in Erfüllung. "Die Ursachen liegen etwa in gleichem Maße bei der Frau wie beim Mann", sagt Thaler.

Mögliche Ursachen für Kinderlosigkeit
Beim Mann
  • Gestörte Spermienproduktion und –reifung: Nikotin, Alkohol, falsche Ernährung, Übergewicht oder extremes Ausdauertraining können das Risiko erhöhen, dass zu wenige, zu langsame, bewegungsunfähige oder fehlgebildete Spermien produziert werden. Auch die längere Einnahme von Medikamenten wie Antibiotika, Antihistaminika und Anabolika kann die Spermienproduktion vorübergehend vermindern.
  • Mumps-Erkrankung als Jugendlicher
  • Blockierte Samenleiter (beispielsweise infolge einer Chlamydien-Infektion) oder blockierte Kanälchen in den Nebenhoden
  • psychosozialer Stress
  • idiopathisch (ungeklärte Ursachen)
Bei der Frau
  • Abnehmende Funktion der Eierstöcke mit zunehmendem Alter
  • Genetische Veränderungen der Eizellen
  • Gestörte Funktion der Eileiter oder Eierstöcke, verdickter Zervixschleim (etwa durch Nikotin)
  • Endometriose: Wucherung der Gebärmutterschleimhaut
  • Polyzystisches Ovarsyndrom PCOS: Gestörter Hormonhaushalt
  • Hormonell bedingte Fehlfunktionen (beispielsweise unzureichende Produktion der Eierstockhormone)
  • Schilddrüsenfehlfunktion
  • Immunologische Ursachen
  • Über- und Untergewicht (beispielsweise durch Radikaldiäten)
  • Stress
Bei Martina und Lukas ist er "das Problem". Zwar produzieren seine Hoden ganz normal Spermien. Doch weil seine Samenkanäle verengt sind, ist der Spermientransport blockiert. "In solchen Fällen ist es möglich, die Spermien direkt aus dem Hodengewebe zu isolieren", erklärt Thaler. Nach dieser sogenannten testikulären Spermienextraktion (TESE) können die Spermien direkt in die Eizellen injiziert werden. Eine Methode, die im Fachjargon intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI, heißt (siehe Infografiken). Meistens werden die isolierten Spermien aber zunächst kryokonserviert, also eingefroren, bevor sie in die Eizellen gespritzt werden.

Was einfach klingt, ist in Wahrheit ein aufreibender Prozess. Insbesondere für die Frau. Nach der Diagnose beim Urologen googeln Martina und Lukas nach Kinderwunschambulanzen. Ihre Wahl fällt auf eine schicke Einrichtung, die weit oben in der Trefferliste erscheint. Doch sie entpuppt sich als Flop. "Wir waren mehr oder weniger eine Nummer", erzählt Martina. "Man hat uns weder gut noch einfühlsam beraten." Noch heute empört sie sich darüber, dass der Arzt ihr sagte, sie habe die Eierstöcke einer 35-Jährigen.

Lukas fühlt sich schlecht, weil er ja eigentlich "schuldig" ist, aber alles an Martina hängenbleibt: Zwei Wochen lang muss sie jeden Tag Hormone spritzen. "Ich nahm extrem zu. Eine ganze Kleidergröße." Die Hormone regen ihren Körper dazu an, zahlreiche Eizellen zu produzieren. Diese werden ihr unter Vollnarkose entnommen.

Für die anschließende ICSI legt der Arzt dem Paar eine sogenannte Frisch-TESE ans Herz: Aus dem Hoden entnommene Spermien werden direkt nach der Entnahme einzeln in Martinas Eizellen gespritzt. Die restlichen Spermien werden für weitere Versuche eingefroren. "Das sollte angeblich die Befruchtungsrate verbessern", erzählt Lukas. "Was uns aber vorher keiner gesagt hat war, dass wir diesen 2500 Euro teuren Eingriff komplett selbst zahlen müssen."

Die Ausbeute: vier befruchtete Eizellen. Zwei davon frieren die Ärzte ein, die anderen beiden pflanzen sie in Martinas Gebärmutter. Dann heißt es warten. Nach 14 nervenaufreibenden Tagen lässt sich Martina morgens in der Praxis Blut für den Schwangerschaftstest abnehmen. Man verspricht ihr, bis spätestens mittags das Ergebnis mitzuteilen. Doch der ersehnte Anruf bleibt aus. Kurz vor Feierabend ruft Martina selbst in der Praxis an und erhält nur eine knappe Antwort. "Das Ergebnis ist negativ." Martina schluckt, legt auf und weint.

Tags darauf informiert sie der Arzt darüber, dass ihre Schilddrüsenwerte eine Unterfunktion anzeigen. Möglicherweise habe es deshalb mit der Einnistung nicht geklappt. Martina ist wütend. "Diese Prozeduren sind psychisch und körperlich wirklich aufreibend. Warum hat man die Werte nicht schon vorher überprüft?" Die Kraft und der Mut, sich eine andere Klinik zu suchen, aber fehlen dem Paar. Mit den beiden eingefrorenen Eizellen starten sie einen weiteren Einnistungsversuch. Doch obwohl Martinas Schilddrüse gut eingestellt ist, bleibt er erfolglos.

Zu diesem Zeitpunkt weihen Martina und Lukas Familie und Freunde ein. Sie reagieren verständnisvoll. Aber auch betroffen. Neue Schwangerschaften im Bekanntenkreis werden fortan vorsichtig verkündet. "Meine Schwester hatte richtige Schuldgefühle", sagt Martina. "Weil sie nie so einen starken Kinderwunsch hatte wie ich - aber ihre Kinder quasi nebenher bekam."

Nach einer Weile sucht sich das Paar doch eine neue Kinderwunschambulanz und entscheidet sich für eine weitere ICSI. Wieder heißt es für Martina Hormone schlucken. Wieder wächst ihr Umfang um eine Kleidergröße, die ahnungslosen Kollegen witzeln. "Bist Du schwanger?" "Wie gerne hätte ich 'ja' geantwortet!" Für den anschließenden Eingriff bringen die beiden Lukas kryokonservierte Spermien in einem speziellen Behälter selbst von der ersten zur zweiten Praxis. "So vorsichtig sind wir noch nie gefahren."

Schwangerschaftsrate im Verlauf eines Jahres

Anteil der Frauen, die sich ab 35 Jahren für eine Behandlung entscheiden

Schwangerschaftsraten pro erstem Embryonen-Transfer, 2012

Schwangerschaftsraten pro erstem Embryonen-Transfer, 2012

Dauer des Kinderwunsches bis zur ersten Behandlung

Gesamte Schwangerschaftswahrscheinlichkeit pro Frau, 1997 bis 2011, IVF, ICSI, IVF/ICSI inkl. Krypto-ET

Wieder das quälende Warten. Dann aber kommen die drei Worte, die Martina und Lukas nie wieder vergessen werden. "Sie sind schwanger." Das Glücksgefühl sei unbeschreiblich, erzählt Martina. "Aber dann geht der Nervenkitzel wieder los." Bleibt man wirklich schwanger? Geht alles gut? "Du hast blanke Angst, dass das Glück plötzlich ein Ende haben könnte." Doch es geht gut. Martinas und Lukas Sohn ist heute zwei Jahre alt - und ihr Kinderwunsch ungebrochen. "Vielleicht versuchen wir es bald noch einmal."

Trotz der Strapazen hat es bei Martina und Lukas vergleichsweise schnell geklappt. Anders sieht es bei Vivian (31) und Rainer Fürst (43), aus. Das Paar, das seine richtigen Namen auch nicht öffentlich machen will, wartet schon seit acht Jahren auf ein gemeinsames Kind.

2006 setzt Vivian die Pille ab, doch nichts passiert. Weil Rainer eine fast erwachsene Tochter aus erster Ehe hat, ist beiden eigentlich gleich klar, dass die Ursache wohl auf Vivians Seite liegt.

Zwei Jahre später, Vivian ist 25, sucht das Paar die erste Kinderwunschklinik auf. Dort fühlen sie sich aber nicht wohl. "Ich kam mir wie bei einem schlechten Verkaufsgespräch vor." Vivian trifft eine Entscheidung. "Ich will das nicht." Zwei Jahre und einen Umzug später ändert sie ihren Entschluss, und die beiden finden schließlich doch die für sie richtige Klinik.

Viermal probieren es dort die Ärzte mit einer Insemination. Dabei werden Rainers Spermien über einen Schlauch direkt in die Gebärmutterhöhle geleitet, damit sie die Eizelle leichter erreichen können. Doch alle Versuche scheitern. Bei einer Bauchspiegelung stellen die Ärzte fest: Vivians Eileiter sind nicht durchgängig.

Vermutlich die Folge einer früheren Chlamydien-Infektion, die nicht ausreichend behandelt wurde. "Ich war zweimal wegen Unterleibsschmerzen im Krankenhaus und wurde wieder heimgeschickt", erzählt Vivian. "Das wäre vermeidbar gewesen", sagt Christian Thaler. "Solche Infektionen lassen sich sehr gut mit Antibiotika behandeln."

Was zahlt die Kasse?
Damit sich die gesetzliche Krankenkasse an den Kosten einer künstlichen Befruchtung beteiligt, müssen Paare in Deutschland einige Voraussetzungen erfüllen: Beide Partner sind mindestens 25 Jahre alt, die Frau ist höchstens 39 Jahre, der Mann ist höchstens 49 Jahre, das Paar ist verheiratet, Ei- und Samenzellen stammen vom Paar.

Die Kasse zahlt in der Regel 50 Prozent der Kosten für ärztliche Behandlung und Medikamente, manche Kassen übernehmen noch weitere Leistungen. Den Zuschuss gibt es aber nur für maximal acht Inseminationen im Spontanzyklus und maximal drei Inseminationen mit hormoneller Stimulation und drei IVF- oder ICSI-Versuche.

Wurde bei den ersten beiden ICSI keine Eizelle befruchtet, zahlt die Kasse für den dritten Versuch jedoch keinen Zuschuss. Auch bei einem Wechsel von IVF zu ICSI werden insgesamt nur drei Behandlungen bezahlt.
Was bleibt, ist die ISCI-Methode. Doch nach dem ersten Versuch machen die einsetzenden Periodenschmerzen alle Hoffnungen zunichte. Vier Monate später startet das Paar einen zweiten Versuch, wieder negativ. Weil die Eileiter stören könnten, werden sie Vivian entfernt. Anfang 2013 folgt die dritte ICSI, 14 Tage später der ersehnte Anruf. "Sitzen Sie gut? Sie sind schwanger." Nach sechs Jahren zum ersten Mal ein positives Ergebnis! "Ein unglaubliches Gefühl, wir haben uns so gefreut."

Dann das Unbegreifliche: Die Werte für ein wichtiges Schwangerschaftshormon steigen nicht. Alle zwei Tage muss Vivian in die Klinik. Die Werte fallen ab, in der siebten Woche kommt es zum Abgang. "Ich war am Boden zerstört, fing wieder an zu rauchen", erzählt Vivian. "Das emotionale Auf und Ab, das Bangen, ob die Embryos noch da sind. Das macht einen richtig fertig. Ich war mir nicht sicher, ob ich weitermache."

Vivian und Rainer besuchen Stammtische und treffen dort andere Paare, die sich auch Kinder wünschen. Sie reden viel, schließlich rappelt sich Vivian noch einmal auf: Weil ihre Schilddrüse verrückt spielt und deshalb auch ein Hindernis sein könnte, lässt sie sich diese entfernen. Anfang 2014 bekommt das Paar grünes Licht für die vierte ICSI. Vivian weiß genau, was ihr jetzt wieder bevorsteht. Aber sie hat ein gutes Gefühl. Auch die Werte machen Hoffnung.

Nach 14 Tagen erneut das niederschmetternde Ergebnis. "Es hat leider wieder nicht geklappt", schreibt sie kurz über WhatsApp. "Habe aber nicht wieder angefangen zu rauchen." Was nun, nach all den Fehlschlägen? "Rainer und ich entscheiden nur noch von Mal zu Mal", schreibt sie. "Vielleicht adoptieren wir ja doch noch ein Kind."

In Wahrheit träumt sie weiter von einem leiblichen. "Wahrscheinlich muss ich irgendwann einen Schlussstrich ziehen. Aber noch habe ich nicht den Mut dazu. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal."

"Nikotin kann Spermien zu lahmen Enten machen"
  • Klinikum der LMU München
    Der Reproduktionsmediziner Christian Thaler erklärt, wie störanfällig die Entwicklung eines Embryos ist und wie Paare das Risiko für Unfruchtbarkeit senken können.
  • Zum Interview

Zur Autorin
  • Gerlinde Gukelberger-Felix ist Diplom-Physikerin und studierte eine Zeit lang Medizin, bis sie sich ganz dem Journalismus verschrieb. Besonders interessant findet sie alle Überschneidungen zwischen Medizin, Physik, Biologie und Psychologie. Sie arbeitet als freie Medizin- und Wissenschaftsjournalistin.

Mitarbeit: Cinthia Briseño

Forum - Diskussion über diesen Artikel
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Spiegelleserin57 05.05.2015
1. Kindertraum!
der Kindertraum kann durch aus zu psychischen Problemen führen und muss dann therapiert werden. Mann sollte sich wirklich überlegen warum man Kinder möchte. Verbergen sich nicht auch hinter diesem Wunsch eigene ungelöste Problem die mit einem Kind übertuschen will? Wieviele Kinder auf der Welt warten auf Eltern...Hormontherapien sind nicht ohne Nebenwirkungen und es stellt sich wirklich die Frage ob es man diese Belastungen auf sich nehmen muss. Es muss nicht immer alles um jeden Preis sein. Die kosten den Krankenkassen an zu lasten ist falsch da es sich nicht eine Krankheit handelt sondern um einen unerfüllten Wunsch. Das wäre genauso wie bei Schönheitsoperationen bei denen auch keine medizinische Indikation vorliegt. Man muss genau abwägen was das marode Gesundheitssystem noch tragen kann, da viele Kranke schon drastisch zuzahlen müssen und eine LEBENSNOTWENDIGE Therapie brauchen welche nun bei ein unerfüllten Kinderwunsch definitiv nicht gegeben ist.
OlafKoeln 05.05.2015
2. ... vor allem in Deutschland
"Die Reproduktionsmedizin verspricht Hilfe - eine Garantie, dass es klappt, gibt es nicht." Ja, vor allem in Deutschland. Die Restriktionen zur künstlichen Befruchtung in Deutschland sind lächerlich. Man kann jeden nur raten, sich in Österreich beraten zu lassen. Dort haben die Mediziner auf Grund der Gesetzgebung und der Orientierung am medizinisch möglichen und sinnvollen weit aus mehr Möglichkeiten und eine dramatisch höhere Erfolgsquote.
hansgustor 05.05.2015
3. Kreisdiagramm
Sind die Werte im Kreisdiagramm wissenschaftlich belegt? Die Symmetrie erweckt den Eindruck dass man gar keine Ahnung hat und deshalb irgendwas schätzt.
tartarosnemesis 05.05.2015
4. Die Instinkte...
... sind einfach nicht auszuhebeln, wie es scheint. Es MÜSSEN die eigenen Gene weitergegeben werden, um jeden Preis. Dabei gibt es tausende Kinder die eine neue Familie suchen, Kinder die sich Ihr Schicksal nicht aussuchen konnten. Warum wird die Möglichkeit einer Adoption von diesen Paaren nicht betracht gezogen bzw. nur als eine Art "Notlösung"?
endschi 05.05.2015
5. Sehr gut recherchierter Artikel
Meine Frau und ich haben ebenfalls ein paar Jahre gebraucht, bis es schlussendlich geklappt hat mit unserem Kinderwunsch (Mitte September ist es soweit). Wir waren insgesamt bei drei Kinderwunschzentren/Praxen. Alle großen sind praktisch Industrieunternehmen, die die Behandlungen (in unserem Fall jeweils ICSI) wie am Fließband vornehmen. Wir haben uns dort ebenfalls wie Nummern gefühlt, nicht wie Menschen. Am Ende hat unsere Frauenärztin uns eine kleine Praxis empfohlen, wo wir im sogenannten natürlichen Zyklus ICSI durchgeführt haben, ohne die Hormonbomben für meine Frau. Und siehe da, nach relativ kurzer Zeit hat es geklappt. Also klare Empfehlung: wer vor hat, ICSI durchzuführen, sollte sich eine kleinere Praxis suchen, wo noch persönlich beraten und "mitgefühlt" wird, nicht jedoch die großen Befruchtungsfabriken (z.B. die, die ständig im Radio Werbung machen).
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