Loblied an unsere Hebammen Zeit für ein Dankeschön

Hebammen begleiten Menschen durch ihre wichtigsten Stunden, Glückstränen gehören zu ihrem Alltag, aber auch Schmerzen und Blut. Vier Mütter und ein Vater erzählen, was sie ihren Helferinnen zu verdanken haben.

Getty Images/ Blend Images


Gäbe es keine Hebammen, diese Welt wäre ein schlechter Ort.

Wer sonst wüsste Antworten auf die Fragen, ob der Bauch bald platzt, ob man nach zehn Stunden Wehen noch Kraft für die Geburt hat und ob das Baby wohl irgendwann wieder aufhört zu schreien? Der Freund, die Ärztin oder die Oma bemühen sich ja. Aber glauben wir ihnen? Nein! Das alles weiß nur: die Hebamme.

Wie aus dem Nichts taucht sie auf und nimmt Platz an unserem Küchentisch und in unserem Leben. Sie reist über Land oder radelt durch die Stadt. Stets hat sie ihren Koffer dabei, das Hörrohr, einen Blutdruckmesser. Sie misst den Bauchumfang und legt ihre Hand auf, sie berät und beruhigt.

Wenn jemand tolerant ist, dann die Hebamme. Sie kümmert sich um den Mann, wenn ihm schwummrig wird und akzeptiert sogar manchmal die Schwiegermutter der Schwangeren im Raum. Man darf vor ihren Augen schaukeln, baden, krabbeln und kriechen, sie hilft sogar dabei. Auch stöhnen und schreien, schimpfen und schlafen sind erlaubt. Nur eins, das gibts bei ihr erst, wenn wirklich nichts mehr geht: aufgeben.

Ja, manchmal wird die Hebamme streng. Sie duldet dann keinen Widerspruch. Ihr Ton wird rau, die Stimme laut. "In den Schmerz hineinatmen" soll man. Und pressen, obwohl der Körper zu zerreißen droht - und es oft auch tut. Blut, Schweiß und Scheiße gehören für sie dazu. Man will sie verdammen, aus dem Zimmer jagen, nie wieder sehen. Aber dann sagt sie: "Ich sehe schon die Haare." In ihre Hände gleitet das Baby, das man selbst noch nicht kennt.

Und sie lässt die Mütter auch dann nicht allein, wenn es allen nur noch ums Baby geht. Sie weiß Rat, wenn man wegen der Schmerzen nicht sitzen kann. Sie kennt die besten Mittel für wunde Haut und geschwollene Brüste. Sie hat auch mal einen "Was nicht umbringt, härtet ab"-Spruch parat. Sie hält die Hand, wenn man vor Erschöpfung heult und vor Freude. Und dann, wenn die Tränen getrocknet sind, zieht sie weiter mit ihrem Koffer - zur nächsten Familie.

Hat sie nicht eine Krone verdient?


Hier schreiben fünf SPIEGEL-ONLINE-Redakteurinnen und -Redakteure, warum ihre Hebamme unersetzlich für sie war.

DDP

"Das wird eine schöne Geburt"

Als ich mitten in der Nacht in den Kreißsaal kam, war sie schon da: die Hebamme, die meine Zwillinge - fünf Wochen zu früh - auf die Welt holte. Drei der wichtigsten Stunden führte diese Wildfremde Regie in meinem Leben, nicht mal ihren Namen weiß ich noch. In meiner Erinnerung ist sie groß und stark und ruhig. Ich vertraute ihr sofort.

Eigentlich wollte ich einen Kaiserschnitt, weil ich Angst hatte, dass der Junge, der als zweites geboren werden würde und viel kleiner war als das Mädchen, zwei Geburten nicht schaffen würde. Aber die Hebamme hatte mich innerhalb von Minuten davon überzeugt, dass eine natürliche Geburt der richtige Weg sei. Ruhig und bestimmt sagte sie: "Das wird eine ganz schöne Geburt." Als ich sie fragend anschaute - unkritisch bin ich nicht - fügte sie hinzu: "Das weiß ich." Damit war für mich alles klar.

Als mein Mann, der zu Hause für unseren Zweijährigen noch auf die Großeltern hatte warten müssen, endlich eintraf, war alles entschieden: Die PDA wirkte bereits, daher spürte ich keine Wehen. Ich hätte auf meinen Bauch schauen oder den Monitor befragen können, aber mein Taktgeber war die Hebamme. Wenn sie sagte "atmen", atmete ich, wenn sie sagte "pressen", presste ich. Und dann war Nummer eins da. Ganz klein und ganz schwach. Mein Mann lief dem Kinderarzt hinterher, der sie versorgte.

Vor lauter Glücksgefühlen hätte ich Nummer zwei fast vergessen. Zum Glück war die Hebamme da. "Atmen", "pressen", "atmen", "pressen". Da kam Nummer zwei. So stark sogar, dass ich ihn kurz in den Arm nehmen durfte. Wie gut, dass ich der Hebamme vertraut hatte.


Getty Images/ iStockphoto

Als hätte ich den Mount Everest bezwungen

Es waren zwei Hebammen, die mir bei der Geburt meines Sohnes wieder Zutrauen und Kraft gaben, nachdem ich stundenlang in den Wehen gelegen hatte und völlig am Ende war. Einen Tag zuvor war meine Fruchtblase vorzeitig gesprungen. Es folgten ein Krankentransport in die Klinik, warten, Wehentropf, schließlich so starke Wehen, dass ich eine PDA bekam - jedoch ohne Wirkung. Eine Hebamme sahen mein Mann und ich nur selten, es war zu viel zu tun.

Am nächsten Morgen endlich übernahmen eine freie Beleghebamme und eine Hebammenschülerin meine Betreuung. Sie sorgten dafür, dass die PDA neu gelegt wurde und taten alles, um mich durch die anstrengende letzte Austreibungsphase zu bringen. Vor allem die junge Hebammenschülerin feuerte mich bei jeder Presswehe an und gab mir das Gefühl, ich hätte gerade den Mount Everest bezwungen und mein Sohn wäre bald da. Das sollte zwar immer noch drei Stunden dauern, aber sie half mir, noch einmal alle Kräfte aufzubringen. Es war eine großartige Teamarbeit, und als wir unseren Sohn endlich in den Armen hielten, waren wir überwältigt. 36 Stunden nach dem Blasensprung. "Und das nennt man eine Spontangeburt!", sagte die Hebamme augenzwinkernd.


Getty Images

Sie wusste einfach alles

Ich hing an ihren Lippen. Fieberte jedem ihrer Besuche entgegen. Und weinte bittere Tränen, als die zehn Nachsorge-Termine vorbei waren und sie mein Leben wieder verließ: Noch nie ist mir ein Mensch so schnell ans Herz gewachsen wie Susanne - die Hebamme, die mich im Wochenbett meines ersten Kindes betreute. Warum? Weil Susanne, runde Brille, abgewetzter Koffer, einfach alles wusste. Und ich nichts.

Klar, den Zitronensäure-Zyklus konnte ich runterbeten, ebenso den Imperativ II des lateinischen Verbs "Esse" (esto - esto - estote). Ich wusste alles über die römische Frauenbewegung im Jahr 1915, konnte jedes noch so störrische "Si"-Moped zum Laufen bringen. Nur auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens hatte mich bislang niemand vorbereitet. Wie man mit einem völlig hilflosen Neugeborenen umgeht. Wie man stillt, wickelt, das wehe Bäuchlein massiert.

Susanne hat es mir gezeigt, humorvoll und wohltuend irdisch. Ich gebe zu: Über Hebammen hatte ich Vorurteile - beim Geburtsvorbereitungskurs ( "Jetzt mal alle mit den Schamlippen Gras zupfen!") wurde mir angst und bange. Doch Susanne war anders. Sie half mir, die Körpersprache des Winzlings zu deuten, auf meine Instinkte zu hören, mich selbst nicht zu vergessen. Unerschütterlich beantwortete sie alle meine Fragen.

Nur einmal, da brachte ich sie kurz aus der Fassung: Ob es dem Babyhirn schade, wenn ich mit dem Kinderwagen über das Kopfsteinpflaster fahre, wollte ich von ihr wissen. Das hatte sie in all den Berufsjahren noch niemand gefragt. Doch auch diese Sorge konnte Susanne mir nehmen. Dank ihr habe ich drei Kinder schwungvoll durch die Gegend geschuckelt, in den Fliegergriff genommen, auch mal kurz brüllen lassen. Ach, wenn die Welt doch voller Susannes wäre.


Getty Images

Mein Anker hieß Annabelle

Jeder, der ein Kind bekommt, weiß, dass mit dem neuen Leben nicht nur viel staunende Freude, sondern auch Sorgen geboren werden. Mein erstes Kind kam sehr plötzlich auf die Welt, einen Monat zu früh. Ich hatte weder ein Buch über Babys gelesen, noch ein Bett gekauft. Die Verwandtschaft war weit weg, der Kindsvater ausgezogen. Und dieses kleine Wesen von 2800 Gramm schrie und schrie und schrie. Ich trug es tagelang an meinem Körper und tigerte in den Nächten mit ihm durch die leere Wohnung. Mein einziger Anker in dieser Zeit hieß Annabelle.

Wie ich ihre Besuche herbeisehnte. Sie allein schien mich zu verstehen. Ich verfasste Listen mit den intimsten Fragen, die ich je gestellt hatte. Annabelle war einfühlsam, aber nie esoterisch, handelte unerschrocken und gab mir zudem das Gefühl, mein Kind wirklich zu mögen.

Mit ihrem Wissen nahm sie mir die Angst vor Neugeborenengelbsucht und Nabelbruch, mit ihrem Humor vertrieb sie meine Selbstzweifel. Sie badete und massierte und schaukelte das Baby auf ihrem Arm, bis ich selbst endlich wieder Lust verspürte, es zu halten. Sie kannte diese fantastischen Tricks aus dem Hebammen-Universum, löste Vitamin-D-Tabletten auf, goss Tee aus dem Haar von Maiskolben auf und kühlte mit Schwarzteebeuteln unsere wunden Körperstellen. Sie heilte Körper und Seele. Ich fühlte mich wieder sicher.


Getty Images/ Westend61

"Erst mal liebhaben reicht"

Unser Baby war drei Wochen alt, als ich die Frage stellte, über die ich heute lache: "Wie ist das eigentlich mit der Erziehung?" Unsere Hebamme sah mich fragend an. "Na ja", versuchte ich zu erklären, "Kinder müssen doch irgendwie … erzogen werden. Wann fängt man damit an?" Da musste Lisa kurz glucksen. "Ach so. Erziehen müsst ihr da erst mal gar nichts. Bis die so eins, eineinhalb sind, reicht liebhaben."

Was mir in diesem Moment für ein Stein vom Herzen gefallen ist! Vorher hatte ich ständig überlegt, was zu tun war, wie ich in bestimmten Situationen am besten reagieren sollte. Und dann das. Einfach liebhaben. Ich war so froh. Das würde ich schon irgendwie hinkriegen, alles andere wusste Lisa.

Wie man das Baby am besten wickelt, wie man es anfasst, worauf man dabei achten muss - und dass Babys ganz schön stabil sind. In den ersten Monaten litt unser Sohn unter Blähungen, die er einfach nicht rausbekam. Ich erinnere mich noch genau daran, wie mir die Kinnlade runterklappte, als Lisa uns das erste Mal die Pupsmassage zeigte. Wie sie seine Beine überkreuzte und mit ihnen ("Immer im Uhrzeigersinn") seinen Bauch durchwalkte. Wie sein Ballonbauch unter langgezogenen Knattergeräuschen kleiner und kleiner wurde. Und wie erleichtert der kleine Kerl danach aussah.

Babys kommen ja ohne Anleitung. Und die ersten Wochen nach der Geburt sind bei uns in einem dichten Nebel aus Erschöpfung, Überforderung und Glück untergegangen. Lisa war in dieser Zeit unser Leuchtturm. Unsere Faustregel lautete: Lisa hat immer recht. Stimmte natürlich gar nicht. Was haben wir für bescheuerte Cremes, Tropfen und Wässerchen von mitleidig kopfschüttelnden Apothekern entgegengenommen.

Irgendwann kam Lisa dann nicht mehr. Und kurz hatte ich das Gefühl, dass unsere Familie geschrumpft ist.

Berichten Sie uns von Ihren Erlebnissen
    Was sind Ihre Erfahrungen mit Hebammen? Welche Unterstützung haben Sie durch Ihre Hebamme erfahren - und was hätten Sie sich gewünscht? Schreiben Sie uns an spon.hebammen@spiegel.de

(Mit einer Einsendung erklären Sie sich mit einer - gegebenenfalls anonymisierten - Veröffentlichung auf SPIEGEL ONLINE und sämtlichen anderen Medien der SPIEGEL-Gruppe einverstanden.)
insgesamt 26 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
strixaluco 06.04.2018
1. So haben wir Hebammen auch erlebt
So haben wir Hebammen auch erlebt und sind dankbar für ihren Einsatz und ihre wohltuende Gelassenheit. Ich habe jetzt schon mindestens drei verschiedene Petitionen unterschrieben, um sie zu unterstützen, gerade in der Versicherungsfrage. Ich hoffe, es hört mal endlich jemand zu, bevor noch mehr ihren Beruf aufgeben müssen. Es ist mehr als unfair, dass das allgemeine Lebensrisiko Geburt auf die abgewälzt wird, die den größten Beitrag dazu leisten, es zu minimieren - neben den Hebammen auch die Ärzte. Genauso schrecklich ist, dass, wenn tatsächlich etwas schief geht, Eltern oft Jahre bis Jahrzehnte prozessieren müssen, bevor sie einen angemessenen finanziellen Lastenausgleich erhalten, falls überhaupt. Wer in eine solche Situation gerät, braucht SOFORT Hilfe. Wir täten als Gesellschaft gut daran, sie auch sofort bereitzustellen. Die unendlichen Prozesse kosten nur noch mehr Geld, das in Hilfe, die auch Schäden minimieren kann, deutlich besser investiert wäre. Wenn man diese Hilfe gewährt hat, ist eine Klärung immer noch wichtig - aber bitte unter der Voraussetzung, dass, wo Menschen arbeiten, immer Fehler passieren. Persönliche Schuldzuweisungen und Strafen sollte es nur dann geben, wenn jemand eindeutig wider besseres Wissen gehandelt hat. Es ist nicht schön, dass Ärzte - besonders diese, aber auch manche Hebammen - bei Geburten so oft danach entscheiden, was rechtssicher ist, und nicht danach, was für Eltern und Kind wirklich das Beste wäre.
man-o-war 06.04.2018
2. Da kann man als ärztlicher Geburtshelfer schon ein wenig neidisch...
...werden, wie gut die Hebammen in den Medien wegkommen. Es scheint sich in den letzten 20 Jahren ein Anspruch etabliert zu haben, in der ganzen Schwangerschaft und Stillzeit von einer allzeit bereiten Hebamme betreut zu werden. Die Schwangeren fühlen sich dadurch besser, objektiv hat sich deren Gesundheitszustand in diesem Zeitraum jedoch nicht gebessert, doch die Betreuung sei ihnen vergönnt... Frauenärztinnen /-ärzte bekommen pro Schwangere viel weniger Geld als eine Hebamme und müssen daher alles so organisieren, dass sie in der Praxis 80-100 Schwangere gleichzeitig betreuen (Bundesdurchschnitt). Dann haben sie aber viel weniger Zeit und werden nicht so positiv wahrgenommen. Zur Klarstellung: wir brauchen Hebammen! Wir brauchen aber noch mehr: einerseits einen gesellschaftlichen Konsens, dass für den Nachwuchs viel mehr getan werden muss von der Kinderwunschtherapie bis zur Kita, andererseits aber auch mehr Mut und Zuversicht bei den verunsicherten Müttern, die immer mehr von der Seuche des Bedenkenträgertums infiziert werden.
Tante_Frieda 06.04.2018
3. Schön,aber...
Ein Loblied auf die Hebammen ist schön und kostet nichts,hilft ihnen aber kein Stück weiter.Der Beruf der Hebamme,der bisher ein Ausbildungsberuf war,seit einiger Zeit aber auch per Studium erlernt werden kann,wird miserabel bezahlt.Solange man nach einer qualifizierten Ausbildung bzw. Studium ein Einkommen hat,das dem einer ungelernten Fließbandarbeiterin nahekommt,können sich Eltern und Politiker ihre wohlfeilen Lobeshymnen sparen.Diejenigen Eltern,die Hebammen wirklich dankbar sind,sollten lieber Briefe an ihre Abgeordneten schreiben,in denen sie eine - deutlich - bessere Bezahlung für Hebammen fordern.
Nordstadtbewohner 06.04.2018
4. Ansichtssache
Zitat von Tante_FriedaEin Loblied auf die Hebammen ist schön und kostet nichts,hilft ihnen aber kein Stück weiter.Der Beruf der Hebamme,der bisher ein Ausbildungsberuf war,seit einiger Zeit aber auch per Studium erlernt werden kann,wird miserabel bezahlt.Solange man nach einer qualifizierten Ausbildung bzw. Studium ein Einkommen hat,das dem einer ungelernten Fließbandarbeiterin nahekommt,können sich Eltern und Politiker ihre wohlfeilen Lobeshymnen sparen.Diejenigen Eltern,die Hebammen wirklich dankbar sind,sollten lieber Briefe an ihre Abgeordneten schreiben,in denen sie eine - deutlich - bessere Bezahlung für Hebammen fordern.
Hier bei Spon war vor einigen Tagen in einem Artikel zu lesen, dass eine Hebamme etwa 2700 Euro/ Monat verdient. Das ist deutlich mehr, als eine ungelernte Fließbandmitarbeiterin verdient. Und was die bessere Bezahlung angeht: Es steht jeder freiberuflichen Hebamme frei, die Preise zu erhöhen. Wenn die gesetzliche Krankenkasse nicht alles zahlt, können ja jene, die die Leistung der Hebamme in Anspruch nehmen, die entsprechende Differenz begleichen.
radioactiveman80 06.04.2018
5. Schönen Dank!
Hebamme im Krankenhaus (Erste Besichtigung der Entbindungsstation) : „Aber warum denn ein Kaiserschnitt?“ - Wir „Weil unsere Frauenärztin das aufgrund des Blutdrucks so entschieden hat.“ - Hebamme (macht erfahrenes Gesicht): „Ein bisschen Bluthochdruck ist völlig normal!“ - Wir: „Kennen Sie denn die aktuellen Werte und wieviel Semester Gynäkologie haben Sie denn so studiert?“ - Hebamme (beleidigt): „Ich kenne sie nicht, aber ein bisschen Blutdruck ist völlig blablabla...“ —- 5 Minuten mach dem Kaiserschnitt, Baby auf dem Arm, überglücklich - andere Hebamme: „Aber warum wollen Sie denn jetzt nicht stillen...?“- Wir: „Isso!“ (Sie dampft beleidigt ab, während die Ärzte ihren Job anständig zuende bringen). Verlegen zur Kinderstation, selbige Hebamme schreit quer über den Flur: „Also die Frau X möchte nicht stillen. NICHT STILLEN!! (hängt sie höher...)!!!“ - Einmal pro Tag kommen weitere Hebammen rein, Klemmbrett zur Unterschrift bereit. Einmal abzeichnen, Geld kassieren, nicht einmal gefragt wie es der Mama denn so geht. 3 Wochen später zuhause. Nachsorgehebamme: „Schmerzen am Bauch? Das ist normal, da ist nichts...“ - 3 Tage später erneut Krankenhaus, Nabelbruch, nur durch Eigeninitiative erkannt. Auch wir sagen danke - für Nichts.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.