Arbeitgeber-Knigge "Unsere Stärken? Äh..."

Top-Leute können sich ihre Arbeitgeber aussuchen. Ungewohnt für die Chefs: Sie müssen um Kandidaten werben - oft geht das schief. Passive Haltung, Angst vor Rivalen, Warteschleifen: Der erfahrene Headhunter Heiner Fischer beschreibt die fünf schlimmsten Fehler von Firmen auf Fachkräfte-Balz.

Vom Pfau lernen: Auf Fachkräfte-Balz müssen Firmen zeigen, was sie haben und können
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Vom Pfau lernen: Auf Fachkräfte-Balz müssen Firmen zeigen, was sie haben und können


Oft genug zerbrechen sich Bewerber den Kopf, wie sie sich so geschmeidig präsentieren, dass sie ihren Wunsch-Job bekommen. Und kassieren manche Demütigung in Zeiten, in denen sich Firmenschreibtische unter Mappen-Massen biegen und Personaler mehr damit beschäftigt sind, Bewerber abzuwehren als klug auszuwählen.

Drehen wir den Spieß mal um: In manchen Branchen erleben hochqualifizierte junge Akademiker gerade goldene Zeiten und können schnell aufsteigen. Es ist die "Generation Y" mit der Macht der Demografie hinter sich. Diese Gewinner des Arbeitsmarkts sind selbstbewusst, extrem anspruchsvoll, wählerisch wie eine Diva beim Dorftanztee.

Unternehmen müssen sich als attraktive Arbeitgeber beweisen, wenn sie am kürzeren Hebel sitzen. Und das tun sie im "War for Talent", wie Personaler oft sagen - weniger martialisch: im Wettbewerb um die besten Köpfe. Ob Ingenieure oder Informatiker, ob Autoindustrie oder Telekommunikation, es grassiert der Fachkräftemangel.

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Die nächste Generation: Qualifiziert, begehrt und selbstbewusst
Gute Führungsleute können sich den Arbeitgeber aussuchen, nicht umgekehrt. Und wegen der zunehmenden Spezialisierung in der Wirtschaft kommt für manche Positionen nur noch eine Handvoll Kandidaten in Frage.

Darum müssen Unternehmen bereits für die Suche viel Geld in die Hand nehmen. Umso wichtiger ist es, dass diese Investition sich lohnt und der Kandidat nicht abspringt.

Auch Unternehmen müssen sich also an ein paar Benimmregeln halten. Heiner Fischer hat einen kleinen Arbeitgeber-Knigge zusammengestellt. Der Geschäftsführer von Herbold Fischer Associates ist erfahrener Headhunter, spezialisiert auf mittleres und Top-Management in der Industrie. Er schildert die häufigsten Fehler, mit denen Unternehmen ihre Kandidaten verschrecken.

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insgesamt 28 Beiträge
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Seite 1
MaxiScharfenberg 20.06.2011
1. Was für ein Blödsinn!
Zitat von sysopTop-Leute können sich ihre Arbeitgeber aussuchen. Ungewohnt für die Chefs: Sie müssen um Kandidaten werben - oft geht das schief. Passive Haltung, Angst vor Rivalen, Warteschleifen: Der erfahrene Headhunter Heiner Fischer beschreibt die fünf schlimmsten Fehler von Firmen auf Fachkräfte-Balz. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,769047,00.html
Schlimm ist das falsche Wort für diesen wirklichkeitsfernen Blödsinn. Ach, Du lieber Schreck, so stellt sich das kleine Fritzchen also die Welt vor. Maxi Scharfenberg
Zanilla 20.06.2011
2. Back to basics!
Bevor man sich traut, den Arbeitgebern solch gehaltvolle "Tipps" zu geben, sollten die Firmen mal lieber das kleine 1x1 lernen. Sprich, den Bewerbern eine Eingangsbestätigung zu senden. Auch eine Absage schicken ist heutzutage scheinbar nicht selbstverständlich, genau wie das "Wir melden uns nächste Woche" auch tatsächlich einzuhalten. Im Bewerbungsgespräch ein Getränk anbieten ist ebenso nett wie wenn der Arbeitgeber ein gespräch auf Augenhöhe sucht und diesen Psychomüll weglässt, der heute so in den Gesprächen geistert. Das beherzigen - dann klappts auch mit guten Bewerben. Für manche klingt das wie eine Selbstverständlichkeit - ist es aber nicht. Eine Arbeit suchen wird immer mehr zur Farce. Der AG erwartet vom Bewerber alles: Flexibilität, Mobilität, Fachwissen, wenig Gehalt, usw. Und was gibt er? Noch nicht mal Bescheid.
dreadmore069 20.06.2011
3. Realistisch
Zitat von MaxiScharfenbergSchlimm ist das falsche Wort für diesen wirklichkeitsfernen Blödsinn. Ach, Du lieber Schreck, so stellt sich das kleine Fritzchen also die Welt vor. Maxi Scharfenberg
Ist nicht ganz so blödsinnig / wirklichkeitsfern wie Sie vielleicht meinen. Es kommt immer auf die Branche an. Wwenn mich ein Unternehmen wirklich will, dann erwarte ich, mehr oder weniger, genau die Punkte die in dem Artikel angeführt wurden. 1. Klare Definition der Aufgabenbereiche, zumindest am Anfang 2. Geld ist nicht alles, also warum soll ich wechseln, welche Perspektive würde mir geboten 3. usw. Unternehmen die mich und 5000 andere Kandidaten auswählen werden sich nicht so verhalten, das ist schon klar. Aber in dem Artikel geht es auch eher um Stellen für die nur so 1-10 Kandidaten überhaupt verfügbar sind.
das_dunkle_Orakel 20.06.2011
4. NIx
Zitat von dreadmore069Ist nicht ganz so blödsinnig / wirklichkeitsfern wie Sie vielleicht meinen. Es kommt immer auf die Branche an. Wwenn mich ein Unternehmen wirklich will, dann erwarte ich, mehr oder weniger, genau die Punkte die in dem Artikel angeführt wurden. 1. Klare Definition der Aufgabenbereiche, zumindest am Anfang 2. Geld ist nicht alles, also warum soll ich wechseln, welche Perspektive würde mir geboten 3. usw. Unternehmen die mich und 5000 andere Kandidaten auswählen werden sich nicht so verhalten, das ist schon klar. Aber in dem Artikel geht es auch eher um Stellen für die nur so 1-10 Kandidaten überhaupt verfügbar sind.
Ich denke, wir haben Fachkräftemangel. Dann sollte das aber für alle Fachkräfte gelten, oder?
sponner_hoch2 20.06.2011
5. Titel
Zitat von MaxiScharfenbergSchlimm ist das falsche Wort für diesen wirklichkeitsfernen Blödsinn. Ach, Du lieber Schreck, so stellt sich das kleine Fritzchen also die Welt vor. Maxi Scharfenberg
Und was ist daran jetzt bitte so wirklichkeitsfern?
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