Generator für Abwesenheitsmitteilungen Ich hab Urlaub - und Sie nicht

Millionen von Arbeitnehmern stehen vor dem finalen Vorgang des Jahres: Sie schreiben ihre Abwesenheitsmitteilung für den Weihnachtsurlaub. Doch welcher Text passt zu wem? Wir können helfen.

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Bald steht wieder die letzte Amtshandlung vor Weihnachten an: Die Abwesenheitsmitteilung im E-Mail-Programm. So lang und bürokratisch dieses Wort, so unbeliebt ist es, eine zu schreiben.

Dabei ist die Sache nicht schwer: Geschäftspartner sollen erfahren,

  • dass ihre Nachricht erst mal nicht vom Adressaten gelesen wird und wie lange dieser Zustand andauert,
  • was dann weiter mit ihren Nachrichten geschieht
  • und ob ein Kollege den Adressaten in der Zwischenzeit vertritt.

Dazu gibt es eine höfliche Anrede und einen freundlichen Gruß, das war's. Trotzdem kann da einiges schiefgehen, je nachdem wer die Abwesenheitsnotiz in welcher Situation schreibt. Da gibt es Wortfaule, Spaßvögel, Nörgler und viele mehr. Und wer sonst ein Workaholic ist, der wird sich auch jetzt nicht schonen.

Welche Textbausteine passen am besten zu Ihnen? Wir haben die klassische Abwesenheitsmail in vier Abschnitte unterteilt, für jeden Abschnitt bieten wir sieben Varianten an. Klicken Sie sich durch alle Kombinationen - und nehmen Sie keine allzu ernst.

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insgesamt 12 Beiträge
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Seite 1
fatherted98 23.12.2016
1. betrifft...
....mich nicht....ich arbeite durch. Wer Inventur am Jahresende machen muss...wird wohl nicht in diese Situation kommen.
echoanswer 23.12.2016
2. Die Dummheit kennt kein Grenzen
Auf diesem Weg kann jeder Hacker und SPAMer die Gültigkeit einer IP-Adresse verifizieren. Mitarbeiter, die Abwesenheitsmeldungen aktivieren, werden in unserem Unternehmen erst ermahnt und dann abgemahnt, weil das aus Sicht der Datensicherheit ein nogo ist. Es geht zudem keinen etwas an ob ein Mitarbeiter gerade Urlaub hat. Das ist ein Verhalten aus den 90igern. Ein qualifizierter Vertretungsplan lässt die Geschäftsprozesse auch in Abwesenheit kontinuierlich weiterlaufen.
torpedo-of-truth 23.12.2016
3.
Zitat von echoanswerAuf diesem Weg kann jeder Hacker und SPAMer die Gültigkeit einer IP-Adresse verifizieren. Mitarbeiter, die Abwesenheitsmeldungen aktivieren, werden in unserem Unternehmen erst ermahnt und dann abgemahnt, weil das aus Sicht der Datensicherheit ein nogo ist. Es geht zudem keinen etwas an ob ein Mitarbeiter gerade Urlaub hat. Das ist ein Verhalten aus den 90igern. Ein qualifizierter Vertretungsplan lässt die Geschäftsprozesse auch in Abwesenheit kontinuierlich weiterlaufen.
Abgemahnt wegen einer Abwesenheitsmeldung? Na in ihrem "tollen" Betrieb möchte ich nicht arbeiten müssen. Sicher toll da. Und btw. man kann die Abwesenheitsmeldungen auch serverseitig abschalten wenn man Outlook und Exchange verwendet. Vielleicht sollten sie mal ihre IT abmahnen wenn die das nicht auf die Reihe bekommen. Bei uns sind die Abwesenheitsnachrichten auch nur intern gültig. Externe bekommen diese nicht zugestellt.
rstevens 23.12.2016
4.
Zitat von echoanswerAuf diesem Weg kann jeder Hacker und SPAMer die Gültigkeit einer IP-Adresse verifizieren. Mitarbeiter, die Abwesenheitsmeldungen aktivieren, werden in unserem Unternehmen erst ermahnt und dann abgemahnt, weil das aus Sicht der Datensicherheit ein nogo ist. Es geht zudem keinen etwas an ob ein Mitarbeiter gerade Urlaub hat. Das ist ein Verhalten aus den 90igern. Ein qualifizierter Vertretungsplan lässt die Geschäftsprozesse auch in Abwesenheit kontinuierlich weiterlaufen.
Wenn man schon andere Menschen als Dumm bezeichnet, dann sollte wenigstens der eigene Text nicht voll von Fehlern sein. Ein Abwesenheitsassistent eignet sich herzlich schlecht zur Prüfung der Gültigkeit von IP-Adressen. Spammer senden meist eh mit falscher Absenderadresse, das heißt, die Rückläufer kommen oft gar nicht beim Spammer an. Hacker haben auch sonst wenig Schwierigkeiten, die Echtheit einer Adresse zu prüfen. Richtig ist, dass Abwesenheitsassistenten die Existenz des angeschriebenen Email-Accounts bestätigen. Hier muss man abwägen, was wichtiger ist. Bei Mitarbeitern mit Kundenkontakt ist es jedoch nicht unbedingt "dumm", Kunden über eine Abwesenheit zu informieren. Exchange lässt im übrigen zu, Abwesenheitsassistenten nur intern zu aktivieren. Das wäre ein denkbarer Mittelweg, der zumindest den Kolleginnen und Kollegen die Information zukommen lässt.
adamk 23.12.2016
5. E-Mails werden nicht bearbeitet ...
"[...] Unser Büro ist bis 9. Januar geschlossen. E-Mails die uns in dieser Zeit erreichen WERDEN NICHT BEARBEITET", so lautet das bei uns. Das haben wir letztes Jahr eingeführt und funktioniert sehr gut, mit nur sehr wenig Reibungsverlust. Besser als am ersten Tag nach dem Urlaub erst einmal 200 alte Mails bearbeiten zu müssen, die zu großem Teil eh schon nicht mehr relevant sind. (Die wirklich wichtigen ca. 5%, werden natürlich wieder in den Eingang verschoben und bearbeitet) @2 Spam wird heute von Bot-Netzen versendet, Listen werden da schon lange nicht mehr abgeglichen. Und Hacker? Sind sie sich sicher alle korrekt wiedergegeben zu haben, was da in ihrer Firma passiert?
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