Letzter Air-Berlin-Flug aus Übersee Pilot und Crew nach Ehrenrunde vom Dienst suspendiert

Die Nostalgie bei seinem letzten Überseeflug für Air Berlin kostet einen Piloten vorerst den Job: Die Besatzung des Flugzeugs wurde nach der Ehrenrunde über dem Düsseldorfer Flughafen vom Dienst suspendiert.

YouTube/Jule T.

Es sollte ein würdiger Abschluss für einen historischen Flug sein, doch für den Piloten könnte es nun ein Abschied für länger werden: Nach dem aufsehenerregenden Flugmanöver der letzten Air-Berlin-Maschine aus den USA nach Düsseldorf sind der Pilot und die Crew des Flugzeugs vorerst suspendiert worden, teilte Air Berlin am Mittwoch mit.

Dies sei ein "normaler Prozess" bei der Untersuchung derartiger Vorfälle. Zuvor hatte die ZDF-Sendung "Frontal 21" darüber berichtet.

Im Video: Ehrenrunde der Air-Berlin-Maschine

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Das Flugzeug mit mehr als 200 Passagieren aus Miami war am Montag kurz vor der Landung durchgestartet und nach links über den Düsseldorfer Airport abgedreht. Nach einer Runde brachte der Pilot Flug AB 7001 sicher auf den Boden.

Offiziell hatte der Pilot dem Tower technische Probleme gemeldet - doch offenbar wollte er dem Flughafen Düsseldorf noch einmal winken. "Frontal 21" zitiert den Piloten mit den Worten: "Wir wollten ein Zeichen setzen, einen würdigen und emotionalen Abschluss."

Das Luftfahrt-Bundesamt (LBA) erklärte am Dienstag, Air Berlin sei um ein Stellungnahme zu dem Manöver der A330 gebeten worden. Eine Antwort stand laut Bundesamt zunächst noch aus.

sun/dpa

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