Aus New York berichtet Katharina Finke
Mickriger Urlaub, kein dreizehntes Monatsgehalt, Heuern & Feuern auf der einen Seite. Angenehmes Arbeitsklima, flexible Arbeitszeiten und viel Teamarbeit auf der anderen Seite. Der amerikanische Arbeitsmarkt hat Licht und Schatten. Aber wie kommt man überhaupt rein?
Die USA lockt viele Deutsche zum Arbeiten an. Zwei Hürden müssen sie überwinden: Die erste ist die Arbeits- und damit verbundene Einreiseerlaubnis. Wer keine Greencard hat, muss zunächst ein Visum beantragen. Das ist nicht nur teuer, sondern insbesondere seit dem 11. September 2001 schwer zu bekommen.
Die zweite Hürde ist der Job selbst. Deutsche sind aufgrund ihrer guten Ausbildung zwar beliebt bei amerikanischen Arbeitgebern, doch die übernehmen nur ungern Visumsanträge und -kosten. Die Alternativen: Arbeiten bei deutschen Unternehmen oder Teilnahme an der Greencard-Lotterie.
Über das Glückslos bei der Greencard-Lotterie und die Hals-über-Kopf-Heirat erzählt ein Paar aus Hamburg. Ein Tübinger Student berichtet über das Praktikum bei einem Ingenieurbüro in New York und das komplizierte Verfahren für ein Visum.
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