Bauen vs. abreißen Gebaggert wird immer

2. Teil: Bauingenieur und Abbruchtechniker - die Jobs im Überblick


Bauingenieur Abbruchtechniker
Darum geht es:

Häuser bauen. Kosten, Qualität und Terminplan kontrollieren
Darum geht es:

Häuser abbreißen
Arbeitsplatz:

Baucontainer, Bürogebäude oder Baustelle
Arbeitsplatz:

Baustelle
Typische Aufgaben:

mit Architekten, Kunden, Handwerkern verhandeln
Typische Aufgaben:

Rückbaukonzepte erstellen
Ist nichts für Leute, die ...

... wenig belastbar sind, Verantwortung scheuen, Probleme mit mehreren gleichzeitig laufenden Projekten haben und entscheidungsschwach sind.
Ist nichts für Leute, die ...

... alle Probleme nur theoretisch lösen wollen und keine Praktiker sind
Das Schöne am Beruf:

Das Ergebnis der Arbeit ist sichtbar und kann in 30 Jahren noch den Enkeln gezeigt werden.
Das Schöne am Beruf:

Es wird nie langweilig, kein Abriss ist wie der andere.
Schattenseiten

häufige Wohnortwechsel
Schattenseiten

hohe Unfallgefahr
So wird man es:

Studium des Bauingenieurwesens oder der Architektur
So wird man es:

Ausbildung zum Bauwerksmechaniker für Abbruchtechnik
Das müssen Bewerber mitbringen:

Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Flexibilität, Bereitschaft zur Verantwortung, Lösungsorientierung
Das müssen Bewerber mitbringen:

mehrjährige Berufserfahrung im Umgang mit Maschinen und auf dem Bau
Durchschnittliches Monatsgehalt (brutto):

circa 34.000 Euro brutto als Einstiegsjahresgehalt
Durchschnittliches Monatsgehalt (brutto):

Das Einstiegsgehalt orientiert sich an den Vorgaben des deutschen Abbruchverbands und schwankt zwischen 10,64 Euro und 14,80 Euro pro Stunde, abhängig von der Vorbildung.



insgesamt 16 Beiträge
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Seite 1
Mertrager 24.06.2013
1. Anleitung
Gibt es eine Anleitung, was der Leser mit diesem Text anfangen soll ? Was ist das, was soll das ? Als Ing. finde ich es etwas sehr merkwürdig.
rosiratlos 24.06.2013
2. Entschuldigung, wenn ich noch ergänze:
Ein Architekt muss ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen besitzen, technisch gut bewandert und finanztechnisch ein Genie sein. Sonst endet es in einem Debakel, siehe BER usw. Die meisten Architekten sehen sich als Künstler und nicht als Techniker. Aber das sind sie nun mal. Sie müssen wissen, welche statischen Anforderungen an ein Bauwerk gestellt werden und wie man Kosten sparen oder in die Höhe treiben kann. Das können die meisten nicht und darum treibt es oft die Kosten in die Höhe. Wenn er es dann noch geschickt dem Bauherrn verkaufen kann, dann ist er richtig in seinem Job. Ich würde sagen, dass sind leider die Wenigsten.
Wololooo 24.06.2013
3.
Das bei 33.000 Euro brutto Jahresgehalt nicht die besten Leute Bauingenieurewerden, erklärt die vielen Projekte, deren Dauer und Kosten gesprengt wurden.
auweia 24.06.2013
4. Zersiedelung
Zitat von sysopHagedorn; KONZEPT:VISION B & PWas der eine aufbaut, reißt der andere ab. Das begeistert beide. Tilman Auer ist Bauingenieur, Markus Kickert Abbruchtechniker. Im Jobdoppel erzählen sie, warum Baggerfahren gute Laune macht und Architekten manchmal auf der Baustelle Blockflöte spielen. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/bauingenieur-und-abbruchtechniker-erzaehlen-aus-berufsleben-a-907176.html
Ich sehe schon einen Zusammenhang zwischen Abriss und Aufbau. Der sollte auch im Baugenehmigungsverfahren aufscheinen. Mein Wunsch wäre, dass zukünftig (sagen wir, für die nächsten 10 Jahre) jedes Bauprojekt ein Ausgleichs-Abrissprojekt vorweisen muss. Dass heißt, wer ein Gebäude errichten will muß zuerst ein anderes erwerben und dann abreißen. Dass kann ein Einfamilienhaus aus den 50er Jahren sein oder eine alte LPG-Halle oder ....Hauptsache die häßlichen und wenig ernergieeffizienten Dinger kommen weg und das Gelände wird geräumt. Dann ist auch Platz für neues, ohne dass man zusätzliches Bauland im Grünen ausweisen muss. Mann könnte das kombinieren mit Erleichterungen in anderen Dingen etwa beim Brandschutz. (vielleicht würde dann BER schon funktionieren ;-)....)
noalk 24.06.2013
5. Lesen kann wehtun
"Zur Hauseinweihung habe ich Chello gespielt" --- Chello ... Ist das das Instrument, das eine von Udo Lindenberg angebetete Musikerin so meisterhaft beherrschte?
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