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Karriere Ein Drittel der Chefs fördert Mitarbeiter zu wenig

Zufriedene Mitarbeiter: Wer seine Karriere planen kann, ist besonders glücklich Zur Großansicht
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Zufriedene Mitarbeiter: Wer seine Karriere planen kann, ist besonders glücklich

Ein Lob, ein Schulterklopfen und vor allem eine Perspektive - das wünschen sich laut einer Studie die meisten Arbeitnehmer. Wer zu Schulungen geschickt wird, ist besonders zufrieden. Leider hapert es oft am Chef.

Viele Arbeitnehmer wünschen sich in Sachen Karriere und Weiterbildung im Beruf mehr Unterstützung vom Chef. Das zeigt eine repräsentative Forsa-Studie. Knapp ein Drittel (31 Prozent) der Befragten gab an, mit der Unterstützung des Arbeitgebers bei der persönlichen Karriereplanung weniger zufrieden oder sogar unzufrieden zu sein.

Die Autoren der Studie schreiben, dass sich das auf die Stimmung auswirken könnte: Wer in seiner beruflichen Weiterentwicklung nicht genügend Hilfe und Unterstützung vom Arbeitgeber bekommt, ist oft unzufriedener als Mitarbeiter, die gefördert werden.

Immerhin: 22 Prozent der Befragten gaben an, mit der Hilfe des Vorgesetzten sehr zufrieden zu sein, 44 Prozent zeigten sich zufrieden.

Auf die Frage, welche konkreten Angebote es in ihren Unternehmen gibt, antworteten 57 Prozent der Befragten, dass der Chef sie regelmäßig zu einem Personal- und Entwicklungsgespräche einlade. Außerdem setzen zahlreiche Unternehmen auf interne Weiterbildungen. Mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter (61 Prozent) darf sich regelmäßig auf Schulungen weiterbilden.

Konkretes Fachwissen für den Alltag

Außerbetriebliche Coaching-Seminare liegen offensichtlich nicht so hoch im Kurs. Doch immerhin melden Chefs immerhin 51 Prozent ihrer Angestellten bei Trainings- und Beratungslehrgängen an. Dort lernen sie im Team zu arbeiten und berufliche Entscheidungen zu treffen. Nur 15 Prozent der Befragten haben allerdings einen Mentor oder Coach, der sie bei der Karriereplanung berät.

Von Weiterbildungen erwarten Arbeitnehmer vor allem, dass ihnen Lehrer konkretes Fachwissen vermitteln, das ihnen den beruflichen Alltag erleichtert. Das wünschten sich 64 Prozent der Befragten. Nur 11 Prozent legen Wert auf theoretische Hintergründe für die wissenschaftliche Praxis.

Im Auftrag der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) wurden im April und Mai 1000 Menschen befragt.

dpa/sid

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insgesamt 6 Beiträge
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1.
DMenakker 24.07.2015
Als Berater haben Sie Ihre Kunden als Referenz. Sie haben KEIN extra bekommen? Sie finden heute keinen Job? Ich würde mal 1 + 1 zusammenzählen. Im übrigen muss immer klar gesagt werden, dass jedem MA, dem ich eine wie auch immer geartete Förderung zukommen lasse, ich gleichzeitig einem anderen MA, der sich für mindestens genauso qualifiziert hält etwas wegnehme. Oder noch viel schlimmeres Beispiel: Zu meinen Kunden gehören u.a. Gebäudereiniger. Und da gibt es - wer will es bestreiten - aussergewöhnlich viele Türken darunter. Eine Lagerarbeiter von mir, Deutschtürke, hat sich als absoluter Glücksgriff erwiesen, wenn es darum geht mit seinen Landsleuten zu reden. Auf "normale" Kunden kann man ihn allerdings nicht los lassen. Jetzt ist das bei uns kein Problem, weil der Vertrieb sowieso über meinen Tisch läuft, für einen offiziellen Vertriebler sind wir - noch - zu klein, aber man stelle sich vor, ich hätte einen eigenen Vertrieb, ggf noch nach Erfolg bezahlt, und würde meinen "Lagertürken" dementsprechend fördern? Das würde überall einen Aufstand geben. Denn wie gesagt, die Förderung des einen ist oft auch der "Verlust" des anderen. Von daher gehört diese Untersuchung, vor allem, wenn sie sich auf MA Wünschen basiert, zwar zur Kenntnis genommen, aber ansonsten in die Tonne.
2. Sinnleer
Mertrager 24.07.2015
Dieses Abschreiben von rudimentärer Statistik ist völlig sinnleer. Es fehlt an fast allem. Nicht nur an den unterscheidlichen Sichtweiten der beteiligten Parteien. Dazu gehören zB auch die MA, die zugunsten anderer verzichten müssen. Oder auch die Firma, die bezahlt. Was lohnt sich für die Firma wirklich ?? Eigentlich ein interessantes Thema. Eigentlich.
3.
DMenakker 24.07.2015
Wie kommen Sie darauf? Ich habe lediglich festgestellt, dass Sie keine ausreichenden Referenzen haben, um sofort einen Anschlussjob zu finden. Diese Art von Beratersprech ( viele Buchstaben, kein Inhalt ) bitte nicht in einer Unterhaltung mit mir! Jetzt wirds böse, zumal Sie noch nicht mal in der Lage sind, eine Kernaussage zu verstehen, geschweige denn zu analysieren. Von einem normalen Vertriebsmenschen erwarte ich neben dialaktfreier Sprache auch ein gewisses Grundauftreten. Dieser gute Mann hat das nicht. Allerdings ist er in der Lage mit Landsleuten auf eine Art Geschäfte zu machen, die sämtlichen Vertriebsrichtlinien nahezu aller deutschen Firmen widersprechen. Das hat nichts mit latentem Rasissmus zu tun, sondern war einfach dazu gedacht, einen Konflikt darzustellen, wie er in anderen Firmen entweder eskalieren würde, in realiter allerdings ( leider ) zu 90 % erst gar nicht auftauchen würde, weil man den guten Mann sehr schnell und sehr deutlich in die Schranken weisen würde. Mit dem hier aufgezeigten Verhalten als Berater in der Vertriebsuntertützung? Mein Herr, Sie überschätzen sich gewaltig. Alleine die hier gezeigte Reaktion auf eine kleine, harmlose Provokation zeigt doch schon, dass Berater nicht unbedingt Ihr Ding ist. Wenn ich einen Berater engagiere erwarte ich Fachkompetenz, mit der ich mich ggf. auch mal massiv streiten kann und kein Mimöschen.
4. schon seltsam
der Dirk 25.07.2015
@Dmenakker: Guten Tag, ich muss Sie an dieser stelle einfach Fragen, ob Sie sicher sind, dass Sie Chef und/oder Inhaber einer Firma sind. Von "einem normalen Vertriebsmenschen" erwarten Sie "dialektfreie Sprache" und ein "gewisses Grundauftreten". Kurz darauf erwähnen Sie die Vertriebsrichtlinien nahezu aller deutschen Firmen. Sie stellen also für Ihren Vertrieb Regeln auf und ergänzen diese Regeln mit den Regeln anderer Unternehmen. D.h. Sie Sperren Ihre Mitarbeiter (die Sie noch nicht haben) in ein Korsett. Was glauben Sie denn wie motiviert und erfolgreich Ihre Mitarbeiter sein werden? Zum Glück haben Sie das beste Beispiel wie es besser gehen kann direkt mitgeliefert. Ihren "Lagertürken" der ohne Druck in der Sprache des Kunden Geschäfte macht. Aber da Sie dass nicht erkennen und Ihre Wortwahl (Lagertürke, Vertriebsmensch) auf Ihre Personalkompetenz und Ihre Einstellung zu Mitarbeitern deutlich hinweisen, sollten Sie sich Fragen ob Chef der richtige Beruf für Sie ist.
5. Fördern von MA
claus.w.grunow 25.07.2015
Wahrscheinlich besteht kein Interesse. Vielleicht wird so etwas mit Ausbeutung verwechselt. Wer an Förderung interessiert ist, wartet nicht auf den Chef.
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