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Beruf Vornamenberaterin Frau Rüdebusch, darf mein Kind Zecke heißen?

Namenberaterin Frauke Rüdebusch: Die Expertin für alle Fälle Zur Großansicht
Foto: Verena Töpper

Namenberaterin Frauke Rüdebusch: Die Expertin für alle Fälle

Was wird man bloß mit einem Examen in Sprachwissenschaften? Zum Beispiel Namen-Notbremserin. Frauke Rüdebusch hält unsichere Eltern davon ab, ihren Kindern schlimme Vornamen zu geben. Akropoli und Kantorka, Zecke und Puppe: Die Expertin weiß, was gerade so geht - und was auf keinen Fall.

Das Baby wurde im Hotel Akropolis gezeugt. Frauke Rüdebusch, 28, will das gar nicht wissen. Aber für 1,86 Euro pro Minute muss sie sich die Geschichte anhören. Die junge Mutter am Telefon erinnert sich gern an das Hotel. So gern, dass sie ihren Sohn danach nennen will. Akropoli soll er heißen. Und Frauke Rüdebusch soll ihr bestätigen, dass Akropoli ein Name ist.

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden ist Expertin für ausgefallene Vornamen. Jede Woche rufen sie rund 20 Mütter und Väter an, die mit ihren Vornamenwünschen bei den Standesämtern abgeblitzt sind.

Für die Mutter des kleinen Akropoli hat Rüdebusch keine guten Nachrichten: In Deutschland dürfen Kinder in der Regel nicht wie Gegenstände, Orte oder Tiere heißen. Sie gibt Akropoli trotzdem in die Datenbank ein und schlägt im Internationalen Handbuch der Vornamen nach.

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Promi-Namen: Warum heißen die bloß so?
DeaDia stellte sich bei der Recherche als Name einer Göttin heraus. Für Akropoli gibt es keine Belege. Die Mutter muss sich einen anderen Namen einfallen lassen. "Manchmal finden wir mit den Eltern auch einen Kompromiss", sagt Frauke Rüdebusch. Eine Mutter, die ihren Sohn Lämmes nennen wollte, nach dem Spitznamen eines Bauern aus "Bauer sucht Frau", konnte sie zu Lemmis überreden. So sei das Vorbild des eher grobschlächtigen Fernsehbauern nicht so offensichtlich, hofft sie.

Ein Vorname darf einem Kind nicht schaden, so steht es im Personenstandsgesetz. Doch ob ein Kind später für seinen Vornamen gehänselt wird, lässt sich oft schwer abschätzen. Kantorka hat Frauke Rüdebusch etwa als Vorname bestätigt. Die Eltern wollten ihre Tochter so nennen, weil ihnen der Film "Krabat" so gut gefallen hatte.

Film und Name gehen auf die literarische Vorlage von Otfried Preußler zurück - und literarische Namen gelten in der Regel als reguläre Vornamen. Die Recherche ergab dann, dass Kantorka aus dem Sorbischen stammt und die Kantorin, Vorsängerin heißt, aber in dieser Bedeutung heute verblasst ist.

Zugelassene Vornamen
Sind diese Namen in Ordnung?
DPA
Viele Paare wünschen sich für Söhne oder Töchter möglichst ungewöhnliche Namen. Ein Name darf einem Kind aber nicht schaden, auch das Geschlecht soll erkennbar sein - Auszüge aus Begründungen für Vornamen, denen die Gesellschaft für deutsche Sprache zustimmte.
Nemo
Nemo ist in Wilfried Seibickes Historischem Deutschen Vornamenbuch als männlich verzeichnet. Im Lateinischen bedeutet nemo "niemand". Einem breiteren Publikum bekannt wurde der Name Nemo durch Jules Vernes Roman "20.000 Meilen unter dem Meer": Der Kommandant des U-Boots Nautilus lässt sich mit "Kapitän Nemo" anreden. Nemo ist auch der Name eines kleinen Fisches aus einem Kinofilm. Nemo, traditionell ein Jungenname, hat sich deshalb in der letzten Zeit weiter durchgesetzt. Auch die formale Analogie zu männlichen Namen wie Adamo, Anselmo, Cosimo, Emmo, Heimo, Immo, Jeronimo, Reimo, Salomo, Tammo, Timmo dürfte zu seiner Anerkennung beigetragen haben. Zudem ist andererseits an die italienischen bzw. spanischen Vornamen Nemore, Nemorio, Nemorino und Nemoroso zu denken, zu denen leicht die Kurzform Nemo zu bilden ist.
Legolas
Auch literarische Namen können als reguläre Vornamen betrachtet werden. Legolas geht auf den Roman von John R. R. Tolkien zurück. Für die letzten Jahre wären etwa Smilla (Mädchenname, zurückgehend auf einen Roman von Peter Høeg) oder Aragorn (Jungenname, ebenfalls auf Tolkien zurückgehend) als Beispiele bzw. Vorbilder anzuführen. Vanessa, gebildet von Jonathan Swift, ist ein älterer Beleg. Die Namen, die Tolkien seinen Gestalten beilegt, folgen altenglischen, walisischen oder gälischen Formen oder sind solchen nachempfunden, sodass sie wie traditionelle Vornamen wirken und entsprechend gedeutet werden können.
Destiny
Das englische Wort destiny für "Bestimmung, Schicksal" hat sich in den letzten Jahren im angloamerikanischen Raum als Vorname durchgesetzt und besonders als Mädchenname verbreitet. 1993 nennt Daniel A. Richman ihn in seinem Buch "From Aaron to Zoe. 15,000 Great Baby Names" als weiblichen Vornamen. In den folgenden Jahren nahm die Beliebtheit von Destiny in Nordamerika zu, und dieser Name wurde auch für Jungen vergeben. Angesichts vieler Belege kann man sich wohl dem Elternwunsch nach Billigung dieses Vornamens nicht verschließen. Destiny wurde von der Gesellschaft für deutsche Sprache schon mehrmals bestätigt.
Niksa
Der Vorname Niksa (auch in den Varianten Nischa, Niksha, Nikha) ist in slawischen Sprachen - u.a. im Serbokroatischen - belegt, als weiblicher, aber auch als männlicher Vorname. Als männlicher Vorname gehört er als Koseform zu Vornamen wie Nik/Nika/Niko, die zu Nikanor bzw. Nikola/Nikolaj zurückführen. Nur im Bulgarischen existiert Nikha/Niks(ch)a als weiblicher Vorname; hier handelt es sich um eine Anpassung des rumänischen weiblichen Namens Neacsa. Einer Eintragung von Niksa als Jungenname steht nichts im Wege.
20 Euro zahlten Kantorkas Eltern für das Gutachten der Gesellschaft für deutschen Sprache, das sie dann dem Standesamt vorlegten. Kantorka heißt jetzt offiziell Lea Kantorka. Frauke hatte einen zweiten Namen empfohlen. So kann das Mädchen später selbst entscheiden, wie es gerufen werden möchte.

"Es ist auch für mich immer wieder eine Überraschung, auf was für Ideen die Eltern kommen", sagt Frauke Rüdebusch. Eine Mutter wollte ihren Sohn TomTom nennen, nach dem Navigationsgerät. Eine andere fand Berlin schön, auch Puppe, Pfefferminza, Zecke und Zöllner sollte Frauke gutheißen. Ihr selbst gefällt der Name Finn, doch seit er in Norddeutschland einer der am häufigsten vergebenen ist, findet sie ihn nicht mehr ganz so gut. Jetzt ist Johann ihr Favorit. Für Mädchen hat sie keinen.

Was bitte ist Feusel?

Das Büro der Namensexpertin sieht aus wie ein Gelehrtenzimmer. Großer Schreibtisch, Bücherregale bis unter die Decke, Teppichboden. Nur die vielen pausbäckigen Babys, die von den Bücherrücken grinsen, passen nicht so recht zum Akademiker-Image. "The Most Complete Baby Name Book" oder "Baby Names Made Easy" steht auf den Büchern. Einige hat Frauke Rüdebusch im Urlaub gekauft. "Es ist gar nicht so einfach, ausländische Vornamenbücher zu finden", sagt sie, "wenn ein Kollege unterwegs ein Buch entdeckt, bringt er es mit."

Rüdebusch hat bis Herbst 2010 an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Allgemeine Sprachwissenschaft, Buchwissenschaft und Anglistik studiert. Es sind Klassiker unter den brotlosen Künsten, vor denen Eltern ihre Kinder immer warnen. Über ein Praktikum kam Rüdebusch zur Gesellschaft für deutsche Sprache. Und hatte Glück, dass sie gleich eine feste Stelle erhielt: Im Büro in Wiesbaden arbeiten derzeit nur vier wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben Germanistik oder Sprachwissenschaft studiert und kümmern sich nicht nur um verunsicherte Eltern und Standesbeamte, sondern um so ziemlich alles, was mit Sprache zu tun hat.

Abgelehnte Vornamen
Und was spricht gegen diese Namen?
Die Gesellschaft für deutsche Sprache schreibt viele Gutachten, wenn Eltern Namensvorschläge einreichen, die von den Standesämtern nicht ohne weiteres anerkannt werden. Die Beispiele für abgelehnte Vornamen sind oft kurios.
Huckleberry
Sicherlich ist Mark Twains literarische Gestalt des Huckleberry Finn altbekannt, doch Huckleberry ist weder im Englischen noch im Deutschen als Vorname anzusehen. Huckleberry Finn (oft Huck, selten auch Hucky genannt), Sohn des Ortstrunkenbolds, ist in den Jugendromanen Mark Twains gewissermaßen ein Kuriosum und gilt vielen als Außenseiter. Bezeichnenderweise findet bzw. fand sich das Wort im amerikanischen Slang und beschreibt z. B. "einen Menschen, der gerade für einen bestimmten Zweck benötigt wird". Englisch-deutsche Wörterbücher weisen Huckleberry als "Amerikanische Heidelbeere" aus - wir haben es also zunächst mit einem Pflanzennamen zu tun. Huckleberry gibt es darüber hinaus als Familiennamen, auch hin und wieder in Deutschland. Aus all dem ergibt sich, von einer Eintragung abzuraten.
Tiger
Wir haben über zwanzig englische und angloamerikanische Vornamenbücher durchgesehen, aber nur in einem fanden wir einen Hinweis, dass Tiger in den Vereinigten Staaten gelegentlich als Vorname gebraucht wird. Als Beispiel wird ein Musiker namens Tiger Haynes genannt. Bei dem Golfspieler Woods sind wir nicht sicher, ob Tiger sein echter, "amtlicher" Vorname ist oder nur ein ehrender Beiname. Ob diese Beispiele genügen, um Tiger auch in Deutschland als Vornamen anzuerkennen, ist eine namensrechtliche Frage, die nur Juristen entscheiden können. Wir machen jedoch darauf aufmerksam, dass in Deutschland ein etwas anderes Namensrecht gilt als in den Vereinigten Staaten. Danach sind bei uns Wörter des allgemeinen Sprachgebrauchs wie z.B. Tierbezeichnungen (Pferd, Hund, Katze, Adler, Amsel und eben auch Tiger, Leopard, Panther) als Vornamen nicht zugelassen.
Leuis
Die Schreibweise ist nicht belegt, zudem stellt die Aussprache eine Schwierigkeit dar.
Caruso
Der Name ist nur als Familiennamen belegt.
Puppe
Gegenstandsbezeichnungen sind als Vornamen unzulässig.
Berlin, London und Casablanca
Ortsnamen sind als Vornamen unzulässig. Es gibt auch Ausnahmen, die sich mittlerweile durch den häufigen Gebrauch, etwa in Amerika, als Vorname etabliert haben, z. B. Sydney, aber Berlin, London und Casablanca sind als Vornamen nicht belegt.
M.
Buchstaben haben keinen Vornamencharakter.
Friedensreich
Friedensreich ist nur als Künstlername belegt. Friedensreich Hundertwasser hieß eigentlich Friedrich Stowasser, als tatsächlicher Vorname ist Friedensreich unbelegt.
Manchmal rufen Menschen an und wollen wissen, wo ein Komma hinkommt oder wie man ein Wort schreibt. Für sie ist Frauke Rüdebusch so etwas wie ein lebender Duden. Manche haben auch anspruchsvollere Anfragen - etwa der Mann, der im Keller einen Familienstammbaum gefunden hat und nun wissen will, was denn bitte Feusel ist. Daran sei nämlich 1850 der Bruder seines Ur-Ur-Großvaters gestorben.

Hunderte Bücher, teilweise Hunderte Jahre alt, stehen in der Bibliothek vor dem Büro. Ein antikes bayerisches Wörterbuch half schließlich weiter: Feusel ist eine Ohrspeicheldrüsenentzündung, an der im 19. Jahrhundert vor allem Kinder und Haustiere erkrankten.

Und warum steht 00 für Toilette?

"Die Arbeit wird nie langweilig", sagt Frauke Rüdebusch. Gerade erst musste sie für einen Anrufer recherchieren, warum 00 für Toilette steht: Früher wollten Hotelbesitzer bei der Zählung der Zimmer dem betreffenden Örtchen keine reguläre Nummer geben. Für eine solche Auskunft in schriftlicher Form berechnet die Gesellschaft für deutsche Sprache einen Stundensatz von 72 Euro, eine kurze Bestätigung eines Vornamens kostet 20 Euro, ein ausführliches Gutachten 45 Euro.

Damit ist die Gesellschaft für deutsche Sprache 2,60 Euro günstiger als die Namenberatungsstelle der Universität Leipzig, die ebenfalls für Eltern und Standesämter Vornamen analysiert. In Leipzig kann man Onomastik sogar studieren. Für ungeübte Ohren klingt das unanständig, ist aber die Wissenschaft der Namen. Rüdebusch wusste nicht, dass es diesen Studiengang gibt. "Es wäre aber auch keine Option gewesen, mein Interesse galt immer der Sprachwissenschaft", sagt sie.

Bei der Gesellschaft für deutsche Sprache sucht sie jeden Tag nach neuen Wörtern, in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", der "Süddeutschen Zeitung" und dem SPIEGEL. Wenn ihr ein Wort auffällt, streicht sie es mit einem Marker an und schneidet den Artikel aus.

Am Ende des Jahres wird aus allen gesammelten Wörtern das Wort des Jahres gewählt. Frauke Rüdebusch durfte im Dezember zum ersten Mal abstimmen. Sie hat sich für Wutbürger entschieden.

Anm. d. Red.: In einer früheren Version dieses Textes hatte sich an mehreren Stellen eine falsche Schreibweise des Nachnamens von Frauke Rüdebusch eingeschlichen. Wir bitten um Entschuldigung - der Fehler wurde inzwischen korrigiert.

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1. Dezenter Hinweis
LostJedi, 17.06.2011
*hustet* Wenn ich die ersten Sätze des Artikels betrachte, möchte ich doch dezent nachfragen, ob die Dame "Lüdebusch" oder "Rüdebusch" heißt. Statistisch eher "Lüdebusch". (Dieser Hinweis muss nicht veröffentlicht werden, sondern dient rein informativen Zwecken für die Redaktion) ("Das Baby wurde im Hotel Akropolis gezeugt. Frauke Rüdebusch, 28, will das gar nicht wissen. Aber für 1,86 Euro pro Minute muss sie sich die Geschichte anhören. Die junge Mutter am Telefon erinnert sich gern an das Hotel. So gern, dass sie ihren Sohn danach nennen will. Akropoli soll er heißen. Und Frauke Rüdebusch soll ihr bestätigen, dass Akropoli ein Name ist.") (Nach diesem Post weißich auch, ob es eine Forenmoderation gibt)
2. nee
loeweneule, 17.06.2011
"Wutbürger" wäre ja auch ein schöner Vorname. - Manche Eltern sind schlicht und ergreifend bekloppt und scheinen Kinder mit Haustieren zu verwechseln.
3. Kostenloser Tipp
Sherlock70 17.06.2011
Ich nehm mal keine 20 € für eine Prise gesunden Menschenverstandes: Bevor man sich irgendeinen mehr oder weniger abgedrehten Namen für das arme Kind ausdenkt, sollte man sich einfach vorstellen, was eine Horde Kevins oder Leons mit dem Kinde im Schulhof anstellen werden, nur weil es einen seltsamen Namen hat.
4. leider gibts das nicht für Modenamen
reflexxion 17.06.2011
Es ist gut, wenn jemand die Notbremse zieht, Kinder leiden später unter exotischen Vornamen. Aber auch die anderen leiden, die mit den aktuellen Modenamen, die schon im Kindergarten oder spätestens in der Grundschule für Verdruss sorgen. Kinder wollen ein Alleinstellungsmerkmal für sich, das gilt insbesondere für das was sie am meisten mit sich in Verbindung bringen, den Vornamen. Ich hatte das Pech nicht nur einen sehr häufigen Nachnamen zu haben, den kann man als Kind schlecht ändern und die Eltern hatten da auch nicht viele Möglichkeiten in meiner Jugend. Wenn man dazu dann aber noch einen der aktuellen Modenamen bekommt, ist man komplett austauschbar. Wir waren z.B. in der 11. Klasse 12 Jungen in der Klasse, vier hießen Klaus, drei hatten meinen Vornamen - muß ich da noch mehr sagen? In meiner Nachbarschaft wohnte immer jemand mit meinem kompletten Namen, der letzte bekam immer mal meine Post, kam die von einer Bank oder dem Finanzamt bekam ich sie geöffnet (und gelesen) zurück. Auf die Idee mal auf den Straßennamen zu schauen kam der andere nicht, der war nämlich anders. Also, wir brauchen keine Mädchen namens Pepsi Cola, auch die US-Mode mit Ortsnamen, Pflanzen oder sonstigen Unfug finde ich schlecht. Um ein Beispiel zu bringen, die Vornamen der Ochsenknacht-Brüder finde ich auch schaurig schlimm, selbst wenn Vater Uwe dazu eine Story hat. Auch die Pooths haben sich nicht mit Ruhm bekleckert Rocco nochwas ist auch irgendwie bescheuert. Selbst den Ehenamen Pooth halte ich für unglücklich, man muß nur an die englische Bedeutung von Pooh denken, nein nicht Winnie the Pooh, das andere!
5. Titel eben so genannt
ratxi 17.06.2011
Zitat von sysopWas wird man bloß mit einem Examen in Sprachwissenschaften? Zum Beispiel Namen-Notbremserin. Frauke Lüdebusch hält verpeilte Eltern davon ab, ihren Kindern schlimme Vornamen zu geben. Akropoli und Kantorka, Zecke und Puppe: Die Expertin weiß, was gerade so geht - und was auf keinen Fall. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,765415,00.html
Da kann ich ja fast froh sein, einen in den 60ern am häufigsten verwendeten Vornamen zu haben, weil man seinerzeit "sein Kind eben so genannt hat"... ;)
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Das Kind heißt "Gefällt mir"
Corbis
Und dann war da noch... das Facebook-Mädchen: Die Israelis Lior und Vardit Adler haben ihre Tochter kürzlich "Like" genannt - nach dem "Gefällt mir"-Knopf bei Facebook. "It's my girl, my love and I like her", sagte der Vater zur Begründung. Sorgen, das Mädchen könnte ihn später verfluchen, macht er sich keine: "Ich habe sie gefragt, aber sie hat nicht geantwortet." Die Namen für die beiden Schwestern der Neugeborenen hatte das Ehepaar beim Kochen gefunden; eine Tochter heißt Dvasch (Honig), die andere Pie (Kuchen).
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