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Büro-Lästereien Ein Käfig voller Narren

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Corbis

Der Boss? Ein Tyrannosaurus Rex. Gewerkschafter? Sind die Vorhaut der Arbeiterklasse. Wo Menschen dicht an dicht arbeiten, wird gespottet. Jetzt gibt es ein SPIEGEL-ONLINE-Buch mit den kreativsten Schmähungen: ein Auszug aus "Kollegen sind die Pest", dem neuen Lästerlexikon.

Arbeit ist das halbe Leben, plusminus. Doch wer in den Kosmos eines Unternehmens eintaucht, lernt bald die Schattenseiten kennen. Da ist die quälende Bürokratie vom Beschaffungs- bis zum Urlaubsantrag, da ist das Auf und Ab der Wirtschaftslage mit der Sorge um den Arbeitsplatz, da sind die kleinen Nervquellen und die großen Ungerechtigkeiten. Und nicht zuletzt: Kollegen.

Mit ihnen muss man klarkommen, ihren Schrullen lässt sich schwer ausweichen in einer Bürogemeinschaft. Bei völlig unterschiedlichen Arbeitgebern bilden sich über die Jahre häufig recht ähnliche Konfliktlinien zwischen Arbeitsbienen und Karrieristen, unten und oben, introvertierten Charakteren und Karnevalisten, Frauen und Männern, Freizeitkönigen und Fleißkärtchensammlern.

Das lädt ein zu allerlei Spott und Verwünschungen. In den letzten Jahren hat SPIEGEL ONLINE die schönsten Sticheleien unter Kollegen gesammelt, Hunderte von Lesern machten mit. Ihre Einsendungen bilden das Fundament für ein Buch, das soeben veröffentlicht wurde: "Kollegen sind die Pest - das Lästerlexikon". Zu den rund 370 Einträgen von A bis Z gesellen sich weitere Texte mitten aus dem Büroleben.


Wenn Sie ebenfalls gern über Ihre Lieblingskollegen spotten - weitere flotte Lästereien sind sehr willkommen. Schicken Sie uns einfach eine Mail mit dem Begriff und einer kurzen Erklärung.

  • Jochen Leffers (Jahrgang 1965) ist SPIEGEL-ONLINE-Redakteur und leitet das Ressort KarriereSPIEGEL.

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insgesamt 22 Beiträge
flüchtig 12.03.2013
aber solche Bücher fördern Mobbing, aber sicher nicht das kollegiale Verständnis füreinander. Man sollte doch bedenken, daß der Mensch die meiste Zeit seines Lebens auf seinem Arbeitsplatz, mit den Kollegen verbringen muß!
aber solche Bücher fördern Mobbing, aber sicher nicht das kollegiale Verständnis füreinander. Man sollte doch bedenken, daß der Mensch die meiste Zeit seines Lebens auf seinem Arbeitsplatz, mit den Kollegen verbringen muß!
maxmehr2008 12.03.2013
... ich so nen Mist lese, bin ich immer wieder froh, kein Teil dieses Sklavenzahnrädchens und Klein-Klein-Blabla's in irgendeinem Angestelltenverhältnis zu sein.
... ich so nen Mist lese, bin ich immer wieder froh, kein Teil dieses Sklavenzahnrädchens und Klein-Klein-Blabla's in irgendeinem Angestelltenverhältnis zu sein.
enforca 12.03.2013
selten etwas unlustigeres gelesen... da kann ich ja gleich Mario Barth schauen...
selten etwas unlustigeres gelesen... da kann ich ja gleich Mario Barth schauen...
b.comment 12.03.2013
Dieses Buch ist ein weiteres Phantasie-"Lexikon" mit Begriffen, die in der Realität niemand verwendet und sich ein völlig weltfremder Autor auf der Suche nach Auflage frei erfunden hat. Es erinnert mich an Lexika der [...]
Dieses Buch ist ein weiteres Phantasie-"Lexikon" mit Begriffen, die in der Realität niemand verwendet und sich ein völlig weltfremder Autor auf der Suche nach Auflage frei erfunden hat. Es erinnert mich an Lexika der Jugendsprache, ebenfalls gefüllt mit Einfällen von Leuten, deren Jugend schon lange zurück liegt.
black_gecko 12.03.2013
dass der Spiegel aus Beschimpfungen und Verunglimpflichungen auch noch eine Aktion zum Mitmachen initiiert! Jeder normale Mensch möchte doch in einer harmonischen Arbeitsumwelt leben und nicht in einem Moloch aus Mobbing und [...]
Zitat von sysopDer Boss? Ein Tyrannosaurus Rex. Gewerkschafter? Sind die Vorhaut der Arbeiterklasse. Wo Menschen dicht an dicht arbeiten, wird gespottet. Jetzt gibt es ein SPIEGEL-ONLINE-Buch mit den kreativsten Schmähungen: ein Auszug aus "Kollegen sind die Pest", dem neuen Lästerlexikon. Büro-Frotzeleien: Kollegen sind die Pest - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/buero-frotzeleien-kollegen-sind-die-pest-a-887796.html)
dass der Spiegel aus Beschimpfungen und Verunglimpflichungen auch noch eine Aktion zum Mitmachen initiiert! Jeder normale Mensch möchte doch in einer harmonischen Arbeitsumwelt leben und nicht in einem Moloch aus Mobbing und Diffamierung ums Überleben kämpfen. Ob angesichts der zunemenden berufsbedingten Depressionen ein solches Buch einen positiven Beitrag zu mehr rücksichtsvoller Freundlichkeit und gesellschaftlicher Stabilität leistet, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.
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