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Burnout Raus aus der Opferrolle

Jogger an der Binnenalster: Laufen bringt die Dinge im Kopf in Bewegung Zur Großansicht
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Jogger an der Binnenalster: Laufen bringt die Dinge im Kopf in Bewegung

3. Teil: Die große Plage - "hurrysickness", die Hetzkrankheit

Die Folge ist "hurrysickness", die Hetzkrankheit, die so viele Menschen plagt. Auf seine Frage: "Was wollen Sie erreichen?", antworteten die meisten seiner Kunden: "Mehr Zeit für mich, zur Ruhe kommen, runter von der hohen Drehzahl." Leider stünden dem oft hinderliche Überzeugungen entgegen, die als innere Antreiber wirkten und "das Verhalten im Außen steuern". Im Coaching versucht Seiwert mit Hilfe verschiedener psychologischer Methoden, neue Muster zum Leben zu erwecken. "Coaching zeigt Wege aus der Opferrolle." Ob das gelingt, sagt er, liege an jedem Einzelnen, an seiner Konsequenz und seiner Selbstdisziplin, die neuen Muster anzuwenden. "Manche haben eine Art Sprachfehler, sie können nicht nein sagen. Es ist wichtig, die Eigenverantwortung zu erkennen."

Was die Unternehmen und ihre Fürsorge für die Arbeitnehmer angeht, ist er skeptisch. Sicher, da gebe es einzelne, fabelhafte Firmen mit guten Programmen, aber insgesamt, sagt er, "ist der Wettbewerb doch ungeheuer, Personal wird abgebaut, wo es nur geht. Der Arbeitsdruck nimmt zu, das wird eher noch extremer. Kosten- und Erfolgszwänge werden weiter wachsen, bei den Dax-Unternehmen stehen die Aktionäre und fordern: Rendite, Rendite, Rendite." Deshalb sei Coaching wichtig. "Damit man lernt, selbst für seine Work- Life-Balance zu sorgen."

Nein sagen - zu sich und zu anderen

Auch der Hamburger Burnout-Experte Matthias Burisch berät sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen. Wer zu ihm kommt, erzählt er, steckt meist in einer Falle: Er verfolgt ein Ziel, das unerreichbar ist, das er aber weder umdefinieren noch bescheidener fassen kann. Oder er verharrt in einer subjektiv schwer erträglichen Situation, an deren Veränderung er gescheitert ist. Der Preis für Aufbruch und Neuanfang scheint ihm unbezahlbar hoch.

Das kann eine Forscherin sein, die sich an einem unlösbaren Problem verkämpft, ein Abteilungsleiter, der ein chaotisches Team in den Griff bekommen soll, ein Lehrer, der sich an Strukturen in der Schule aufreibt, die Krankenschwester, die zu dünnhäutig für ihren Job ist, der Journalist, der zehnmal länger an einem Artikel sitzt als nötig, der Chef, dem es an sozialer Kompetenz und Führungskraft fehlt. "Sie alle können über die Jahre in einen Burnout steuern." Burisch sieht zwei Burnout-Typen: Der aktive Typ ist dynamisch, charismatisch, zielstrebig, er kann schlecht nein zu sich sagen, das ist der "Selbstverbrenner". Der passive Typ könne schlecht nein zu anderen sagen, verfüge über wenig Entschlossenheit, Selbstsicherheit, Ehrgeiz.

Wie entscheidet der Psychologe, ob Coaching ausreicht oder ob eine Therapie oder sogar ein stationärer Aufenthalt sinnvoller wäre? "Wenn ich das Gefühl habe, ich müsse diesen Menschen täglich betreuen, dann ist Coaching nicht geeignet. Zu stationären Aufenthalten rate ich, wenn den Betroffenen alles über den Kopf wächst, beruflich und privat, dann sollten sie unbedingt raus aus der Situation und täglich mit einem Therapieangebot angesprochen werden."

Falsche innere Glaubenssätze aufgeben

Manchmal sieht er jemanden über zwei Jahre lang, in großen Abständen. Wie die gutverdienende Controllerin, die sehr erfolgreich darin war, todgeweihte Unternehmen zu retten. Aber das hatte seinen Preis. Die Controllerin geriet bei jedem neuen Auftrag an ihre psychischen und physischen Grenzen. Doch sie war nicht fähig zu sagen, "für solche Aufgaben stehe ich nicht mehr zur Verfügung", erzählt Burisch. Er verfasste mit ihr einen solchen Brief an ihren Arbeitgeber und war gespannt, ob sie ihn abschicken würde. Tatsächlich tat sie es schließlich. "Beim Coaching habe ich ihr quasi die Erlaubnis gegeben, solche anstrengenden, ungeliebten Aufgaben einfach abzulehnen."

Die meisten seiner Klienten haben Probleme damit, dass sie etwas ständig treibt, innere Glaubenssätze, die sie ohne Hilfe nicht aufgeben können. Eine seiner Coachees hat 30 Leute unter sich. Sie leitet ein Architekturbüro, hat sich hohe Leistungsziele gesetzt und ist perfektionistisch. "Was haben Sie vor mit mir?", fragte sie skeptisch in ihrer ersten Coaching-Stunde. "Ich hole Sie ins Leben zurück", war Burischs Antwort.

Solche Menschen hätten kaum Verständnis für andere Arbeitsstile, es gebe viel Einsamkeit und wenig Freude in ihrem Leben. Innere Überzeugungen wie "Ich darf keine Schwäche zeigen" seien Gift in ihrer Absolutheit, so Burisch, sie verengten das Denken. "Diesen Verlust an Flexibilität des Denkens kann man gut aufweichen mit Coaching und Verhaltenstherapie."

Manchmal hilft nur noch der Rechtsanwalt

Betriebliche Prophylaxe, da ist Burisch überzeugt, werde noch viel zu wenig betrieben. "Die oberen Schichten haben keine Ahnung, was sich außerhalb ihrer Sphäre tut." Ein, zwei Seminare reichten nicht. "Gesundheitsmanagement ist eine Daueraufgabe, und die Chefs müssen sichtbar dahinterstehen."

Sicher, wenn in der IT-Branche jemand aus der Kurve fliege, der ein Millionenprojekt betreut, dann sei auch der Kunde weg, "das tut einem Unternehmen weh, das schafft einen gewissen Druck, über Burnout nachzudenken". Das geschehe aber zu selten. Überstunden, Extra-Anforderungen, Personalabbau, das sei heute die Regel. "Und machen wir uns nichts vor", sagt Burisch, "natürlich gibt es Chefs, die Leute loswerden wollen, und Betriebsräte, die zu schwach sind, das zu stoppen. Da sind Angestellte oft so am Boden, dass sie in eine Opferrolle rutschen und keine Reserven mehr haben für einen Kampf."

Deshalb gelte es auch, die Grenzen von Coaching zu sehen: Im Coaching müsse man die eigenen Fallen erkennen, den inneren Antreiber ruhigstellen, da könne man vieles lernen über sich, erklärt er. "Aber wenn etwa in einer Firma Terrormanagement und lebensfeindliche Zustände herrschen, braucht es keinen Psychologen, sondern einen guten Rechtsanwalt."

  • Angela Gatterburg ist SPIEGEL-Redakteurin.

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1.
janne2109 29.07.2012
na prima, sind ja gute Aussichten für all die Arbeitslosen Coachs die so herumlaufen, Opferrolle ist mal das richtige Wort, genau das liegt aber an einem selbst, ob man sich als Opfer sieht oder nicht. Mein Gefühl sagt mir--- es laufen nur noch vermeintliche Opfer herum und das ist schon nicht mehr zu ertragen. Wir haben verlernt mit Problemen umzugehen und sehr viele sind hausgemacht.
2. Coach oder Psychologe
spon-facebook-10000011612 29.07.2012
Zitat von sysopDPAWer sich im Job gehetzt und überfordert fühlt, wünscht sich vor allem eins: Runter von der hohen Drehzahl. Ein Coach kann dabei helfen. Er sieht, was Betroffene selbst nicht sehen - gern auch beim gemeinsamen Joggen. Doch ohne Mithilfe geht es nicht. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,842267,00.html
Wenn man davon ausgeht, dass ein Burn Out eine Spezialform der Depression ist, dann kann ein Coaching nur beim Beginn des Burn Out unterstützen. Ansonsten braucht man professionelle Hilfe und keine Seelenmassage beim Joggen. Hauptproblem der heutigen Arbeitswelt ist der ständige Druck immer profitabler zu arbeiten und dem Aktionär eine immer höhere Eigenkapitalrendite zu gewähren, auch wenn das derzeit nicht mehr drin ist. Die Potenziale sind nämlich mittlerweile so ziemlich ausgelutscht. Hinter den Renditen stehen Vorstände und höhere Manager, die natürlich auch einen immer größeres Stück vom Kuchen abbekommen wollen. Die eigentliche Leistung wird von einfachen und mittleren Management und denjenigen erbracht, die die Waren und Dienstleistungen herstellen. Eine Zeitlang reichen innere Motivation und Geld und Status aus, um Leistung an dieser Stelle zu generieren, aber irgendwann ist einfach Schluß. Der Druck steigt und macht die Mitarbeiter krank. Die Folgekosten lassen sich derzeit nur schwer erfassen und spielen für ein Unternehmen erst dann eine Rolle, wenn signifikante Produkte und Dienstleistungen nicht mehr erbracht werden. Aber bis dahin wird immer weiter an der Schraube gedreht.
3. Flickschusterei
Kanzleramt 29.07.2012
Zitat von sysopDPAWer sich im Job gehetzt und überfordert fühlt, wünscht sich vor allem eins: Runter von der hohen Drehzahl. Ein Coach kann dabei helfen. Er sieht, was Betroffene selbst nicht sehen - gern auch beim gemeinsamen Joggen. Doch ohne Mithilfe geht es nicht. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,842267,00.html
Mich macht das wütend, sowas zu lesen. Ein echter Burnout ist eine Depression und kein "Accessoire" und auch kein "Prestigeobjekt". Deswegen muss man auch zu einem richtigen Psychologen, oder noch besser erstmal zum Psychiater! Und nicht zu einem Coach, der nur Flickschusterei betreibt. Das ist doch das ganz große Problem... diese Flickschusterei. Zum Coach gehen, um danach NOCH leistungsfähiger zu sein, Urlaub machen um NOCH leistungsfähiger zu sein, usw... Aber daran, WIE wir heute Arbeiten und Leben (ob man lebt um zu arbeiten, oder ob man arbeitet um zu leben), DAS wird nicht und niemals in Frage gestellt, das darf man nicht. Also betreiben wir eine unsägliche Flickschusterei, die auf lange Sicht noch alles schlimmer macht!
4.
fagus 29.07.2012
Zitat von sysopDPAWer sich im Job gehetzt und überfordert fühlt, wünscht sich vor allem eins: Runter von der hohen Drehzahl. Ein Coach kann dabei helfen. Er sieht, was Betroffene selbst nicht sehen - gern auch beim gemeinsamen Joggen. Doch ohne Mithilfe geht es nicht. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,842267,00.html
Früher hatte man Freunde, heute hat man nen Coach. Oder zwei, oder drei.
5. Sorry, ökonomischer Unfug
dr.jennings 29.07.2012
Zitat von spon-facebook-10000011612Wenn man davon ausgeht, dass ein Burn Out eine Spezialform der Depression ist, dann kann ein Coaching nur beim Beginn des Burn Out unterstützen. Ansonsten braucht man professionelle Hilfe und keine Seelenmassage beim Joggen. Hauptproblem der heutigen Arbeitswelt ist der ständige Druck immer profitabler zu arbeiten und dem Aktionär eine immer höhere Eigenkapitalrendite zu gewähren, auch wenn das derzeit nicht mehr drin ist. Die Potenziale sind nämlich mittlerweile so ziemlich ausgelutscht. Hinter den Renditen stehen Vorstände und höhere Manager, die natürlich auch einen immer größeres Stück vom Kuchen abbekommen wollen. Die eigentliche Leistung wird von einfachen und mittleren Management und denjenigen erbracht, die die Waren und Dienstleistungen herstellen. Eine Zeitlang reichen innere Motivation und Geld und Status aus, um Leistung an dieser Stelle zu generieren, aber irgendwann ist einfach Schluß. Der Druck steigt und macht die Mitarbeiter krank. Die Folgekosten lassen sich derzeit nur schwer erfassen und spielen für ein Unternehmen erst dann eine Rolle, wenn signifikante Produkte und Dienstleistungen nicht mehr erbracht werden. Aber bis dahin wird immer weiter an der Schraube gedreht.
Mir ist als Aktionär die Eigenkapitalrendite ziemlich wurscht. Wie aus dieser Kennzahl irgendjemand einen Wert ableiten kann, ist mir wirklich schleierhaft. Aber zur Sache: Das Hauptproblem der Burn Out Diskussion ist die Unschärfe der Begrifflichkeiten. Ob Antriebslosigkeit, Unlust, Unzufriedenheit, Perspektivelosigkeit bis eben auch hin zu handfesten Depressionen - alles ist irgendwie Burn Out. Erst wenn man nicht mehr erlaubt, dass sich jeder Hans Wurst mit dem Hinweis auf Burn Out seine Extra-Portion Mitleid/Aufmerksamkeit/Zuwendung erschwindelt, kann man anfangen, sich über den ganzen Themenkomplex mal ernsthaft auszutauschen. Dr. Jennings
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Erschöpfung - ein Massenphänomen
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Alarmierend ist der TK zufolge die hohe Zahl von Burn-out-Patienten. 2008 sind demnach "ausgebrannte" Berufstätige fast zehn Millionen Tage krankgeschrieben worden. Damit fehlten rund 40.000 Menschen das ganze Jahr über am Arbeitsplatz. Dies entspricht einer Zunahme von 17 Prozent verglichen mit 2003.
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Stressfaktor Nummer eins ist der Job. Das haben die 1014 befragten Personen zwischen 14 und 65 Jahren zu Protokoll gegeben. Jeder Dritte arbeitet am Limit, getrieben von Hektik, Termindruck und einem zu hohen Arbeitspensum. Ein Drittel der Beschäftigten leidet darunter, rund um die Uhr erreichbar sein zu müssen und von Informationen überflutet zu werden.

Berufstätige Eltern geraten der Studie zufolge besonders häufig an ihre Belastungsgrenze. Ihre größte Sorge sei, dass die Familie zu kurz kommt. Doch auch 90 Prozent der Schüler klagen über Stress. Jeder Dritte steht nach eigener Aussage permanent unter Leistungs- und Prüfungsdruck.
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Auch für das Gesundheitssystem ist die Dauerbelastung der Menschen ein ernstzunehmender Kostenfaktor. Mit knapp 27 Milliarden Euro im Jahr stehen die Ausgaben für die Behandlung stressbedingter psychischer Erkrankungen an dritter Stelle der Kostentabelle. Hinzu kommen massive Aufwendungen für Herz-Kreislauf-Krankheiten, unter denen Dauergestresste mehr als doppelt so häufig leiden wie ihre weniger unter Druck stehenden Zeitgenossen.

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