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Zufallserfindungen Das ging schief - zum Glück

Teflon oder Tesa-Band, Penicillin oder Vaseline - viele Erfindungen verdanken wir dem Zufall. Die Tüftler, die darauf stießen, waren auf der Suche nach etwas ganz anderem. Doch auch Pannen können die Welt verändern: zehn berühmte Produkte und ihre Geschichten.

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Zufallserfindungen: Huch, das hatte ich jetzt nicht geplant
Es ist die wohl bekannteste Panne der Wissenschaft: Alexander Fleming ließ 1928 während des Sommerurlaubs das Fenster seines Labors offen. So landeten Pilzsporen auf den Eitererregern, die Fleming auf seine Versuchsplatten aufgetragen hatte. Aus der vermeintlichen Gammelmischung wurde einer der wichtigsten Arzneiwirkstoffe des vergangenen Jahrhunderts: das Penicillin.

Ähnlich erging es Charles Nelson Goodyear. Jahrelang arbeitete er daran, Naturkautschuk durch chemische Zusätze haltbar zu machen. Bei Wärme schmolz das Gummi, bei Kälte brach es, Goodyear kam einfach nicht weiter. Bis ihm 1839 ein Stück Gummi-Schwefel-Gemisch auf die heiße Herdplatte fiel. Die Masse war auf einmal nicht mehr klebrig, sondern elastisch, robust und stabil. Goodyear hatte die Vulkanisierung entdeckt.

Vielleicht sollten wir unsere Einstellung zu Pleiten und Pannen einmal überdenken? In der Geschichte finden sich jedenfalls noch mehr Beispiele für verrückte Erfindungen, die so nicht geplant waren. Zehn haben wir zusammengetragen (siehe Fotostrecke oben).

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insgesamt 8 Beiträge
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1. Lsd
Euronymus 14.11.2013
Albert Hoffmann war 1943 auf der Suche nach einem Medikament gegen Kreislaufschwäche. Er holte die Substanz LSD-25, die er bereits 1938 synthetisiert aber nicht weiter beachtet hatte, aus dem Schrank und nahm versehentlich eine Dosis im Mikrogramm Bereich zu sich - die Entdeckung des stärksten bekannten Halluzinogens!
2. optional
irrsinn 14.11.2013
dieser artikel stimmt mich optimistisch vieleicht hab ich ja etwas von einen erfinder in mir
3. Mikrowelle
rentner2012 14.11.2013
Sie sollten nicht verschweigen wie viele Soldaten qualvoll starben weil sie bei der Wartung der starken Radarstrahlung von Militärflugzeugen ausgesetzt waren und die Regierung sich immer wieder weigert hier Schadensersatzzahlungen zu leisten, wenn man bei Toten überhaupt von einem Schadensersatz reden kann
4.
DMenakker 15.11.2013
Bei Aspirin weiss man bis heute nicht, für was es alles gut ist. Ich selbst bekomme demnächst ein Arzneimittel, welches auf Contergan basiert und jetzt als Krebslangzeittherapeutikum ziemliche Erfolge feiert. Ein weiteres Mittel, welches ich heute schon bekomme, wurde ursprünglich einmal als Lepra Medikament für Indien entwickelt. Durch die Kombination beider Mittel ist eine Krebsart, welche früher als therapierbar aber eben langfristig unheilbar galt, heute heilbar. Zufälle gibt es genug, und ich bin - ehrlich gesagt - verdammt dankbar darüber.
5. Erich Kästner:
Gerdd 15.11.2013
Irrtümer haben ihren Wert, jedoch nur hier und da. Nicht jeder, der nach Indien fährt, entdeckt Amerika.
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