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Doppel-Quiz Versteh einer die Frauen - und die Männer erst

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Corbis

Wir müssen mal reden. Über Männer und Frauen. Im Beruf treffen sie sich täglich. Weltliteratur, Lebens- und Büroerfahrung zeigen: Das kann Probleme geben. Erste Hilfe leistet das Kommunikationsquiz - was Frauen sagen, wie Männer es deuten und umgekehrt. Sauber nach Geschlecht getrennt.

Natürlich denken und reagieren nicht alle Männer gleich, so wenig wie Frauen. Aber die kommunikative Grundausstattung macht einen Unterschied. Erst recht bei der Arbeit. Frauen sprechen oft ausführlicher und leiser, sie sind indirekter und konsensorientierter, scheuen auch vor Privatem nicht zurück. Das hat für Männer im Berufsleben kaum Platz. Sie formulieren sachlicher und geradliniger, neigen zur Vereinfachung - und wirken dabei auf Kolleginnen oft ruppig.

Als "Tipp von Frau zu Frau" rät die Kommunikationsberaterin Claudia E. Enkelmann, es einem Mann nicht krummzunehmen, "wenn ihm das Höflichkeitsmodul fehlt". Weiter schreibt Enkelmann: "Seien Sie direkt, damit Ihre Umgebung Sie verstehen kann und Ihnen schnellstmöglich geholfen wird. Sie versuchen ja auch nicht, auf Japanisch um Hilfe zu rufen, wenn Sie an einem italienischen Strand in Gefahr sind, zu ertrinken."

Da ist was dran. Im Büroalltag muss eine Angestellte wissen, wie das, was sie sagt, beim Kollegen ankommt. Umgekehrt kann ein Mann weder ein Team mit Frauen führen noch mit einer Chefin zurechtkommen, wenn er keine Ahnung hat, wie Mitarbeiterinnen kommunizieren.

Schaffen Sie den Sprung über die Geschlechter-Kluft? Im Quiz finden Sie einige Szenen, die sich im Berufsalltag immer wieder so oder so ähnlich abspielen - und das in zwei Varianten...

  • Maren Hoffmann ist Redakteurin bei manager magazin Online. Dort erschien ihr Beitrag zuerst.

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insgesamt 50 Beiträge
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1. Ansage!
oasis, 16.08.2011
Zitat von sysopWir müssen mal reden. Über Männer und Frauen. Im Beruf treffen sie sich täglich. Weltliteratur, Lebens- und Büroerfahrung zeigen: Das kann Probleme geben. Erste Hilfe leistet das Kommunikations-Quiz - was Frauen sagen, wie Männer es deuten, und umgekehrt. Sauber nach Geschlecht getrennt. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,780341,00.html
Die Weiterleitung vom Frauen- zum Männerquiz funzt nicht. Beheben Sie bitte umgehend dieses Problem. (Und, wie war ich? ;) )
2. .
cor 16.08.2011
Ich habe beide Quiz gemacht. Hier wird extrem pauschalisiert. Ich kann weder bestätigen, dass Frau immer um den heissen Brei herum redet und nie direkt wird noch dass Mann immer völlig unverblümt direkt die Wahrheit sagt. Das ist Schubladendenken und hat nichts mit der Realität zu tun. In Wahrheit ist das kommunikative Verhalten eine höchst individuelle Geschichte.
3. Klar, deutlich, höflich
Michael Giertz, 16.08.2011
Zitat von sysopWir müssen mal reden. Über Männer und Frauen. Im Beruf treffen sie sich täglich. Weltliteratur, Lebens- und Büroerfahrung zeigen: Das kann Probleme geben. Erste Hilfe leistet das Kommunikations-Quiz - was Frauen sagen, wie Männer es deuten, und umgekehrt. Sauber nach Geschlecht getrennt. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,780341,00.html
Schade, dass bei den Alternativantworten diese so plump ausfallen, dass die korrekte Antwort ziemlich leicht herauszufinden ist. Ist sowieso ziemlich verallgemeinernd: nicht jede Frau "eiert" um den Punkt. Es wäre ohnehin schöner, wenn es im Arbeitsleben eine einheitliche Kommunikation gäbe: klar, deutlich, höflich, ohne unnötiges Drumrum eben. Denn in erster Linie zählt nunmal die Zeit - und wenn da jemand sich in supergewählter Ausdrucksweise verzettelt, ist das zwar ein Hörgenuß - nur die Botschaft kommt nirgendwo an. Klar, deutlich, höflich. Für beide Geschlechter keine Herausforderung, sondern eine Frage des Elternhauses.
4. Muss das sein?
henrywotton 16.08.2011
Wie sehr mich dieser genderbinäre Kram aufregt! Warum muss der Spiegel diese Stereotype noch ausbreiten und unterstützen? Ich sage damit nicht, dass davon nichts zutrifft, aber diese Verallgemeinerei führt doch nur dazu, dass Vorurteile ausgebaut und alles angefeindet wird, was sich nicht in Schema F pressen lässt. Ich selbst musste mir von der Chefin schon sagen lassen, ich solle "mir gefälligst einen weiblicheren Kommunikationsstil angewöhnen", eben, weil ich gern auf den Punkt komme und dies offenkundig als "ruppig" empfunden wird. Mich widert sowas an, und das nicht, weil ich ein Mann bin. Kann man Menschen nicht einfach als Individuen mit individuellem Kommunikationsstil begreifen? Im Übrigen gibt es auch etliche verhuschte Mäuschen unter biologischen Männern, die sich nicht trauen, Tacheles zu reden. Auch das ist okay. Aber ich würde sowas nie als "unmännlich" bezeichnen. Die Biologie ist doch im Berufsleben doch mal sowas von schietegal! Zumal es etliche Menschen gibt, die sich bewusst Genderstereotypen verwehren. Aber in Sachen Diversity Management haben ohnehin etliche Firmen Nachholbedarf ...
5. Nein, nein, nein...
Pyr 16.08.2011
.... nein, nein, nein. Wir müssen NICHT schon wieder über Männer und Frauen reden. Jaja, Männern fehlt das Höflichkeitsmodul, Frauen sind immer im Team anzutreffen (und das nicht nur auf der Toilette!)... um mal Lukas Podolski zu zitieren: Bescheuert, oder was?
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Männer oder Frauen als Vorgesetzte? Erstaunlichen 57 Prozent der Arbeitnehmer ist das egal. Von den übrigen 43 Prozent würden sich gut drei Viertel für einen Mann entscheiden. Das zeigt zumindest eine Umfrage des Demoskopie-Instituts Allensbach. Für die Studie "Kommunikationsstile und -welten von Männer und Frauen" wurden 1852 Menschen befragt.
Männer und Frauen - die Führungsstile
46 Prozent der Befragten sehen deutliche Unterschiede im Führungsstil. Von ihnen beschreiben 26 Prozent Frauen als einfühlsamer und sensibler, insgesamt also als emotionaler. Kritik kommt auch von den eigenen Geschlechtsgenossinnen: 15 Prozent der befragten Frauen, die sich negativ über Chefínnen äußerten, geben an, dass weibliche Vorgesetzte konkurrenzorientierter auftreten; 12 Prozent beschreiben sie als dominanter und härter als Männer. Von denen wiederum sagen 9 Prozent, dass Frauen an der Spitze glaubten, "sich immer behaupten zu müssen".
Lob und Tadel
Insgesamt halten sich die Vor- und Nachteile im Chef-Gebaren die Waage. Frauen punkten vor allem beim Gespräch: Sie gelten als verständnisvoll, haben häufiger ein offenes Ohr für Probleme und sind großzügiger mit Lob und Anerkennung. Die Hälfte der Befragten sieht es als besondere Stärke, dass weibliche Vorgesetzte auch über ihr Privatleben sprechen. Männliche Vorgesetzte treten hingegen bevorzugt sachlich und bestimmend auf, dulden seltener Widerspruch. Insgesamt sieht die Studie allerdings nur recht geringe Unterschiede in den Urteilen von Mitarbeitern über männliche und weibliche Bosse.

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