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17. Dezember 2012, 19:09 Uhr

Gehaltsvergleich der Regionen

Stuttgarter verdienen am meisten

Im Südwesten wird man am schnellsten reich, das zeigt ein aktueller Vergleich von elf Regionen. Stuttgarter streichen im Durchschnitt satte 550 Euro mehr Gehalt ein als Arbeitnehmer in Berlin-Brandenburg. Nur eine Gegend trifft es noch härter als die Hauptstadt.

In den Metropolregionen Stuttgart, München und Frankfurt-Rhein-Main verdienen Beschäftigte im Deutschland-Vergleich am meisten. In Stuttgart etwa waren es im Jahr 2008 monatlich 2991 Euro brutto, in München 2948 Euro.

Das hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ausgerechnet. Dabei orientierten sich die Statistiker des Instituts an den elf deutschen Metropolregionen. So wurden Großstädte nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang ihres Umlands. Die Gutverdiener-Regionen mit ihren "wissensintensiven Strukturen" könnten demnach als besonders zukunfts- und leistungsfähig angesehen werden.

Die anderen westdeutschen Metropolregionen Bremen-Oldenburg, Nürnberg, Hannover-Braunschweig, Rhein-Ruhr und Rhein-Neckar fielen dagegen "merklich" ab. Dort liegt der Durchschnittsverdienst nahe dem Bundesdurchschnitt von 2615 Euro im Monat, dort arbeiten weniger Menschen in innovativen Branchen wie Fahrzeugbau, IT, Pharma oder Medizin.

Deutlich unter diesem gesamtdeutschen Durchschnittsverdienst liegen die ostdeutschen Regionen Berlin-Brandenburg mit 2241 und Mitteldeutschland mit 1908 Euro. In beiden Regionen ist auch die Arbeitslosigkeit besonders hoch. Die genauen Durchschnittsgehälter der Regionen sind in der Bildergalerie aufgelistet.

mamk/AFP

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