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HIV im Job "Mit infizierten Mitarbeitern kann ich den Laden dichtmachen"

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DPA

Eigentlich ist es egal, ob ein Kollege HIV hat. Doch wer mit der Immunschwäche am Arbeitsplatz offen umgeht, wird sehr häufig diskriminiert. Viele Chefs umgehen dabei das Kündigungsverbot.

Jakob Vogt*, ein ehrgeiziger Mann um die vierzig, hat wenig Zeit. Besonders dann, wenn man ihn auf seine HIV-Infektion anspricht.

Dass er vor sechs Jahren positiv getestet wurde, verrät er nur wenigen. Denn er hat Angst um seine Karriere. "Es war ein Schock, als ich erfuhr, dass ich positiv bin", sagt Vogt und blickt sich prüfend um. Angesteckt hat er sich durch eine "Unbedachtsamkeit", wie er es nennt. Ungeschützten Geschlechtsverkehr. "Nur einmal habe ich mich hinreißen lassen - und plötzlich stand ich da und hatte HIV." Ihm war sofort klar, dass er das an seinem Arbeitsplatz geheim halten musste: "Da würde es nie akzeptiert werden!"

Vogt ist Filialleiter bei einer Bank in München - damit könnte es leicht vorbei sein, würde seine HIV-Infektion bekannt. Kollegen und Kunden könnten Angst vor einer Ansteckung haben, seine Vorgesetzten befürchten, dass seine Leistung nachlässt.

"Kein Risiko für Kollegen oder Kunden"

Andrea Brunner arbeitet bei der psychosozialen Beratungsstelle der Münchner Aids-Hilfe und kennt viele solcher Fälle. Etwa ein Mann aus der IT-Branche, der zu ihr in die Beratung kam. Als an seinem Arbeitsplatz bekannt wurde, dass er HIV-positiv ist, wurde er in ein winziges Einzelbüro versetzt und bekam keine Arbeitsaufträge mehr. Als er sich bei seinen Vorgesetzten beklagte, bekam er nur zur Antwort: "Das ist Absicht."

Dabei sind Ängste unbegründet. "HIV ist ein schwer zu übertragendes Virus. Im Arbeitsalltag besteht kein Infektionsrisiko für Kollegen oder Kunden", informiert die Deutsche Aids-Hilfe. Gefahr besteht nur dann, wenn der Erreger in ausreichender Menge in den Körper oder auf Schleimhäute gelangt. Außerdem sind Menschen mit HIV im Schnitt genauso leistungsfähig wie ihre Kolleginnen und Kollegen, so eine Studie des National Aids Trust in England.

Dennoch müssen viele der über 83.000 Infizierten in Deutschland mit dem Argwohn der Kollegen leben. Die Spanne reicht von Klatsch über Mobbing bis zur Kündigung.

Fast 80 Prozent der Menschen mit HIV gehen ganz normal ihrer Beschäftigung nach, zeigen Zahlen der Münchner Aids-Hilfe. Weniger als ein Drittel der Infizierten informiert den Arbeitgeber über die Infektion. Jeder Vierte davon wird anschließend diskriminiert, so eine Studie des Projekts "Positive Stimmen", das sich gegen die Stigmatisierung der Betroffenen wendet.

Was tun, damit der Chef es nicht merkt? Eine Frage, die Michael Häuslmann bei der HIV-Beratung der Münchner Aids-Hilfe oft beantworten muss Zur Großansicht
Ursula Oechsner

Was tun, damit der Chef es nicht merkt? Eine Frage, die Michael Häuslmann bei der HIV-Beratung der Münchner Aids-Hilfe oft beantworten muss

Inzwischen ist die Medizin so weit, dass die meisten trotz ihrer unheilbaren Krankheit ein gutes Leben führen können - wenn ihre Mitmenschen es zulassen. "Das größte Problem sind heute Diskriminierung und Vorurteile", sagt Michael Häuslmann vom Vorstand der Münchener Aids-Hilfe.

Seit Mitte der Neunzigerjahre gibt es wirksame Medikamente für die Therapie der Virusinfektion. Wer medikamentös gut eingestellt ist, kann genauso lange leben wie ein Nichtinfizierter und ist nicht einmal mehr ansteckend. Die Viruslast wird dank antiretroviraler Therapie so weit reduziert, dass sie unter die Nachweisgrenze sinkt. Dann kann das Virus auch über Sexualkontakte nicht weitergegeben werden.

Doch die Bilder aus der Frühzeit von Aids wirken nach, Bilder von abgemagerten, krampfhaft nach Atem ringenden Menschen mit sonderbaren Flecken auf der Haut. Anfang der Achtzigerjahre des 20. Jahrhunderts erreichte die Krankheit Europa. Aids, die durch den HI-Virus ausgelöste Zerstörung des Immunsystems, kostete weltweit viele Millionen Menschenleben und versetzte die Bevölkerung in Panik.

"Wie stellen Sie sich das vor?"

Teils bis heute. Ein Report von "Positive Stimmen" stellt fest: "Trotz Therapiefortschritten bleibt HIV eine Infektionskrankheit, die mit Sexualität, Drogenkonsum und von der bürgerlichen Norm abweichenden Lebensstilen verknüpft ist." Zusammen mit irrationalen Ansteckungsängsten sei dies der Nährboden für Stigmatisierung und Diskriminierung.

"Wie stellen Sie sich das vor?", sagt der Chef eines Personaldienstleisters. "Ich weiß zwar, dass man nicht aidskrank wird, wenn man mit so jemandem mal dieselbe Toilette benutzen muss. Aber die meisten Leute wissen das nicht." Deshalb ist er überzeugt, dass er mit HIV-infizierten Arbeitern seinen "Laden dichtmachen" müsste. Die Kunden hätten Angst.

Häuslmann von der Münchner Aids-Hilfe empfiehlt Betroffenen daher, sich eine Information des Arbeitgebers über die HIV-Infektion sehr gut zu überlegen. Eine Verpflichtung dazu bestehe nicht. Zwar dürfen Firmen nicht wegen einer HIV-Infektion kündigen, aber oft würden andere Gründe vorgeschoben: "Jeder Arbeitgeber weiß ja, was er sagen muss."

Andererseits könnte es die Haltung der Gesellschaft verändern, wenn viele Betroffene den Mut finden, sich zu outen, findet Christoph Mayr, HIV-Schwerpunktarzt in Berlin: "Ich halte ich es für wichtig, dass HIV ein Gesicht bekommt."

Doch so lange die Haltung der Mehrheit so bleibt, wird sich Jakob Vogt dafür nicht hergeben, sagt er. Dann kehrt er zurück an seinen Schreibtisch in der Bank. Und zu seinen ahnungslosen Kollegen.

*Name von der Redaktion geändert.

  • privat
    Ursula Oechsner (Jahrgang 1980) studierte erst Medizin und wechselte dann zur Tiermedizin. Heute arbeitet sie in der Redaktion eines deutschen Fachverlages.

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insgesamt 79 Beiträge
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1. Furchtbar
Bueckstueck 09.12.2015
An solchen Beispielen sieht man wie engstirnig und ängstlich die Gesellschaft in Wahrheit ist, die von sich selbst aber behauptet, sie sei aufgeklärt und aufgeschlossen. Menschen glauben sie wissen so viel, man kann ja heute jederzeit alles googlen oder wikipedia befragen - davon wollen dann aber viele nichts mehr wissen wenn es beispielsweise um HIV geht und grenzen grundlos Betroffene aus. Furchtbar.
2. Keine Besserung in Sicht
hatshepsut 09.12.2015
Wir leben in einer Arbeitsgesellschaft in der Firmen und Vorgesetzte sich ALLES erlauben können. Diskriminierung von HIV Infizierten oder anderen Menschen aus absolut beliebigen Gründen. Aussehen, Gewicht, Geschlecht, Hautfarbe, sexuelle Orientierung usw. ... Wir arbeiten bei Firmen, die ihren Mitarbeitern wegen übriggebliebenen Brötchen kündigen, die diese mitgenommen haben. Das ist Fakt, und da passen die Erfahrungen der HIV Positiven Menschen hier einfach perfekt ins Bild. Kommt natürlich noch dazu, das es nicht wenige gibt denen einfach die geistigen Möglichkeiten fehlen. Es überrascht mich überhaupt nicht, das Chefs in den Unternehmen keine Ahnung haben, was HIV eigentlich bedeutet, die sind zu blöd dazu.
3.
rational_bleiben 09.12.2015
"Teils bis heute. Ein Report von 'Positive Stimmen' stellt fest: 'Trotz Therapiefortschritten bleibt HIV eine Infektionskrankheit, die mit Sexualität, Drogenkonsum und von der bürgerlichen Norm abweichenden Lebensstilen verknüpft ist.' " Unter ungeschützt promiskuitiven Menschen, vor allem aber bei Homosexuellen und injizierenden Drogenabhängigen ist die Krankheit sehr viel weiter verbreitet als bei Menschen außerhalb dieser Gruppen - und das mit Faktor 20-50. Natürlich ist HIV mit den Lebensgewohnheiten dieser Gruppen verknüpft, nicht augrund mangelnder Aufklärung, sondern aufgrund von Fakten! Selbst wenn man den Begriff "bürgerliche Norm" (die Homosexuelle mittlerweile eigentlich einbezieht) weglässt - obigen Fakt darf man wohl nicht mehr feststellen, das wäre nicht hipp, nicht zeitgemäß, gestrig, nicht regenbogenkonform - oder wie soll man das verstehen?
4.
vlado13 09.12.2015
Zitat von rational_bleiben"Teils bis heute. Ein Report von 'Positive Stimmen' stellt fest: 'Trotz Therapiefortschritten bleibt HIV eine Infektionskrankheit, die mit Sexualität, Drogenkonsum und von der bürgerlichen Norm abweichenden Lebensstilen verknüpft ist.' " Unter ungeschützt promiskuitiven Menschen, vor allem aber bei Homosexuellen und injizierenden Drogenabhängigen ist die Krankheit sehr viel weiter verbreitet als bei Menschen außerhalb dieser Gruppen - und das mit Faktor 20-50. Natürlich ist HIV mit den Lebensgewohnheiten dieser Gruppen verknüpft, nicht augrund mangelnder Aufklärung, sondern aufgrund von Fakten! Selbst wenn man den Begriff "bürgerliche Norm" (die Homosexuelle mittlerweile eigentlich einbezieht) weglässt - obigen Fakt darf man wohl nicht mehr feststellen, das wäre nicht hipp, nicht zeitgemäß, gestrig, nicht regenbogenkonform - oder wie soll man das verstehen?
Na dann nehmen Sie doch mal Ihren Nickname ernst und bleiben rational: Solange Sie mit Ihren Kunden / Kollegen keinen ungeschützten Sex haben oder das Drogenbesteck teilen, kann es Ihnen egal sein, ob die andere Person HIV-positiv ist oder nicht. Und auch die Lebensgewohnheiten, die zur Infektion beigetragen haben, können Ihnen egal sein. Das alles ist einfach unerheblich. Erheblich ist allerdings, wenn HIV-Positive zurückgewiesen werden, weil irgendwelche Spießer eigentlich etwas gegen den Lebensstil haben, und die Ansteckungsangst vorschützen.
5. Was haben 30 Jahre Aids/HIV-Aufklärung gebracht?
Sibylle1969 09.12.2015
Kaum etwas, wie es scheint, wenn immer noch so viele Leute fürchten, sich auf der Toilette oder durch einen Händedruck anzustecken. Unfassbar...
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Aids-Medikamente: Kampf gegen die HIV-Infektion
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HIV/Aids - Die Fakten
Die HIV-Infektion
Die Infektion mit HIV erfolgt über Körperflüssigkeiten wie Blut, Sperma und Scheidensekret, aber auch über die Muttermilch. Außer ungeschütztem Vaginal- und Analverkehr gilt die gemeinschaftliche Nutzung von Spritzen durch Drogensüchtige als ein Hauptübertragungsweg.

Bei normalem Körperkontakt gibt es dagegen kein Infektionsrisiko, da die Körperhaut im Gegensatz zur Schleimhaut über eine schützende Hornschicht verfügt. Bei Verletzungen oder Ekzemen können allerdings auch hier Erreger eindringen. Beim beruflichen Umgang mit Kollegen am Arbeitsplatz besteht ebenso wenig Ansteckungsgefahr wie bei Besuchen von Schwimmbad oder Sauna oder gemeinsamem Essen. Kein Risiko gibt es auch bei ärztlichen und zahnärztlichen Behandlungen, da die Desinfektion von Instrumenten das Virus zuverlässig abtötet.
Die Krankheit Aids
Das HI-Virus zerstört allmählich das Immunsystem, indem es die Zahl der T-Helferzellen im Blut drastisch senkt. Während in den ersten Wochen nach der Infektion grippeähnliche Symptome auftreten können (aber nicht müssen), folgen der Ansteckung mit HIV meist mehrere Jahre ohne körperliche Anzeichen. Währenddessen vermehrt sich das Virus im Körper. Mit dem Beginn der ARC-Phase (Aids Related Complex) treten erneut Beschwerden wie nach der Infektion auf. Wenn die eigentliche Krankheit beginnt, spricht man von der Diagnose Aids (Acquired Immunodeficiency Syndrome).

Aids wird durch verschiedene Erkrankungen definiert. Sogenannte opportunistische oder Sekundär-Infektionen und Tumoren nutzen die schwache Immunabwehr aus. Trotz einer Behandlung stirbt der Patient an einer der Folgeerkrankungen. Zusätzlich können schon im Vorfeld virenhemmende Medikamente eingesetzt werden. Beide Maßnahmen verlängern die Lebenserwartung und steigern die Lebensqualität der Betroffenen.

Das Virus
Das Humane Immundefizienz-Virus (HIV) ist ein Retrovirus. Diese Erreger sind in der Lage, ihren genetischen Code in das Erbgut des Wirtskörpers, in diesem Falle des Menschen, einzubauen. Deshalb kann das Virus nach einer Infektion nicht wieder vollständig aus dem Körper entfernt werden.

Das Virus kommt in zwei Stämmen vor. HIV-1 ist weltweit verbreitet. Mikrobiologen unterscheiden Subtypen mit den Buchstaben A bis I und O. Der zweite Stamm, HIV-2, ist vorwiegend in Westafrika verbreitet. Ansteckungs- und Krankheitsverlauf sind in beiden Fällen ähnlich.

Die weltweite Verbreitung
Laut UNAIDS sind weltweit schätzungsweise 35 Millionen Menschen mit dem HI-Virus infiziert. Mit mehr als zwei Drittel der Infizierten bilden die Länder des südlichen Afrikas ein Zentrum der Epidemie.

Bis Ende 2008 erhielten rund vier Millionen HIV-positive Menschen in Ländern mit niedrigem oder mittlerem Einkommen eine antiretrovirale Therapie - im Vergleich zu drei Millionen Patienten im Jahr 2007 und lediglich 400.000 in 2003.
Die Verbreitung in Deutschland
In Deutschland nach einer Schätzung des Robert Koch-Instituts (RKI) derzeit etwa 70.000 Menschen mit HIV/Aids. 2013 wurden dem Institut 3263 gesicherte HIV-Neuinfektionen gemeldet - etwa zehn Prozent mehr als 2012. 550 Menschen starben demnach 2012 an den Folgen von Aids. Zum Vergleich: Mitte der neunziger Jahre starben in Deutschland bis zu 2500 Menschen pro Jahr an der Krankheit. Am häufigsten (53 Prozent) steckten sich homosexuelle Männer neu mit HIV. In 18 Prozent der Fälle erfolgte die Ansteckung nach heterosexuellem Kontakt, in 3 Prozent durch Spritzen von Drogen.
Chronik
1981: Vor allem in Kalifornien und New York sterben junge Männer an einer Krankheit, die das Immunsystem der Kranken ausschaltet. Am 5. Juni berichtet die US-Gesundheitsbehörde CDC erstmals über die auffällige Zunahme seltener Krebs- und Lungenentzündungsformen bei jungen Homosexuellen.

1982: In Deutschland und anderen europäischen Ländern werden die ersten Fälle diagnostiziert. Die erworbene Immunschwächekrankheit wird Aids (Aquired Immunodeficiency Syndrome) genannt.

1983: Die Forschungsgruppen von Robert Gallo (USA) und Luc Montagnier (Frankreich) identifizieren das Virus, das die Krankheit auslöst. Später erhält es den Namen HIV (Human Immunodeficiency Virus).

1984: Der erste HIV-Antikörpertest wird vorgestellt.

1985: In Atlanta findet die erste Welt-Aids-Konferenz statt. Durch den Aidstod des US-Schauspielers Rock Hudson wird die Krankheit einer breiten Öffentlichkeit bekannt. In Deutschland dürfen ab Herbst keine Blutpräparate mehr ohne vorherigen HIV-Test verkauft werden. Über 2300 Menschen - darunter mehr als 1800 Bluter - hatten sich zuvor infiziert.

1986: Aus Afrika werden die ersten Aidsfälle gemeldet.

1987: AZT, das erste Medikament, das den Verlauf der Krankheit verlangsamen kann, erhält eine Zulassung.

1988: Die WHO führt den 1. Dezember als Welt-Aids-Tag ein.

1991: Die rote Schleife wird internationales Symbol für den Kampf gegen Aids.

1995: Sogenannte Protease-Hemmer kommen als neues Aidsmedikament auf den Markt.

1996: Die Vereinten Nationen gründen UNAIDS, eine Unterorganisation der Uno für den Kampf gegen die Krankheit.

1999: Wissenschaftler finden Belege dafür, dass das HI-1-Virus von einer Schimpansen-Unterart stammt, die nur im westlichen Zentralafrika vorkommt.

2003: Der erste Fusionshemmer kommt als vierte Klasse von Aidsmedikamenten in den USA auf den Markt.

2004: Die WHO startet die Initiative "3 by 5". Danach sollen 2005 drei Millionen Infizierte mit Medikamenten versorgt werden.

2005: Nach Angaben der UNAIDS sind über 40 Millionen Menschen weltweit mit HIV infiziert - ein neuer Höchststand. Das Berliner Robert Koch-Institut geht von 2600 Neuinfizierten in Deutschland aus. In Deutschland leben insgesamt 49.000 HIV-Positive.

2006: Der jüngste Welt-Aids-Bericht von UNAIDS meldet, dass die Rate der Neuinfektionen sich erstmals seit dem Ausbruch der Seuche verlangsamt. Immer noch erhalten viele Infizierte und Erkrankte in der Dritten Welt keine Versorgung, besonders HIV-positive Kinder.

2008: Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon legt einen Bericht vor, nach dem im Dezember 2007 weltweit schätzungsweise 33,2 Millionen Menschen mit HIV infiziert waren.

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