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Jahresrückblick So skurril war das Berufsleben 2015

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Rückblick auf Jobmeldungen: Feuerwerk der Bewerbungen

Eine Stellenanzeige, die ein mieses Gehalt und viele Überstunden verspricht. Ein Angestellter, der auf dem Firmenparkplatz lebt, und einer, der seit 25 Jahren krankfeiert. Die schrägsten Meldungen aus der Arbeitswelt 2015 im Überblick.

Dezember, das ist die Zeit überfüllter Einkaufspassagen, gedimmter Beleuchtung und bunter Jahresrückblicke. Der Blick zurück lohnt sich auch in unserem Archiv. Die vergangenen zwölf Monate haben für einige skurrile Schlagzeilen rund ums Thema Berufsleben gesorgt. Unsere Lieblingsmeldungen aus dem Jahr 2015 haben wir hier zusammengefasst - und nachgefragt, was daraus geworden ist.

  • Das verspielteste Jobangebot
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    REUTERS

Über diese Ankündigung dürfte man in der akademischen Welt Bauklötze gestaunt haben: Ausgerechnet die altehrwürdige Universität von Cambridge will einen Lego-Lehrstuhl einrichten. Die Stelle ist an der Fakultät für Erziehungswissenschaften verortet. Im Mittelpunkt der Forschung soll der Themenkomplex "Spiel in Erziehung, Entwicklung und Lernen" stehen. Natürlich unterstützt Lego selbst das Projekt - mit Rat, Tat und mit vielen bunten Steinchen. Falls Sie sich für den Job interessieren, haben wir eine gute Nachricht: Noch bis zum 7. Januar 2016 können Sie sich bewerben.

  • Die ehrlichste Stellenanzeige

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"Sie können alles und erwarten nichts?" - Ein Pflegedienst aus Bergisch Gladbach suchte zu Beginn des Jahres nach neuem Personal und nahm in der Stellenanzeige kein Blatt vor den Mund. Schlechtes Gehalt, viele Überstunden und ausgelaugte Kollegen wurden versprochen. Das ungeschönte Jobangebot sorgte für Aufmerksamkeit. Besonders erfolgreich war der Pflegedienst mit dieser Anzeige allerdings nicht, verriet eine Mitarbeiterin auf Nachfrage.

  • Die längste Krankmeldung

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Bereits 1990 hatte sich ein leitender Ingenieur des Ministeriums für Stadtentwicklung in Neu-Delhi krankgemeldet. In den folgenden 24 Jahren ließ der Beamte sich nicht mehr im Büro blicken. 2007 wurde schließlich ein offizielles Entlassungsverfahren gegen ihn eingeleitet. Doch das Ergebnis ließ zunächst auf sich warten. Erst in diesem Jahr erhielt der Beamte schließlich die Quittung für seine "vorsätzliche Abwesenheit vom Dienst". Er wurde entlassen - nachdem er fast ein Vierteljahrhundert krankgefeiert hatte.

  • Die peinlichste Entscheidungsfindung

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screenshot quora

Die Geschichte fängt eigentlich ziemlich gut an: Ein IT-Absolvent hat gleich zwei lukrative Jobangebote. Allerdings kann er sich nicht entscheiden, ob er bei Uber oder doch lieber bei der weniger bekannten Firma Zenefits anfangen soll. Also listet er die Vor- und Nachteile beider Firmen auf - öffentlich auf der Frage- und Antwortseite Quora. Plötzlich fällt die Entscheidung ganz leicht: Denn auch die Geschäftsführung von Zenefits wird auf den Post aufmerksam - und zieht ihr Jobangebot zurück.

  • Die coolste Studie

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Corbis

Zu heiß oder zu kalt, Fenster auf und schnell wieder zu: Die Frage nach einer angemessenen Zimmertemperatur sorgt in vielen Büros für Diskussionen. Zwei niederländische Forscher sind der Sache nachgegangen und haben festgestellt, dass der Stoffwechsel von Frauen beim Beheizen und Kühlen von Büros zu wenig berücksichtigt wird. Eine Anpassung des Raumklimas könnte helfen, aber vielleicht bringt das dann die männlichen Kollegen ins Schwitzen.

  • Der überraschendste Lebenslauf

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Eindeutig beschriftete Dateien sind eine große Hilfe. Den Beweis lieferte Heather McNab in diesem Jahr. Sie hatte sich bei einer Immobilienfirma beworben. Die erhoffte Einladung zu einem Vorstellungsgespräch blieb allerdings aus. Stattdessen kam am Folgetag der Hinweis, dass Heather ein Chili-Rezept von Jamie Oliver als Bewerbung geschickt hatte - einen Lebenslauf konnte die Maklerfirma in dem Schreiben nicht finden. Heather nahm es mit Humor und teilte ihr Missgeschick auf Twitter. Darauf reagierte der Starkoch persönlich. Mit dem Job hat es trotzdem nicht geklappt. McNab hat sich nicht mehr getraut, eine vollständige Bewerbung an die Firma zu schicken.

  • Der schlüpfrigste Dienstwagen

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"Mit so einem Puffauto fahre ich nicht." Robert W., ein Mitarbeiter eines Kaffeevertriebs, fand den neuen Look seines Dienstwagens geschmacklos. Er weigerte sich, mit dem Auto zu fahren und verlor deshalb fristlos seinen Job. Ein Arbeitsgericht entschied, dass er zu Unrecht gefeuert wurde. Nun bekommt Robert W. noch bis Ende des Jahres sein Gehalt, wurde aber von der Arbeit freigestellt und zum 31. Dezember gekündigt. Den Dienstwagen fährt jetzt ein anderer Mitarbeiter.

  • Die schnellste Kündigung

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Kurz vor ihrem ersten Einsatz bei einem Pizzabäcker, hielt sich die Vorfreude bei Twitter-Nutzerin @Cella in Grenzen. Auf dem Kurznachrichtendienst verkündete sie "Morgen fängt mein Scheißjob an." Wenig später stolperte ihr Arbeitgeber über den Post und twitterte zurück. "Nein, du wirst heute nicht in deinem FA Job anfangen". Und schon war @Cella ihren Job wieder los, und das noch vor dem ersten Arbeitstag.

  • Der sparsamste Angestellte

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Brandon

Brandon S. ist Mitarbeiter bei Google - und er lebt in einem Truck auf dem Firmenparkplatz. Strom und fließendes Wasser bietet ihm seine Bleibe zwar nicht, dafür spart er jede Menge Geld. Brandon S. möchte so schnell wie möglich seinen Studienkredit abzahlen. Eventuelle Nachahmer versorgt er in seinem Blog mit hilfreichen Tipps und Einrichtungsideen.

asc

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