Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.

ThemaArbeitswelt der Zukunft - KarriereSPIEGELRSS

Alle Artikel und Hintergründe


 

McKinsey-Studie Jeder vierte Versicherungsjob steht auf der Kippe

Das dürfte Stromberg nicht gefallen: Viele Versicherungsjobs könnten in Zukunft wegfallen Zur Großansicht
ddp images

Das dürfte Stromberg nicht gefallen: Viele Versicherungsjobs könnten in Zukunft wegfallen

Mehr als eine halbe Million Deutsche arbeiten in der Versicherungsbranche. Ihre Arbeit wird in Zukunft wohl von Computern erledigt, prophezeit die Unternehmensberatung McKinsey.

Es klingt wie der Albtraum von Bernd Stromberg: Durch fortschreitende Digitalisierung könnte in den nächsten zehn Jahren jeder vierte Arbeitsplatz in der westeuropäischen Versicherungsbranche verloren gehen. Zu diesem drastischen Ergebnis kommt eine Studie der Unternehmensberater McKinsey.

Während Serienfigur Stromberg sich als Ressortleiter der Abteilung Schadensregulierung mit Mobbingvorwürfen und ehrgeizigen Kollegen rumschlagen musste, sagt McKinsey der realen Versicherungsbranche ganz andere Probleme voraus: Im operativen Geschäft, also unter anderem in der Schadensabwicklung, sei ein Rückgang von knapp 30 Prozent der Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse zu erwarten.

Weniger betroffen vom Stellenabbau könnten nach Einschätzungen der Experten die Bereiche Produktentwicklung, Sales Support und Marketing sein. Die Verwaltung dürfte es hingegen hart treffen. Dort könnte innerhalb der nächsten zehn Jahre fast die Hälfte der Vollzeitjobs ersetzt oder zusammengelegt werden, heißt es in dem Beitrag.

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) waren 2014 mehr als 533.000 Menschen deutschlandweit in der Branche beschäftigt. Mehr als 293.000 davon als abhängig Beschäftigte.

asc

Diesen Artikel...
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 51 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. Provisionspiraten
goethestrasse 26.01.2016
..habe sich selbst fast abgeschafft. Bei jeder Beratung rund ums Geld, geht's fast nur ums Geld für die Verkäufer.
2.
benmartin70 26.01.2016
Und das hat was mit den Mitarbeitern im Innendienst (um die es hauptsächlich im Artikel geht) zu tun? Zumal es hier um technischen Fortschritt geht.....
3. Marketing ist alles
fahrgast07 26.01.2016
Dann bestehen Versicherungen ja bald nur noch aus "Sales Support" und Marketing. Höchste Zeit, sich gegen unnötig aufgeschwatzte Versicherungen versichern zu lassen...
4. lieber Freddy Kraus
der_seher59 26.01.2016
zuerstmal sind wir keine Hansels, Sie Hansel ! Und dann ging es im Artikel auch nicht um Superprovisionen, sondern darum, wie der technische Fortschritt Innendienst-Arbeitsplätze überflüssig macht. Ob man als Gesellschaft unbedingt immer an 1 A Lagen residieren muss, ist in der Tat die Frage. Die Marketing-Strategen meinen aber, man müsse an prominenter Stelle Flagge zeigen. Und Sie werden es nicht glauben: Versicherungs-Verkauf ist ein Nasengeschäft. Sie können Glück haben, daß die selbst via Internet abgeschlossene Krankenversicherung genau die für Sie optimale ist - wahrscheinlicher ist etwas anderes Ich hoffe, Ihr Weltbild korrigieren zu können. Ihr Hansel
5. Kein Mitleid
thakilla 26.01.2016
Ich kann hier kein Mitleid empfinden. Bin selbst gelernter Versicherungskaufmann, konnte den Beruf aber aus Gewissensgründen nicht fortführen. Und nein keine kleine Bude, sondern einer der 3 Topplayer. An erster Stelle steht für einen Außendienstler die immer Provision. Ob ein Kunde ein bestimmtes Produkt benötigt oder nicht, ist fast immer egal. In meiner Laufbahn habe ich lediglich 2 Kollegen getroffen von denen ich behaupten kann das sie im Kundeninterrese handeln, die verdienen nur leider kaum etwas. Bei Schadensfällen ab einer gewissen Summe lässt man es auf ein Gerichtsverfahren ankommen. Lohnt sich eher als widerstandslos, auch bei berechtigtem Anspruch, auszuzahlen. Falls mich jemand fragt, was ich gelernt habe, antworte ich immer "professioneller Lügner". Traurig aber war.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    

© SPIEGEL ONLINE 2016
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



Verwandte Themen

Social Networks