Auf der Hitliste der Themen, bei denen wirklich jeder mitreden kann, steht das Großraumbüro auf Platz 1. Um das Modell als Vorhölle zu verteufeln oder als Paradies zu preisen, muss man noch nicht mal in einem gesessen haben - irgendwie weiß ja doch jeder, wie es so ist, von vielen Kollegen umgeben zu sein. Ein echtes Allroundthema also und - um Sie schon auf den passenden Beratersprech einzustimmen - eine Feld der Chancen, das nur darauf wartet, von Etiketteberatern beackert zu werden.
Gabriele Krischel, Etikettetrainerin aus Niederkassel, fackelt da nicht lange. Das Ergebnis ihrer Analyse: Die Störquelle Nummer Eins im Großraumbüro ist - Lärm! Und sie hat einen tollen Tipp dagegen: Zeigen Sie Ihren Kollegen doch einfach mal die rote Karte. "Das ist wörtlich gemeint", sagt Krischel: "Mitarbeiter können zum Beispiel ein Zeichen dafür vereinbaren, dass jemand zu laut telefoniert - zum Beispiel eine rote Pappe wie im Fußball."
Alternativ können Sie natürlich auch eine Winkerkelle nehmen. Sie wissen schon, das Ding, mit dem Polizisten auf Straßenkreuzungen wedeln. Oder Sie hauen auf den Panikknopf, ein super Kollegenhasser-Gadget. Einmal auf den Knopf gehauen, und schon zählt eine Stimme den Countdown - "Begin panic sequence in three... two... one..." Kreisch!
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