Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen, oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.
Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:
9. Dezember: Ein Kompliment, ein Kompliment

Herzlichen Glückwunsch! Und wieder waren Sie fabelhaft
Hat er das jetzt wirklich gesagt? Gibt's denn das, ein Kompliment, aus heiterem Himmel! Welch ein Triumph. Aber was nun? Wie immer in solchen Fällen versetzen Sie sich in Clint Eastwood, den Helden Ihrer Kindheit. Sie legen den Kopf schief, stemmen die Hände in die Hüfte und pressen ein "Ach, das war doch gar nichts" hervor. Oder sogar: "Vielen Dank an das gesamte Team." Und machen damit alles, aber auch alles falsch.
Karriereberaterin Claudia Enkelmann aus Königstein im Taunus sagt's: "Das ist schlecht." Niemand glaube an einen Arbeitnehmer, der nicht selbst von seiner Leistung überzeugt sei. Noch schlimmer als "Das war doch gar nichts" sei allerdings die Antwort "Wenn Sie wüssten, wie schwer das für mich war". Sie empfiehlt, Lob einfach "mit einem netten, kleinen Lächeln" anzunehmen und sich zu bedanken.
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