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KarriereSPIEGEL-Adventskalender Schenke lieber unpersönlich

6. Teil: 1. Dezember: Sorry meine Liebe, aber du stinkst

Der Duft mancher Kollegen ist einfach...umwerfend.Zur Großansicht
Corbis

Der Duft mancher Kollegen ist einfach...umwerfend.

Abteilungsleiterin Meier ist gefürchtet im Büro. Nicht nur wegen ihrer verwegenen Ideen ("Wir könnten doch mal alle zusammen Bowling spielen"), sondern vor allem wegen ihres atemberaubenden Mundgeruchs. Die Kollegen macht das ungemein produktiv: Weil niemand will, dass Meier über die Schulter guckt oder aus nächster Nähe einen Ratschlag gibt, erledigen alle ihre Arbeit so schnell und gewissenhaft wie nie. In absehbarer Zeit wird Meier das Unternehmen also nicht verlassen. So kann es aber auch nicht weitergehen. Was tun?

Agnes Jarosch, Mitglied im Deutschen Knigge-Rat, weiß es: Abteilungsleiterin Gerke muss ran. In der Hackordnung des Unternehmens steht sie mit Meier auf einer Stufe, außerdem hat sie das gleiche Geschlecht - laut Jarosch eine gute Ausgangsbasis, um Kritik zu äußern.

Ein Opfer ist also gefunden, nun kommt der schwierige Part: Ein Vertrauenspakt muss geschlossen werden. Der Dialog könnte so aussehen, schlägt Jarosch vor:

Gerke (vorsichtig): "Sag mal, Gudrun, wenn bei mir das Deo versagt oder ich eine Laufmasche habe, dann würdest du mir das doch sagen, oder?"

Meier: "Na klar. Ist doch selbstverständlich."

Gerke: "Ich finde es super, dass wir dieses Vertrauensverhältnis haben."

(Meier freut sich wie ein Schnitzel)

Gerke: "Du, wo wir gerade dabei sind, muss ich dir auch was sagen. Du riechst aus dem Mund ziemlich übel."

  • Dieser Tipp richtet sich an: Alle, die auf der Arbeit olfaktorisch herausgefordert sind
  • Punkte auf der Ach-was-du-nicht-sagst-Skala: 7 von 10
  • Wie es danach weitergeht: "Wo wir gerade dabei sind: Nenn mich nicht Gudrun, du Spinatwachtel!"

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insgesamt 2 Beiträge
Moxie 06.12.2012
Jeden Tag zehntausend Klicks mehr, dieses Pensum wuppen Spon-Redakteure spielend. In ihrer Welt gibt es keinen Artikel, über den nicht diskutiert werden müsste- und sei er noch so banal.
Zitat von sysopJeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Etiketteberater spielend. In ihrer Welt gibt es nichts, was nicht erklärt werden müsste - und sei es noch so banal.
Jeden Tag zehntausend Klicks mehr, dieses Pensum wuppen Spon-Redakteure spielend. In ihrer Welt gibt es keinen Artikel, über den nicht diskutiert werden müsste- und sei er noch so banal.
ServicePackXXL 06.12.2012
die artikel über "Das Haus des Schreckens" in duisburg oder das "Gespräch unter Freunden" heute im kanzleramt sind ganz offensichtlich noch banaler als banal, denn dazu darf, äh, kann der geneigte leser [...]
Zitat von MoxieJeden Tag zehntausend Klicks mehr, dieses Pensum wuppen Spon-Redakteure spielend. *In ihrer Welt gibt es keinen Artikel, über den nicht diskutiert werden müsste - und sei er noch so banal.*
die artikel über "Das Haus des Schreckens" in duisburg oder das "Gespräch unter Freunden" heute im kanzleramt sind ganz offensichtlich noch banaler als banal, denn dazu darf, äh, kann der geneigte leser seinen senf nicht beitragen - es gibt keinen link zum forum. wie denn, was denn? spon bringt beiträge, über die zu labern sich gar nicht lohnt, oder sind sie nach meinung der redaktion etwa alles andere als banal, nämlich im gegenteil dazu angetan "unerwünschte" meinungen zu provozieren? wir wissen es nicht. wir können es nicht wissen... . ;-)
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