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KarriereSPIEGEL-Adventskalender Mit dem Essen spielt man nicht

8. Teil: 8. Dezember: Auch ein öder Job kann Freude machen. Nach Feierabend.

Gelangweilt bei der Arbeit? Schlafen Sie doch einfach mal ne RundeZur Großansicht
Corbis

Gelangweilt bei der Arbeit? Schlafen Sie doch einfach mal ne Runde

Ihre Arbeitstage ziehen sich wie Kaugummi. Bei Wikipedia haben Sie sich schon systematisch von A wie Annemarie bis G wie Geldbrandkäfer vorgearbeitet. Sie haben sich auf Ebay den Status Powerseller erkämpft, jeden einzelnen Buchstaben ihrer Tastatur mit einem Wattestäbchen gereinigt, und SPIEGEL ONLINE aktualisieren Sie ohnehin im Sekundentakt.

Trotzdem fühlen Sie unterfordert. Sie haben das Gegenteil von Burnout, nämlich Boreout. Sie leiden unter Bürostress durch Langweile.

Nun könnte man Ihnen natürlich raten, einfach den Job zu wechseln. Annekatrin Hoppe, Professorin für Arbeitspsychologie an der Berliner Humboldt-Universität, hat aber eine viel bessere Idee: "Betroffene können eine neue Sprache lernen." Das Lernen in der Freizeit fordere den Intellekt des Arbeitnehmers heraus und kompensiere die Unterforderung im Job. Wie? Sie haben Fremdsprachen schon in der Schule gehasst? Dann hat Psychologin Hoppe für Sie einen anderen Tipp: Suchen Sie sich neue Eindrücke im Museum. Oder widmen Sie sich einer anspruchsvollen Sportart.

  • Dieser Tipp richtet sich an: Gelangweilte
  • Punkte auf der Ach-was-du-nicht-sagst-Skala: 10 von 10
  • Wie es danach weitergeht: Ihnen fällt doch noch eine Fremdsprache ein, die Sie schon immer mal lernen wollten: Klingonisch. Das Üben der Kehlkopflaute im Büro macht Spaß; wenn Sie Glück haben, feuert Sie der Chef sogar, und Sie dürfen sich endlich doch einen neuen Job suchen.

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insgesamt 6 Beiträge
Spiegelleserin57 15.12.2012
Auch wenn die ersten Zeilen des Artikels so sarkastisch geschrieben sind ist es leider Realität das gutes Benehmen in unserer Gesellschaft weitgehend ein Fremdwort geworden ist. Daher sind die aufgeführten Ratschläge gar [...]
Zitat von sysopJeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Benimmberater spielend. Sie erklären einfach alles, und sei es noch so banal. Heute im Adventskalender: Nachhilfe von Jüngern der Knigge-Kirche, diesmal in Serviettenkunde. KarriereSPIEGEL-Adventskalender: Knigge im Restaurant - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karrierespiegel-adventskalender-knigge-im-restaurant-a-872901.html)
Auch wenn die ersten Zeilen des Artikels so sarkastisch geschrieben sind ist es leider Realität das gutes Benehmen in unserer Gesellschaft weitgehend ein Fremdwort geworden ist. Daher sind die aufgeführten Ratschläge gar nicht so aus der Luft gegriffen. Besonders wer Karriere machen möchte sollte ein gutes Benehmen an den Tag legen. Es ist durchaus ein Auswahlkriterium bei Bewerbungen. Im Alltag lege auch ich darauf sehr großen Wert. Rüpel trifft man jeden Tag und die brauche ich nicht in meinem Umfeld. Ein gutes Benehmen zeigt auch den Respekt vor den Mitmenschen. Es ist schon traurig dass so eine Überschrift im Internet erscheint und dass die Grundregeln über Spiegel-online vermittelt werden müssen. Das lernt man eigentlich in der Kinderstube womit wir wieder bei dem leidvollen Thema Kinderbetreuung wären. Interessanterweise gibt es hier wenig Kommentare was auch für sich spricht!
Trondesson 15.12.2012
Sie haben sicherlich recht, was das allgemeine Benehmen der Menschen in der Öffentlichkeit angeht. In der scheinheiligen Geschäftswelt allerdings dient es lediglich dazu, den Schein zu wahren und das Buckeln (nach oben) oder [...]
Zitat von Spiegelleserin57Auch wenn die ersten Zeilen des Artikels so sarkastisch geschrieben sind ist es leider Realität das gutes Benehmen in unserer Gesellschaft weitgehend ein Fremdwort geworden ist. Daher sind die aufgeführten Ratschläge gar nicht so aus der Luft gegriffen. Besonders wer Karriere machen möchte sollte ein gutes Benehmen an den Tag legen. Es ist durchaus ein Auswahlkriterium bei Bewerbungen. Im Alltag lege auch ich darauf sehr großen Wert. Rüpel trifft man jeden Tag und die brauche ich nicht in meinem Umfeld. Ein gutes Benehmen zeigt auch den Respekt vor den Mitmenschen. Es ist schon traurig dass so eine Überschrift im Internet erscheint und dass die Grundregeln über Spiegel-online vermittelt werden müssen. Das lernt man eigentlich in der Kinderstube womit wir wieder bei dem leidvollen Thema Kinderbetreuung wären. Interessanterweise gibt es hier wenig Kommentare was auch für sich spricht!
Sie haben sicherlich recht, was das allgemeine Benehmen der Menschen in der Öffentlichkeit angeht. In der scheinheiligen Geschäftswelt allerdings dient es lediglich dazu, den Schein zu wahren und das Buckeln (nach oben) oder das Treten (nach unten) etwas zu kaschieren. Illusionen macht sich deswegen jedoch keiner.
johannes greve 15.12.2012
Man erkennt jemanden daran ob er gewohnheitsmäßig eine serviette benutzt, dass er sie nach gebrauch nicht zusammenlegt. Das wäre der letzte Punkt.
Zitat von TrondessonSie haben sicherlich recht, was das allgemeine Benehmen der Menschen in der Öffentlichkeit angeht. In der scheinheiligen Geschäftswelt allerdings dient es lediglich dazu, den Schein zu wahren und das Buckeln (nach oben) oder das Treten (nach unten) etwas zu kaschieren. Illusionen macht sich deswegen jedoch keiner.
Man erkennt jemanden daran ob er gewohnheitsmäßig eine serviette benutzt, dass er sie nach gebrauch nicht zusammenlegt. Das wäre der letzte Punkt.
johannes greve 15.12.2012
Nicht umsonst treibt es vielen mitarbeitern den schweiß auf die stirn, wenn sie zu einem geschäftsessen befohlen werden. Spätestens dann merken diese coolen typen wie wichtig eine gute erziehung ist. Aber das ist mit fleiß und [...]
Nicht umsonst treibt es vielen mitarbeitern den schweiß auf die stirn, wenn sie zu einem geschäftsessen befohlen werden. Spätestens dann merken diese coolen typen wie wichtig eine gute erziehung ist. Aber das ist mit fleiß und mühen und einem guten elternhaus verbunden und wird als spießig abgetan. Was würden sie jetzt dafür geben!
Dumb Bunny 15.12.2012
Damit wäre ich dann leider enttarnt, da ich sonst nur Wegwerfservietten verwende. Ich hätte ja nichts gegen Stoffservietten, aber meine Frau würde mir eins husten, bäte ich sie darum. Noch uninteressanter als dieses Thema [...]
Zitat von johannes greveMan erkennt jemanden daran ob er gewohnheitsmäßig eine serviette benutzt, dass er sie nach gebrauch nicht zusammenlegt. Das wäre der letzte Punkt.
Damit wäre ich dann leider enttarnt, da ich sonst nur Wegwerfservietten verwende. Ich hätte ja nichts gegen Stoffservietten, aber meine Frau würde mir eins husten, bäte ich sie darum. Noch uninteressanter als dieses Thema sind aber vielleicht doch Tischgespräche über Dienstwagenausstattungen. Mich z. B. kann man auch vortrefflich anöden, indem man lautstark "witzig" wird, oder von einer Städtereise nur über den dortigen Straßenverkehr zu erzählen weiß. Wo und wie des Dummkopfs Serviette liegt, ist mir dagegen echt schnuppe.
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