KarriereSPIEGEL-Adventskalender Eins, zwei, Bewerberpolizei
Jeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Benimmberater spielend. Sie erklären einfach alles, und sei es noch so banal. Heute im Adventskalender: Farbspiele für den Traumjob.
Darf ich im Bikini zur Arbeit gehen oder in Badehose? Ist es okay, den Kollegen mit Deo einzusprühen? Und eignet sich ein Hamster als Bürotier? Wahrscheinlich haben Sie sich diese Fragen noch nie gestellt. Beantwortet werden sie trotzdem - von Karriere-, Stil- oder Etiketteberatern. Sie geben jeden Tag alles, um anderen das Leben leichter zu machen. Und dann verstauben ihre Tipps bei uns in der Redaktion.
Schade eigentlich. Wären die Ratschläge halb so banal, wären sie doppelt so sinnvoll. Aber für einen Lacher taugen sie allemal. Wir haben die skurrilsten und pappnasigsten Tipps dieses Jahres gesammelt und im KarriereSPIEGEL-Adventskalender verstaut. Lesen Sie heute:
23. Dezember: Eins, zwei, Bewerberpolizei
Morgen, Kinder, wird's was geben - und bei uns schon heute. Und zwar einen der pappnasigsten und ungeheuerlichsten Karrieretipps des Jahres. Trommelwirbel, Tusch, Vorhang auf und Bühne frei für... Bewerbungsexpertin Sabine Neumaier aus Berlin. Sie hat es tatsächlich geschafft, bei einem so ausgelutschten Thema wie dem Aussehen der Bewerbungsmappe (Vermeiden Sie Rechtschreibfehler! Machen Sie keine Eselsohren ins Anschreiben! Schütten Sie den Kaffee ins sich hinein, nicht auf den Lebenslauf!) noch einen Aspekt zu finden, über den sich - völlig zu Recht - noch nie jemand Gedanken gemacht hat: die Hintergrundfarbe des Porträtfotos.
Andere fragen sich, ob man überhaupt ein Bild auf den Lebenslauf kleben sollte. Farbanalystin Neumaier kommt zu folgendem Schluss: "Wer zum Beispiel eine braune Mappe wählt, sollte möglichst auch ein Bild mit einem braunen Hintergrund nehmen." Erst wenn Bild und Mappe miteinander harmonierten, entstehe ein stimmiger Gesamteindruck.
Hat Sie damit etwa das geheime Kriterium enthüllt, nach dem Personaler den Bewerbungsberg auf ihrem Schreibtisch reduzieren? Lebenslauf nicht unterschrieben? Nicht so schlimm. Bewerbungsschreiben 15 Wörter zu lang? Kein Pluspunkt, aber okay. Falsche Hintergrundfarbe auf dem Porträtfoto? TILT, game over. Wer diesen Quatsch glaubt, wartet vermutlich auch noch immer auf den Weltuntergang
- Dieser Tipp richtet sich an: Verschwörungstheoretiker
- Punkte auf der Ach-was-du-nicht-sagst-Skala: 1 von 10
- Wie es danach weitergeht: Der Azteken-Kalender soll auch demnächst enden. Verschanzen Sie sich am besten in Ihrem persönlichen Schutzbunker, und lassen Sie das einfach mit dem Bewerben.
- 1. Teil: Eins, zwei, Bewerberpolizei
- 2. Teil: 22. Dezember: Vorsicht, Brustflokati
- 3. Teil: 21. Dezember: Nimm diese rote Pappkarte, Kollege
- 4. Teil: 20. Dezember: Irgendwem geht's immer schlechter
- 5. Teil: 19. Dezember: Die Zeit heilt gar nix
- 6. Teil: 18. Dezember: Heute habe ich leider ein Foto für dich
- 7. Teil: 17. Dezember: Kein Schwein ruft mich an
- 8. Teil: 16. Dezember: Trauen Sie keiner Statistik, die Sie nicht selbst gefälscht haben
- 9. Teil: 15. Dezember: Mit dem Essen spielt man nicht
- 10. Teil: 14. Dezember: Sie haben da was...
- 11. Teil: 13. Dezember: Geh doch!
- 12. Teil: 12. Dezember: Zeig her deinen Träger
- 13. Teil: 11. Dezember: Einfach mal die Klappe halten
- 14. Teil: 10. Dezember: Erste Hilfe für Unterkuschelte
- 15. Teil: 9. Dezember: Ein Kompliment, ein Kompliment
- 16. Teil: 8. Dezember: Auch ein öder Job kann Freude machen. Nach Feierabend.
- 17. Teil: 7. Dezember: Niesen nur mit links
- 18. Teil: 6. Dezember: Schenke lieber unpersönlich
- 19. Teil: 5. Dezember: Urlauber einfach mal urlauben lassen
- 20. Teil: 4. Dezember: Wer früher aussteigt, darf länger laufen
- 21. Teil: 3. Dezember: Finger weg vom letzten Keks
- 22. Teil: 2. Dezember: Kaufen Sie Ihre Hemden doch mal passend
- 23. Teil: 1. Dezember: Sorry meine Liebe, aber du stinkst
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