Das Büro ist ein ungemütlicher Ort. Keine Couch zum Herumfläzen, keine Kissen zum Drücken, und die Kollegen reagieren immer so komisch auf Ihre Kuschelavancen. Ganz klar, ein Streicheltier muss her. Was darf's denn sein: Katze, Hamster, Frettchen?
Marius Tünte vom Deutschen Tierschutzbund hat sich mit dieser Frage eingehend beschäftigt. "Eine Katze will eher ihre Ruhe haben und sich ihren Aufenthaltsort selbst aussuchen." Auch Kleintiere wie Hamster kämen als Bürotiere kaum in Frage. Schon die Fahrt zur Arbeit stresse sie, und "außerdem sitzen die ja im Käfig und können deshalb nicht so ohne weiteres gestreichelt werden".
Als Bürotier eignet sich laut Tierexperte Tünte vor allem ein Hund. Hunde seien flexibel, könnten sich schnell auf neue Umgebungen einstellen und lebten gern im Rudel. Allerdings: "Einen Kampfhund aus dem Tierheim zu holen und an ein fremdes Büro gewöhnen zu wollen, geht wahrscheinlich eher schief."
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