Morgen, Kinder, wird's was geben - und bei uns schon heute. Und zwar den pappnasigsten und ungeheuerlichsten Karrieretipp des Jahres. Trommelwirbel, Tusch, Vorhang auf und Bühne frei für Bewerbungsexpertin Sabine Neumaier aus Berlin. Sie hat es tatsächlich geschafft, bei einem so ausgelutschten Thema wie dem Aussehen der Bewerbungsmappe (Vermeiden Sie Rechtschreibfehler! Machen Sie keine Eselsohren ins Anschreiben!) noch einen Aspekt zu finden, über den sich - völlig zu Recht - noch nie jemand Gedanken gemacht hat: Die Hintergrundfarbe des Porträtfotos.
Während alle Welt darüber diskutiert, ob man überhaupt ein Bild auf den Lebenslauf kleben sollte, kommt Farbanalystin Neumaier zu folgendem Schluss: "Wer zum Beispiel eine braune Mappe wählt, sollte möglichst auch ein Bild mit einem braunen Hintergrund nehmen." Erst wenn Bild und Mappe miteinander harmonierten, entstehe ein stimmiger Gesamteindruck.
Hat Sie damit etwas das geheime Kriterium enthüllt, nach dem Personaler den Bewerbungsberg auf ihrem Schreibtisch reduzieren? Lebenslauf nicht unterschrieben? Nicht so schlimm. Bewerbungsschreiben 15 Wörter zu lang? Kein Pluspunkt, aber okay. Falsche Hintergrundfarbe auf dem Porträtfoto? Game over. Wer diesen Quatsch glaubt, wartet vermutlich auch noch immer auf den Weltuntergang
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