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KarriereSPIEGEL-Adventskalender Dann geh doch!

13. Teil: 1. Dezember: Sorry meine Liebe, aber du stinkst

Der Duft mancher Kollegen ist einfach...umwerfend. Zur Großansicht
Corbis

Der Duft mancher Kollegen ist einfach...umwerfend.

Abteilungsleiterin Meier ist gefürchtet im Büro. Nicht nur wegen ihrer verwegenen Ideen ("Wir könnten doch mal alle zusammen Bowling spielen"), sondern vor allem wegen ihres atemberaubenden Mundgeruchs. Die Kollegen macht das ungemein produktiv: Weil niemand will, dass Meier über die Schulter guckt oder aus nächster Nähe einen Ratschlag gibt, erledigen alle ihre Arbeit so schnell und gewissenhaft wie nie. In absehbarer Zeit wird Meier das Unternehmen also nicht verlassen. So kann es aber auch nicht weitergehen. Was tun?

Agnes Jarosch, Mitglied im Deutschen Knigge-Rat, weiß es: Abteilungsleiterin Gerke muss ran. In der Hackordnung des Unternehmens steht sie mit Meier auf einer Stufe, außerdem hat sie das gleiche Geschlecht - laut Jarosch eine gute Ausgangsbasis, um Kritik zu äußern.

Ein Opfer ist also gefunden, nun kommt der schwierige Part: Ein Vertrauenspakt muss geschlossen werden. Der Dialog könnte so aussehen, schlägt Jarosch vor:

Gerke (vorsichtig): "Sag mal, Gudrun, wenn bei mir das Deo versagt oder ich eine Laufmasche habe, dann würdest du mir das doch sagen, oder?"

Meier: "Na klar. Ist doch selbstverständlich."

Gerke: "Ich finde es super, dass wir dieses Vertrauensverhältnis haben."

(Meier freut sich wie ein Schnitzel)

Gerke: "Du, wo wir gerade dabei sind, muss ich dir auch was sagen. Du riechst aus dem Mund ziemlich übel."

  • Dieser Tipp richtet sich an: Alle, die auf der Arbeit olfaktorisch herausgefordert sind
  • Punkte auf der Ach-was-du-nicht-sagst-Skala: 7 von 10
  • Wie es danach weitergeht: "Wo wir gerade dabei sind: Nenn mich nicht Gudrun, du Spinatwachtel!"

  • Autorin Verena Töpper (Jahrgang 1982) ist KarriereSPIEGEL-Redakteurin.

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insgesamt 2 Beiträge
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1.
marthaimschnee 13.12.2012
Was manche doch für Probleme haben! Soweit ich weiß, gilt für normal abhängig Beschäftigte - wozu der Berufseinsteiger für gewöhnlich gehört - eine maximale Arbeitszeit von 10 Stunden plus 45 Minuten Pause, die nur in Ausnahmesituationen überschritten werden darf. In meinem Fall kann ich dann mit breitem Grinsen verkünden, daß um 17 Uhr diese Grenze bereits erreicht ist. Hier kann man wirklich mal völlig zu Recht sagen: Der frühe Vogel fängt den Wurm!
2.
Joachim Baum 13.12.2012
Zitat von sysopJeden Tag ein guter Rat, dieses Pensum wuppen Karriere-, Stil- oder Benimmberater spielend. Sie erklären einfach alles, und sei es noch so banal. Heute im Adventskalender: Wie Sie den Zeitpunkt für den perfekten Abgang berechnen. KarriereSPIEGEL-Adventskalender: Wann ist endlich Feierabend? - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/karrierespiegel-adventskalender-wann-ist-endlich-feierabend-a-872564.html)
Ich schau mir zwar so etwas nicht an, bzw. lese es nicht, aber nun wird mir klar, warum man von Zeitgenossen immer mehr Antworten auf immer mehr nicht gestellte Fragen bekommt. Nervig das.
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