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Kunstmarktquiz Und das soll Geld kosten?

  Van Gogh: Ohr ab, aber arm dran  Zur Großansicht
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Van Gogh: Ohr ab, aber arm dran

Brotlose Künstler sind Teil der Kulturgeschichte, für viele Maler kam der finanzielle Erfolg erst nach dem Tod. Aber wie war das noch mal mit van Gogh, Manet und Rubens? Und wie funktioniert der Kunstmarkt heute? Testen Sie sich im Quiz!

Man muss nur "abgeschnittenes Ohr" sagen, und jeder denkt sofort an Vincent van Gogh. Sie wissen schon, der Typ, der entweder Sonnenblumen oder Heuballen gemalt hat. Auf etwa 1800 Werke hat er es in seinem Leben gebracht, aber er kam eigentlich nur über die Runden, weil sein jüngerer Bruder Theo, ein Kunsthändler, ihm dauernd Kohle fürs Material gegeben hat. Übrigens: Sein Selbstporträt mit bandagiertem Ohr von 1889, entstanden im Jahr vor seinem Suizid, wurde in den späten Neunzigern für 90 Millionen Dollar gekauft.

Angesichts solcher Fantasiepreise denkt manch junger Künstler wohl, dass er sich schnurstracks in eine goldene Zukunft pinselt. Doch eigentlich ist der Markt übersättigt. Zu viele Maler, zu viele Galerien, zu viel von allem.

Wie aber ging es den Malergrößen, die heute jeder kennt, mit ihrer Kunst? Wie viele der Künstler in deutschen Galerien sind Frauen? Und kann man auch mit Latrinen reich werden?

  • Los geht's! Zum Quizrundgang durch den Kunstmarkt, mit Abstechern zu künstlerischen Überlebensstrategien: hier lang.

  • KarriereSPIEGEL-Autorin Anne Haeming (Jahrgang 1978) ist freie Journalistin in Berlin.

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Armer Vincent
hardyhardy 03.02.2014
wenn Du gewusst hättest, wie sich nach deinem Tod eine Heerschar von Spekulanten und Galerien mit deinen Werken reich gemacht haben, hättest Du sie wahrscheinlich verbrannt. Man muss erst sterben, um zu leben...
2.
WhereIsMyMoney 03.02.2014
Nun ja, es passiert oft dass die großen Genies leer ausgehen. Aber der ganze Kunstmarkt ist mir suspekt. Ich erkenne zwar die Schönheit in vielen Gemälden, doch bei einigen wundere ich mich dann doch. Und dann gibt es noch die anderen die ich fantastisch finde, die aber praktisch nichts wert sind. Dass auch Experten keine Ahnung zu haben scheinen zeigte ein Experiment vor einigen Jahren, in dem man ein paar Kritikern 10 Bilder gezeigt wurden. 5 waren von großen Künstlern, die anderen 5 waren von Kindern im KG-Alter. Die sollten nun erraten welche von den Kindern stammen. Tja, und wie man es sich schon denken kann konnten die Kritiker eben nichts erkennen.
3. Datierung
Even 03.02.2014
Mit dem Risiko, etwas spitzfinderisch zu sein: Das Bild mit dem abgeschnittenen Ohr entstand 1888 (vielleicht sogar anfangs 1889, da er unmittelbar nach dem Ereignis an Weihnachten 1888 ins Krankenhaus eingeliefert wurde und wohl kaum Kraft zum Malen hatte). 1898 war er schon 8 Jahre lang tot.
4.
SkynetVersklavung 03.02.2014
sysop: "Und wie funktioniert der Kunstmarkt heute?" Kann ich Ihnen allen direkt und unverblümt sagen. Wie schon damals: Finde einen Dummen, der genug Kohle hat, den Preis zu zahlen. And dieser Strategie hat sich nichts geändert. Und die Kunst heute? Für mich persönlich ist sie schon lange entartet. Deshalb kann man den grössten Scheiss an den Dummen loswerden. Man muss nur die Scheisse etwas mit einer interessanten Geschichte umgarnen und verpacken.
5. #5
cora_oder_so 03.02.2014
Zitat von EvenMit dem Risiko, etwas spitzfinderisch zu sein: Das Bild mit dem abgeschnittenen Ohr entstand 1888 (vielleicht sogar anfangs 1889, da er unmittelbar nach dem Ereignis an Weihnachten 1888 ins Krankenhaus eingeliefert wurde und wohl kaum Kraft zum Malen hatte). 1898 war er schon 8 Jahre lang tot.
Even, ich finde Sie gar nicht spitzfinderisch! Wer ein Quiz anbietet, sollte seinen Artikel und die Jahreszahlen darin genau recherchieren, bevor er sie unters "Leservolk" streut. Es wirkt nämlich nicht sehr vertrauenserweckend, wenn jemand Quizfragen stellt und selber keine Ahnung zu haben scheint... Gruß Cora
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