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Liebe am Arbeitsplatz Jeder Fünfte hat sich schon in Kollegen verliebt

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Corbis

Sie sehen aber heute wieder fesch aus, Herr Kollege...

Ein schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben.

Der Arbeitsplatz schlägt die Vermittlungsquote jeder Partneragentur: Jeder fünfte deutsche Arbeitnehmer hat sich schon mal in einen Kollegen verliebt. Und für jeden Siebten endete der Flirt in einer festen Beziehung. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage von Forsa hervor.

Die Kollegenpärchen nannten vor allem einen Vorteil der Liebe am Arbeitsplatz: Man kennt sich schon und "kauft nicht die Katze im Sack". Ein knappes Fünftel hat für den Kollegen oder die Kollegin sogar eine bestehende Beziehung beendet.

Jeder Dritte, der schon mal bei der Arbeit einen Partner gefunden hat, sagte, er lerne außerhalb des Büros nur selten Leute kennen. Kaum verwunderlich: Schließlich werden Teammitglieder in manchen Firmen schon "eingetragene Lebenspartner" genannt - zumindest für die Dauer eines Projektes sehen sie sich häufiger als ihre Liebsten zu Hause.

Mit dem Chef will kaum jemand flirten

Insgesamt bewerten Männer eine Affäre am Arbeitsplatz positiver als Frauen: Von denen, die sich bisher noch nicht im Büro verliebt haben, sagten 44 Prozent, sie könnten sich eine Beziehung mit einer Kollegin oder einem Kollegen vorstellen. Von den weiblichen Befragten gaben dies nur 37 Prozent an. Für Männer und Frauen gilt: Je jünger, desto eher kommt ein Flirt am Arbeitsplatz in Frage.

Auch 47 Prozent der Führungskräfte wären für eine Beziehung mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter offen. Aber: Von denen, die im Job schon einmal verliebt waren, interessierte sich nur jeder Zehnte für den Chef.

Besonders gern geflirtet wird offenbar im Gesundheits- und Sozialwesen. Hier gaben 22 Prozent der Befragten an, mit einem Kollegen liiert zu sein oder schon mal eine feste Beziehung mit einem Kollegen gehabt zu haben.

Die Umfrage entstand im Auftrag des Netzwerks Xing. Befragt wurden 1001 Arbeitnehmer.

dpa/vet

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insgesamt 108 Beiträge
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1. Na das hat dann ja bald ein Ende!
FocusTurnier 13.02.2013
Zitat von sysopEin schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben. Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Fünfte verliebt sich in Kollegen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html)
Männer werdens ja jetzt nicht mehr machen. Der WHM ist ja generell sexistisch. Und die Frauen verbitten sich ja seit kurzem einen Flirtversuch oder ein Angucken. Ich bin dafür, ähnliche Regeln wie in den USA einzuführen (vertraglich fixierte "Verhaltensregeln").
2. Yeah. Siebter.
zdophers 13.02.2013
Und unser Sohn ist jetzt ein halbes Jahr alt.
3. Große Liebe....
unaufgeregter 13.02.2013
Zitat von sysopEin schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben. Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Fünfte verliebt sich in Kollegen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html)
Das geht absolut nicht. Auf der Welt tummeln sich rd. 7 Mrd. Menschen. Da sollte sich doch der eine oder andere Partner außerhalb des Büros finden lassen.
4. Als persönlich ...
tigermommy 13.02.2013
Zitat von sysopEin schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben. Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Fünfte verliebt sich in Kollegen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html)
Betroffene ein paar Anmerkungen. Mir ist es prinzipiell was meinen Kollegen/innen so treiben. Was mich aber nervt sind die, die mich trotzdem anbaggern, obwohl sie wissen das ich verheiratet bin und obwohl ich ihnen null Signale gebe! Wie kann man nur die willigen Kolleginnen markieren, damit der Krug an mir und und anderen genervten weiblichen Arbeitnehmerinnen vorüber geht? Ich und viele andere gehen nämlich wirklich nur wegen der Arbeit ins Büro und nicht wegen der ganzen Don-Geilos, die fast immer jeglichen Bezug zur Realität verloren haben. Einige scheinen auch keinen Spiegel zu Hause zun haben!
5. So wird ein politisch korrekter Schuh draus:
ruthteibold-wagner 13.02.2013
Zitat von sysopEin schneller Kuss im Aufzug, ein Augenzwinkern durchs Großraumbüro - der Alltag in deutschen Firmen ist aufregender als gedacht. Jeder Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen verguckt. Und jeder Siebte hat im Büro die große Liebe gefunden, hat eine Forsa-Studie ergeben. Liebe am Arbeitsplatz: Jeder Fünfte verliebt sich in Kollegen - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/liebe-am-arbeitsplatz-jeder-fuenfte-verliebt-sich-in-kollegen-a-883161.html)
Ts, ts, ts. Politisch korrekt muss das aber heißen: "Jeder Fünfte und jede Fünfte hat sich schon mal in einen Kollegen oder in eine Kollegin verguckt. Und jeder Siebte und/oder jede Siebte..." Und politisch korrekt wollen wir doch sein, Brüderle hin, Brüderle her. Oder sollen die Frauen mal wieder sexistisch benachteiligt werden?:-)
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Insgesamt halten sich die Vor- und Nachteile im Chef-Gebaren die Waage. Frauen punkten vor allem beim Gespräch: Sie gelten als verständnisvoll, haben häufiger ein offenes Ohr für Probleme und sind großzügiger mit Lob und Anerkennung. Die Hälfte der Befragten sieht es als besondere Stärke, dass weibliche Vorgesetzte auch über ihr Privatleben sprechen. Männliche Vorgesetzte treten hingegen bevorzugt sachlich und bestimmend auf, dulden seltener Widerspruch. Insgesamt sieht die Studie allerdings nur recht geringe Unterschiede in den Urteilen von Mitarbeitern über männliche und weibliche Bosse.
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