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Persönlichkeitsentwicklung Das Leben ist eine Baustelle

"Ich will so bleiben, wie ich bin": Darf man. Muss man aber nicht. Zur Großansicht
Corbis

"Ich will so bleiben, wie ich bin": Darf man. Muss man aber nicht.

Sobald der Mensch erwachsen ist, ändert er sich kaum noch? Ganz falsch, sagt Psychologin Ursula Staudinger. Im SPIEGEL-WISSEN-Interview erklärt die New Yorker Professorin, warum man seinem Leben jederzeit eine neue Richtung geben kann und wie man aus Job-Routine ausbricht.

SPIEGEL: Frau Professor Staudinger, angenommen, jemand möchte ordentlicher werden oder weniger launisch oder extrovertierter - hat er eine Chance? Können sich Erwachsene noch verändern?

Staudinger: Bis vor kurzem herrschte in der Persönlichkeitspsychologie die Auffassung, dass mit etwa 30 Jahren der Charakter ausgebildet ist und dann auch so bleibt. In den vergangenen Jahren haben aber Längsschnittstudien gezeigt, dass sich die Persönlichkeit während des gesamten Lebens verändern kann. Auch hat man neue Tests entwickelt, mit denen sich die Veränderung besser messen lässt. Jetzt merkt man, dass sich auch bei Älteren noch sehr viel tut. Das Veränderungspotential unserer Psyche ist sowohl kognitiv wie auch emotional immens. Das ist eine große Stärke des Menschen und begründet vielleicht seine hohe Überlebensfähigkeit auf dem Planeten Erde.

SPIEGEL: Wie verändert sich die Persönlichkeit denn mit der Zeit?

Staudinger: Die Standardmessungen beziehen sich auf fünf Charakterzüge, die sogenannten Big Five: Umgänglichkeit, Zuverlässigkeit, emotionale Stabilität, Extraversion und Offenheit für Erfahrungen. Man hat auf der ganzen Welt, quer durch die Kulturen, im Laufe des Lebens ähnliche Veränderungen festgestellt: Über die Lebensspanne hinweg nehmen Zuverlässigkeit, Umgänglichkeit und emotionale Stabilität zu. Dafür muss man gar nichts Außergewöhnliches tun, außer in einem menschlichen Gemeinwesen zu leben und die Dinge zu erledigen, die dort über die Jahre auf eine Person zukommen.

SPIEGEL: Handelt es sich um einen biologischen Effekt?

Staudinger: Nein, das wäre ein falscher Schluss. Nur etwa die Hälfte der Persönlichkeitsunterschiede ist auf genetische Unterschiede zurückzuführen. Die andere Hälfte kommt durch Unterschiede in den Entwicklungsumwelten im Verlauf des Lebens zustande. Wenn sich mit der Zeit scheinbar wie von selbst etwas verändert, hat das mit den Aufgaben zu tun, die wir zu bewältigen haben: Mit dem Eintritt ins Berufsleben etwa wird erwartet, dass wir verlässlich sind, jeden Morgen erscheinen, die Dinge auch tun, die wir versprechen. Dadurch wird man automatisch zuverlässiger. Das ist eine Art anthropologische Grundkonstante: Entwicklungen, die immer stattfinden, wenn Menschen in einer Gruppe zusammenleben und sich Regeln des Zusammenlebens geben. Genauso übrigens wie der eher nachteilige Aspekt der Persönlichkeitsentwicklung - die Offenheit für neue Erfahrungen nimmt ab dem frühen mittleren Erwachsenenalter ab, ab etwa 40 Jahren.

SPIEGEL: Das ist unabwendbar?

Staudinger: Das dachte man lange. Man ging davon aus, der Mensch habe irgendwann genug gesehen und erlebt und richte sich ein in dem, was er schon kennt. Aber wir konnten in einer quasi experimentellen Studie zeigen, dass sich die Offenheit auch bei Erwachsenen wieder steigern lässt.

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SPIEGEL WISSEN: Gut, besser, ich
SPIEGEL: Bei jedem?

Staudinger: Nicht bei jedem gleich gut. Menschen, die sich Veränderungen selbst zuschreiben, tun sich leichter damit. Sie brauchen außerdem eine neue Aufgabe, Anreize, diese zu bewältigen, und die notwendigen Kompetenzen dafür.

SPIEGEL: Die Menschen müssen also das Gefühl haben, ihr Schicksal selbst in der Hand zu haben?

Staudinger: Genau. Die sogenannte internale Kontrollüberzeugung ist wichtig, damit man sich neuen Anforderungen nicht ausgeliefert fühlt. Mit unserer Studie konnten wir zeigen, dass es sogar im späteren Erwachsenenalter ein Veränderungspotential in der Persönlichkeit gibt, die wir in der gegenwärtigen Konstruktion unserer Gesellschaft und unseres Lebenslaufes noch nicht genügend ausschöpfen.

SPIEGEL: Weil wir bisher zu sehr davon ausgehen, dass wir uns eben irgendwann nicht mehr ändern können?

Staudinger: Bis ins mittlere Erwachsenenalter gibt es sehr viel Dynamik: Ich muss einen Partner finden, will vielleicht Kinder, muss mich im Job und in der Freizeit definieren. Danach aber gibt es in der Gesellschaft bisher wenig Anreiz, sich noch weiterzuentwickeln. Ich bin überzeugt: Wenn wir es im Beruf und in der Gesellschaft für den Einzelnen auch in der zweiten Lebenshälfte attraktiv machen, sich mit neuen Dingen zu beschäftigen, und gleichzeitig die dafür nötigen Fähigkeiten vermitteln, dann verändert sich dieses scheinbar naturgesetzliche Muster der Persönlichkeitsentwicklung.

SPIEGEL: Gerade im Job ist der Druck ja oft groß dranzubleiben, sich zu verbessern und in Neues einzuarbeiten. Macht es einen Unterschied, ob jemand dazu genötigt wird oder sich von sich aus weiterentwickeln will?

Staudinger: Unsere Studien in Unternehmen zeigen, dass die Unterscheidung zwischen freiwillig und unfreiwillig mit der Realität im Arbeitsleben wenig zu tun hat. Es geht eher um die Frage, wie ich die anstehenden Veränderungen interpretiere. Entdecke ich im Wandel, auch wenn er mir vorgegeben wird, die Chancen oder habe ich das Gefühl, ich werde gezwungen? Das hat natürlich auch damit zu tun, wie ein Unternehmen solche Prozesse begleitet. Viele haben da noch Entwicklungspotential.

SPIEGEL: Kann man diese veränderungsfreundliche Sicht auf die Dinge üben?

Staudinger: Ja, man sollte sich vor allem die eigenen Interpretations- und Denkmuster bewusst machen. Wenn man feststellt, dass man sich oft ausgeliefert fühlt, kann man versuchen, sich mit Zetteln am Spiegel immer wieder zu erinnern, dass man mitentscheidet, wie man die Welt sieht. Innerlich Sätze umzuformulieren in "Ich entscheide mich" anstatt "Ich muss", das ist zum Beispiel ein Perspektivwechsel, den man trainieren kann. Das geht aber nicht von heute auf morgen. Was die Offenheit angeht, sollte man auch im Alltag darauf achten, manchmal bewusst mit Gewohnheiten zu brechen und mal neue Wege zu beschreiten.

SPIEGEL: Wenn meistens äußere Anforderungen zu etwas Neuem führen, kann man dann überhaupt selbst entscheiden, sich zu wandeln?

Staudinger: Natürlich. Wenn der Wille und die Motivation da sind, geht auch das. Es gibt ja zahllose Beispiele dafür, dass jemand das gemacht hat. Es ist nicht selten der Fall, dass sich Menschen im mittleren Erwachsenenalter fragen: Soll es das jetzt gewesen sein? Und daraus den Anstoß zur Veränderung bekommen.

SPIEGEL: Wo können sie denn mit der Veränderung anfangen?

Staudinger: Viele Menschen wechseln noch einmal den Partner - unbewusst stoßen sie damit auch Veränderungen bei sich selbst an. Aber so weit muss man gar nicht gehen. Auch wenn ich systematisch neue Kontexte aufsuche, werde ich neue Erfahrungen machen, die meine Persönlichkeitsveränderung unterstützen. Wer zum Beispiel immer den gleichen Urlaubsort aufsucht, kann sich bewusst entscheiden, mal ganz wo anders hinzufahren. Oder mal ein Sachbuch statt die immer gleichen Krimis lesen. So gebe ich mir einen Ruck und setze mich mit Neuem auseinander.

SPIEGEL: Wenn sich die Menschen ihr ganzes Leben lang weiterentwickeln: Finden sie mit den Jahren dann mehr zu sich? Werden sie glücklicher?

Staudinger: Das ist natürlich nicht garantiert, aber wer sich weiterentwickelt, hat wenigstens die Chance dazu. Interessant ist dann allerdings die Frage, was man unter "glücklicher" versteht. In der Persönlichkeitsentwicklung gibt es zwei positive Wege. Den einen Weg nenne ich den Wohlbefindensweg, der andere ist der Weisheitsweg. Meist sind wir auf dem Wohlbefindensweg: Wir konzentrieren uns darauf, dass es uns und den Personen, die uns wichtig sind, gutgeht und sich alle wohlfühlen. Das führt häufig dazu, dass man das Erreichte erhalten möchte und eher nicht das Risiko eingeht, durch Veränderung das Glück aufs Spiel zu setzen.

SPIEGEL: Menschen auf dem Weisheitsweg sind risikofreudiger?

Staudinger: Das gehört dazu. Auf dem Weisheitsweg geht es darum, das große Ganze zu verstehen und zum Wohle aller weiterzuentwickeln. Die Zielsetzungen dieser Menschen gehen über das Wohl der eigenen Person und des eigenen Umfelds und auch über die Gegenwart hinaus.

SPIEGEL: Bleibt man denn auf einem Weg, wenn man den einmal eingeschlagen hat?

Staudinger: Darüber wissen wir noch sehr wenig. Ich vermute, es gibt eine Dynamik, man wechselt hin und her.

SPIEGEL: Was sind die Gründe, sich auf die Suche nach dem höheren Ziel im Leben zu machen?

Staudinger: Meist sind das Hindernisse. Wenn Menschen durch kritische Lebensereignisse - zum Beispiel auch durch einen Krieg oder Katastrophen - angestoßen werden, über sich selbst und die Welt nachzudenken, dann gelangen sie mit höherer Wahrscheinlichkeit zumindest eine Zeit lang auf den Weisheitsweg. Wenn alles glattläuft, hat man wenig Anlass, etwas zu verändern. Warum auch? Veränderung kostet Energie, und ich weiß nicht, ob ich damit erfolgreich sein werde.

SPIEGEL: Die Scheu vor Veränderungen ist also durchaus vernünftig?

Staudinger: Ja, wenn es mir gutgeht, gibt es keinen Anlass, etwas zu ändern. Auch dann nicht, wenn ich mich schon genügend anstrengen muss, überhaupt mein Wohlbefinden in den Anforderungen des Alltags und des Lebens zu erhalten. Wieso dann noch über dieses Ziel hinaus denken? Verharrungstendenzen haben ihre eigene, gute Logik. Deshalb ist es mir wichtig, den Wohlbefindensweg nicht als den schlechteren Lebensweg zu sehen. Aber es ist gut zu erkennen, dass es den Weisheitsweg auch noch gibt und dass beide Wege nicht identisch sind.

  • Das Interview führte SPIEGEL-Redakteurin Eva-Maria Schnurr.
  • Interessiert am Thema Veränderung und Selbstoptimierung? Das neue SPIEGEL WISSEN geht unter dem Titel "Projekt Ich - Neue Strategien für ein besseres Leben" ausführlich der Frage nach, was persönliche Weiterentwicklung bedeutet und wie man auf dem Weg zur Selbstverbesserung zwanghaftes Ego-Tuning vermeidet.
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insgesamt 25 Beiträge
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    Seite 1    
1. Und
ChristianWild 29.08.2013
schon wieder neue Tests und Erklärungen von selbsternannten Menschenkennern und schon ist klar was die Welt im Inneren zusammenhält. Doch wir wissen was wir nicht wissen. Hallo Frau Staudinger, lesen Sie doch in der Literatur nach und gestehen Sie sich ein das Sie genauso wenig wissen wie wir alle.
2. Gehirnwäsche
NichtSoGut 29.08.2013
"Innerlich Sätze umzuformulieren in "Ich entscheide mich" anstatt "Ich muss", das ist zum Beispiel ein Perspektivwechsel, den man trainieren kann." Ich weiß nicht, ob Gehirnwäsche an sich selbst, beim Weisheitsweg - Realität - angewendet werden sollte.
3. Hunger auf Leben
thomweb 29.08.2013
Naja... Der Artikel gibt meiner Meinung nach schon ziemlich viel an Psychogerede wieder, wie ich das aus der Zeit meines Zivildienstes kenne. Es gibt auch andere Gründe für Veränderungen im Leben. Gestern hatte ich ein nettes Gespräch bei einer Arbeitsvermittlung. Mein nun recht selbstsicheres Auftreten und der unbedingte Wille, meinem Arbeitgeber nach 12 Jahren die rote Karte und den Mittelfinger zu zeigen, hat einen Grund. Und der ist eine Nahtoderfahrung. Gerade komme ich aus dem Urlaub in Georgien wieder. Beim letzten Mal vor vier Jahren war ich drei Tage nach der Rückkehr unter dem Messer. Die Krankheit hatte mit dem Urlaub nichts zu tun, aber die böse Erinnerung steckt in einem drin. Zwei Tage nach der Operation sagte mir die Schwester, dass das Antibiotikum nicht wirke. Die Botschaft also: Sie sterben gerade. In diesen Stunden damals habe ich mit dem Leben abgeschlossen. Bei vollem Bewusstsein. Ohne zu einem Glauben zu finden, was mir nun in Georgien wieder klar geworden ist. Vor 7 Monaten ist meine Mutter gestorben. Das Leben ist zu kurz und zu schön für schlechte Jobs, über die man sich ärgert, und für Tage, die man nur vor dem Bildschirm verbringt. Es gibt Luft, Bäume, Landschaften, Länder, Gerichte, die auf eine Entdeckung warten. Meine Krankheitsphase habe ich erst im Juni diesen Jahres endgültig abgeschlossen. Früher war ich sehr auf Sicherheit bedacht. Nun freue ich mich auf den Wechsel. Einige Dinge in meinem Leben, vor allem was den Tagesablauf und die Ernährung angeht, habe ich geändert. Und es geht mir sehr gut dabei. Denn die Energie, Gewohnheiten aufzugeben, die sich über Jahrzehnte angesammelt haben, hätte ich vor den Erfahrungen der letzten 4 Jahre nie gehabt. Nun brenne ich darauf, auch mein Berufsleben zu ändern. Ich stelle selber an mir fest, dass ich zielstrebiger geworden bin. Und stelle fest, dass man dieses Marketinggesülze ("Eine Krise kann auch immer eine Chance sein...") auf der persönlichen Ebene mit Leben füllen kann. Wobei das der erste Fall ist, dass eine Marketingformel einmal auf die Wirklichkeit zutrifft. Veränderungen können also eine schöne Sache sein. Die Gründe dafür, wenn man mit dem Leben abschließen musste, sind eine andere Sache. Und das Buch über Frau Reimann hat mir erneut gezeigt, dass das Leben schneller enden kann, als man will.
4.
!!!Fovea!!! 29.08.2013
Zitat von sysopSobald der Mensch erwachsen ist, ändert er sich kaum noch? Ganz falsch, sagt Psychologin Ursula Staudinger. Im SPIEGEL-WISSEN-Interview erklärt die New Yorker Professorin, warum man seinem Leben jederzeit eine neue Richtung geben kann und wie man aus Routine ausbricht. Persönlichkeitsentwicklung: Wie sich der Mensch mit der Zeit verändert - SPIEGEL ONLINE (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/persoenlichkeitsentwicklung-wie-sich-der-mensch-mit-der-zeit-veraendert-a-915309.html)
Wenn richtige Fragen gestellt wurden, antworten die Psychologin: "Das muss nicht bei jedem so sein, ist nicht gesagt, etc." Einfach definiert: Wer mit offenen Augen interessiert durch die Welt geht, kann sich leichter anpassen. Das sieht man schon wenn man Kinder hat, die einen sind flexibler, die anderen weniger. Man muss Anreize schaffen, ob diese dann angenommen werden ist nicht sicher. Man sollte aufhören immer etwas in irgendwelche Dinge hineinzuinterpretieren. Wenn man mit 40+ hinterm Ofen sitzt, ist man ein Langweiler. Macht man mit 40+ den Motorradführerschein, hat man die Midlife Crisis, das gilt natürlich auch für den im Bericht angesprochenen "Partnerwechsel". Wer das nicht macht, 30 Jahre und mehr verheiratet ist, scheint zufrieden zu sein, trotz Überstunden im Büro, alleine mit der Sekretärin....
5. Gehirnwäsche?
Jörn Bünning 29.08.2013
"Gehirnwäsche an sich selbst" ist für autonome Handlungen keine treffende Bezeichnung. Autosuggestionen und -konditionierungen können die verinnerlichten und weitgehend unbewusst ablaufenden Reaktionen, die oft Folgen früherer "Gehirnwäschen" sind, verändern. Das selbstgesteuerte, einsichtsvolle Verändern automatisierter Reaktionsmuster gehört auch zum Weisheitsweg.
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Zur Person
  • Ursula M. Staudinger (Jahrgang 1959) forscht über lebenslanges Lernen, Altern und Produktivität sowie die Entwicklung von Weisheit im Laufe des Lebens. Die Entwicklungspsychologin leitete bis 2013 das Jacobs Center on Lifelong Learning and Institutional Development an der Jacobs University Bremen und ist seit Juli Gründungsdirektorin des Aging Centers an der Columbia University New York.
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Heft 3/2013 Neue Strategien für ein besseres Leben

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