Von Jochen Leffers
Alexandra Popp (Jahrgang 1991), Angriff, Rückennummer 11
Verein: FCR 2001 Duisburg
Sie ist erst 20, kann Verteidigung wie Sturm und macht gerade eine Kometenkarriere, die wie bei vielen Spielerinnen in Jungenteams begann. Als sie mit 14 in Silschede zu den Mädchen wechseln musste, wollte sie sogar aufhören, tat es dann doch nicht und überzeugte in den Jugend-Nationalteams. In der A-Elf ist der Jungstar nach etlichen Treffern in der WM-Vorbereitung eine feste Größe und setzt etablierte Spielerinnen wie Birgit Prinz und Inga Grings gehörig unter Erfolgsdruck.
Nicht nur auf dem Platz ist Popp quirlig und ziemlich angstfrei: An der Gesamtschule Berger Feld in Gelsenkirchen, eine der "Eliteschulen des Fußballs" und Schalkes Nachwuchsinternat, war sie das einzige Mädchen, verschaffte sich schnell Respekt und legte nach der 12. Klasse ihr Fachabitur ab. Parallel zum Fußball absolviert Popp ein Jahrespraktikum als Physiotherapeutin, auf der Suche nach einem zweiten Standbein.
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