Von Margarete Hucht

Böse B-Worte: Baby bald an Bord
Doch dass jemand die Kinderbetreuung mit den eigenen Arbeitszeiten und denen des Partners zusammenbringt, dabei genauso flexibel Überstunden schieben kann wie ein Alleinstehender - diese Idee ist weltfremd. Wird eine Mitarbeiterin also schwanger, sorgen sich viele Führungskräfte um die gewohnten Abläufe in der Abteilung. Und die Mitarbeiterin fürchtet nicht selten um ihren Job.
Am Anfang stehen existentielle Fragen: Wie sag ich's meinem Chef? Wie wird er reagieren, kann ich wirklich nach der Schwangerschaft an den Arbeitsplatz zurück? Und wie wird es danach funktionieren?
Éin rundes Dutzend Frauen berichtet hier ausführlich von ihren Erfahrungen. Die meisten haben sich ihre Entscheidung genau überlegt. Manche befürchteten, dass ihr Beruf an der Kreißsaaltür einkassiert wird. Und richtig glatt lief die Umstellung nur bei wenigen. Teils wurden sie von ihrer Stelle verdrängt, teils fühlten sie sich überfordert. Aber es gibt auch die Gegenbeispiele. Manche Arbeitgeber zeigten sich erstaunlich kulant und halfen ihren Mitarbeiterinnen: Courage, Mutter!
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