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Schon wieder schwanger Wie sag ich's meinem Chef?

Kind im Anmarsch? Berufstätigen Frauen ist bange vor dem folgenden Chefgespräch - oft zu Recht. Die Reaktionen reichen von subtilem Mobbing bis zu völlig unerwarteter Unterstützung. Courage, Mutter: Zwölf Frauen erzählen, wie sie Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen haben.

Böse B-Worte: Baby bald an Bord
DPA

Böse B-Worte: Baby bald an Bord

Fragt man offiziell bei Arbeitgebern, finden es fast alle toll, wenn ihre Mitarbeiter Kinder und Karriere haben wollen. Und inoffiziell würden viele wohl gern hinzufügen: so lange man auf der Arbeit nichts davon merkt.

Doch dass jemand die Kinderbetreuung mit den eigenen Arbeitszeiten und denen des Partners zusammenbringt, dabei genauso flexibel Überstunden schieben kann wie ein Alleinstehender - diese Idee ist weltfremd. Wird eine Mitarbeiterin also schwanger, sorgen sich viele Führungskräfte um die gewohnten Abläufe in der Abteilung. Und die Mitarbeiterin fürchtet nicht selten um ihren Job.

Am Anfang stehen existentielle Fragen: Wie sag ich's meinem Chef? Wie wird er reagieren, kann ich wirklich nach der Schwangerschaft an den Arbeitsplatz zurück? Und wie wird es danach funktionieren?

Éin rundes Dutzend Frauen berichtet hier ausführlich von ihren Erfahrungen. Die meisten haben sich ihre Entscheidung genau überlegt. Manche befürchteten, dass ihr Beruf an der Kreißsaaltür einkassiert wird. Und richtig glatt lief die Umstellung nur bei wenigen. Teils wurden sie von ihrer Stelle verdrängt, teils fühlten sie sich überfordert. Aber es gibt auch die Gegenbeispiele. Manche Arbeitgeber zeigten sich erstaunlich kulant und halfen ihren Mitarbeiterinnen: Courage, Mutter!

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insgesamt 56 Beiträge
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1. Einfach!
RuleBritannia 18.08.2011
Zitat von sysopKind im Anmarsch? Berufstätigen Frauen ist bange vor dem*folgenden Chefgespräch - oft zu Recht. Die Reaktionen reichen von subtilem Mobbing bis zu völlig unerwarteter Unterstützung. Courage, Mutter: Zwölf Frauen erzählen, wie sie Kinder und Karriere unter einen Hut bekommen haben. http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,780856,00.html
Keine Frauen in Gebaehrfaehigem Alter einstellen, und man hat das Problem und die Kosten nicht. Wer sie einstellt ist selber schuld! Diesollen doch am Herd bleiben!
2. toller Querschnitt der Gesellschaft
tuetentim 18.08.2011
SPON, Du wählst immer so tolle Personen aus. Ich vermisse hier z. B. die Kassiererin vom Discounter, die Bürokauffrau in einer kleinen "Klitsche" oder die Verkäuferin. Vielleicht hätte man auch als Beispiel eine Leiharbeiterin nehmen können. Ach, was für eine dumme Idee - diese Personengruppen bekommen ja schon aus Angst um die Zukunft keine Kinder mehr. Und eine Kinderfrau die die Kinder mehrmals in der Woche "aus den Einrichtungen" abholt werden die sicherlich auch nicht bezahlen können. Schönen Tag.
3. unfassbar.
mariem 18.08.2011
Zitat von RuleBritanniaKeine Frauen in Gebaehrfaehigem Alter einstellen, und man hat das Problem und die Kosten nicht. Wer sie einstellt ist selber schuld! Diesollen doch am Herd bleiben!
Ihre Aussage ist wirklich widerlich. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
4. super Querschnitt durch die arbeitenden Frauen von heute
luzifer26 18.08.2011
Zitat von tuetentimSPON, Du wählst immer so tolle Personen aus. Ich vermisse hier z. B. die Kassiererin vom Discounter, die Bürokauffrau in einer kleinen "Klitsche" oder die Verkäuferin. Vielleicht hätte man auch als Beispiel eine Leiharbeiterin nehmen können. Ach, was für eine dumme Idee - diese Personengruppen bekommen ja schon aus Angst um die Zukunft keine Kinder mehr. Und eine Kinderfrau die die Kinder mehrmals in der Woche "aus den Einrichtungen" abholt werden die sicherlich auch nicht bezahlen können. Schönen Tag.
Exakt! Die häufigsten Berufe, in denen Frauen arbeiten, sind: Büroberufe (immerhin 1 mal im Artikel vertreten) Gesundheitsberufe (Ärztinnen, aber auch Krankenschwestern, Pflegeberufe) Verkaufsberufe (s.o.) Soziale Berufe (ich denke da an Erzieherinnen, aber auch SozPäds) Lehrerinnen Auch der Ausschnitt von fast ausschließlich Akademikerinnen hier im Artikel ist gewagt. Was also will uns dieser Artikel sagen: Hey, seht her, die typische Frau mit Kind(ern) hat einen super Job und einen tollen Arbeitgeber. Der will sie (die Ingenieurin oder was auch immer) überraschenderweise trotz Kind und Babypause weiterbeschäftigen. Was ist mit der Mutter, die erst gar keinen Job findet, weil sie eben selbst noch für ihr junges Kind da sein möchte und deren Arbeitgeber nicht sooo tolerant ist? Scheint im Karrierespiegel nicht zu geben. Wenn doch, dann macht sich die Frau von heute wohl selbstständig...
5. Und die Tischlerin?
Pfefferkuchenmann 18.08.2011
Zitat von tuetentimSPON, Du wählst immer so tolle Personen aus. Ich vermisse hier z. B. die Kassiererin vom Discounter, die Bürokauffrau in einer kleinen "Klitsche" oder die Verkäuferin. Vielleicht hätte man auch als Beispiel eine Leiharbeiterin nehmen können. Ach, was für eine dumme Idee - diese Personengruppen bekommen ja schon aus Angst um die Zukunft keine Kinder mehr. Und eine Kinderfrau die die Kinder mehrmals in der Woche "aus den Einrichtungen" abholt werden die sicherlich auch nicht bezahlen können. Schönen Tag.
Ist mir auch aufgefallen, dass es nur Frauen aus höheren Positionen waren, die sich in diesem Artikel geäußert haben. Vor allem haben die auch alle überdurchschnittliche Leistungen erbracht und schon viel früher ein höheres Stundenpensum pro Woche absolviert, als vorgesehen. Trotzdem schön, dass es auch Chefs gibt, die Rücksicht auf die Familienplannung nehmen und die Mitarbeiterinnen unterstützt haben.
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Wenn man sich einen Chef backen könnte...
Männer oder Frauen als Vorgesetzte? Erstaunlichen 57 Prozent der Arbeitnehmer ist das egal. Von den übrigen 43 Prozent würden sich gut drei Viertel für einen Mann entscheiden. Das zeigt zumindest eine Umfrage des Demoskopie-Instituts Allensbach. Für die Studie "Kommunikationsstile und -welten von Männer und Frauen" wurden 1852 Menschen befragt.
Männer und Frauen - die Führungsstile
46 Prozent der Befragten sehen deutliche Unterschiede im Führungsstil. Von ihnen beschreiben 26 Prozent Frauen als einfühlsamer und sensibler, insgesamt also als emotionaler. Kritik kommt auch von den eigenen Geschlechtsgenossinnen: 15 Prozent der befragten Frauen, die sich negativ über Chefínnen äußerten, geben an, dass weibliche Vorgesetzte konkurrenzorientierter auftreten; 12 Prozent beschreiben sie als dominanter und härter als Männer. Von denen wiederum sagen 9 Prozent, dass Frauen an der Spitze glaubten, "sich immer behaupten zu müssen".
Lob und Tadel
Insgesamt halten sich die Vor- und Nachteile im Chef-Gebaren die Waage. Frauen punkten vor allem beim Gespräch: Sie gelten als verständnisvoll, haben häufiger ein offenes Ohr für Probleme und sind großzügiger mit Lob und Anerkennung. Die Hälfte der Befragten sieht es als besondere Stärke, dass weibliche Vorgesetzte auch über ihr Privatleben sprechen. Männliche Vorgesetzte treten hingegen bevorzugt sachlich und bestimmend auf, dulden seltener Widerspruch. Insgesamt sieht die Studie allerdings nur recht geringe Unterschiede in den Urteilen von Mitarbeitern über männliche und weibliche Bosse.
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