Von Stefan Schultz
Erinnern Sie sich an eine Situation, in der Sie Ihr Chef besonders geärgert hat - vielleicht hat er Sie beleidigt oder bloßgestellt. Oder er hat einfach einen ungehobelten Spruch geklopft. Denken Sie daran zurück: Wie haben Sie sich gefühlt? Waren Sie wütend? Traurig? Frustriert?
Vielleicht leiden Sie unter Anspielungen Ihres Chefs, finden ihn sexistisch oder rassistisch. Vielleicht haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was Sie hätten erwidern können, haben stundenlang über einen möglichst schlagfertigen Konter nachgegrübelt. Vielleicht haben Sie sogar einen gefunden - würden sich aber letztlich, wenn es hart auf hart kommt, doch nicht trauen, Ihrem Chef vor versammelter Mannschaft Paroli zu bieten.
Was Sie an Ihrem Chef am meisten stört, wissen Sie selbst man besten. Sicher ist: Viele Probleme lassen sich bereits mit einigen rhetorischen Kniffen lösen. Schlagfertigkeit ist keine Hexerei, kein Privileg von Menschen mit großem Ego. Sie lässt sich lernen.
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Im Buch "Wer lacht, hat noch Reserven - die schönsten Chef-Weisheiten" gibt es neben skurrilen, lustigen und bösartigen Sprüchen der Bosse auch eine Reihe von Tipps, wie man sich gegen Sozialrambos wehrt. Der Management-Trainer Karsten Bredemeier hat sozusagen den schwarzen Gürtel in Schlagfertigkeit. Mit einer Art Grundkurs im Büro-Kung-Fu kann man Basistechniken wie das Tan Tui trainieren. So sind Sie präpariert, wenn der Chef sprachlich über die Stränge schlägt - hier ein Auszug der im Buch beschriebenen Techniken.
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