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Freiluft-Büro Ein Job im Kornfeld

Arbeitsoasen: Summertime, and the workin' is easy Fotos
Petra A. Bauer, writingwoman.de

Sitzen Sie etwa noch im Büro, bei diesem Sommerwetter? Oder haben Sie die Arbeit mit ins Freie genommen? Eine kleine Flucht, ein lauschiges Arbeitsplätzchen - schicken Sie uns Bilder von Ihren liebsten Sommer-Oasen!

Dieses Jahr hatte der Sommer einen hundsmiserablen Start und lief erst im Juli zu großer Form auf, um sich bald zu verabschieden - und freundlicherweise jetzt erneut vorbeizuschauen. Schon brütet die Sonne wieder, die Stadt fühlt sich nach Flipflops und Spaghettiträgern an. Doch Sie sitzen in Kragenhemd oder Businessbluse im Büro und halten die Fenster geschlossen, damit die Klimaanlage Sie auf 19 Grad herunterfrosten kann.

Wer an einem solchen Sommertag nicht Urlaub hat, tut sich schwer im Job: Hitzefrei gibt's nur für Schulkinder, wenn überhaupt. Immerhin, wohlmeinende Chefs erkennt man daran, dass sie ein Eis ausgeben.

Wer kann, verlegt seine Arbeit wenigstens ins Freie - sofern alle Daten auf einem Mobilrechner liegen, kein Problem. So hält es Kerstin Hoffmann häufig. Als Kommunikationsberaterin und Vortragsrednerin ist sie ständig in fremden Städten und muss unterwegs ein lauschiges Plätzchen finden: "Ich kann mir nicht nur den Ort aussuchen, an dem ich arbeite, ich muss es oft sogar."

Schicken Sie uns Fotos Ihrer Sommer-Oasen!

So kam Hoffmann auf die Idee mit den Sommer-Oasen im Job: Sie fotografierte, was sie um sich hat, wenn sie ihren Laptop mal wieder in einem Park oder an einer Uferpromenade aufklappt. Dann sammelte sie die Bilder in einem eigens eingerichteten Kanal bei der Foto-Community Flickr und lud in ihrem Blog und ihrem Newsletter alle Leser ein, eigene Bilder beizusteuern.

Da finden sich Gartenwinkel neben Parkansichten, Bootsanleger neben Balkonpanoramen. Eine hübsche kleine Flucht zwischendurch für alle, die gerade hinter verschlossenen Fenstern auf die Tastatur einhacken. "Für mich war das eine willkommene Abwechslung für meine regelmäßigen Leser - und für mich selbst", sagt Hoffmann.

Eine schöne Idee, die wir weitertragen möchten: Zeigen Sie uns, liebe Leser, wohin Sie ihre Arbeit an warmen Sommertagen mitnehmen. Schicken Sie uns Ihr Foto einfach per Mail oder über die Facebook-Seite von SPIEGEL ONLINE. Bitte schreiben Sie kurz dazu, wie es zu Ihrer Arbeitsoase kam und welchen Beruf Sie ausüben.

Eine Auswahl der schönsten Sommer-Arbeitsplätze wollen wir auf SPIEGEL ONLINE veröffentlichen. Mit der Einsendung bestätigen Sie, dass Sie die Fotos selbst geschossen haben, dass SPIEGEL ONLINE Ihre Aufnahmen kostenfrei zeigen und Sie mit vollem Namen als Urheber nennen darf.

Wir sind gespannt auf Ihre Bilder!

mamk

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insgesamt 7 Beiträge
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1.
_derhenne 22.08.2013
Immer diese merkwürdigen Artikel aus der "Arbeitswelt", die meilenweit an der Lebensrealität von 95% der normalen Arbeitnehmer vorbei gehen. Ihr könnt ja mal ein Portrait der heißesten Arbeitsplätze machen, wo sich Stahlkocher, Köche, Schweißer und Saunameister mal vorstellen und die Temperatur an ihrem Arbeitsplatz messen. ---Zitat--- Ein bisschen Sonnenschein, ein wenig Weinlaub, eine Tasse Kaffee - da macht die Arbeit gleich mehr Spaß. ---Zitatende--- Ich habe das Gefühl verhöhnt zu werden.
2. Und das zurecht
LJA 22.08.2013
Zitat von _derhenne... Ich habe das Gefühl verhöhnt zu werden.
Denn wer seine Arbeit nicht per Notebook verrichtet, also praktisch überall dort tätig sein kann, wo es ein WLAN gibt und sich deshalb permanent über die NSA aufregt, ist so altmodisch, dass er sich eigentlich ganz furchtbar schämen müsste. Also ihr Lagerarbeiter, Feuerwehrleute, Friseure, Supermarktkassierer, Schlosser, Dreher, Automechniker, Ärzte, Klempner, Buchhalter, Bäcker etc. schämt euch gefälligst, dass ihr nicht zumindest SPON-Redakteure geworden seit. Wer braucht denn so verstaubte Berufe wie die euren heute noch ? (Alle Beruftsbezeichnungen beinhalten sowohl die weibliche wie auch die männliche Form)
3.
statussymbol 22.08.2013
Zitat von _derhenneImmer diese merkwürdigen Artikel aus der "Arbeitswelt", die meilenweit an der Lebensrealität von 95% der normalen Arbeitnehmer vorbei gehen.
Schon mal dran gedacht dass sich dieser Artikel eher an Freiberufler und Selbstständige richtet? Wer freiberuflich oder selbstständig Programmierer, Übersetzer o.ä. ist hat viele Nachteile (kein bezahlter Urlaub, soziale Absicherung muss komplett selbst übernommen werden, meist längere Arbeitszeiten, etc.pp.) - aber eben auch Vorteile. Und zu diesen Vorteilen gehört nicht nur sich die Arbeitszeiten z.T. etwas flexibler gestalten zu können, sondern dass man u.U. bei schönem Wetter auch mit dem Laptop auf dem Balkon oder der Wiese arbeiten kann. Wenn Sie ein Problem damit haben dann bekommen Sie den A... hoch, machen sich selbstständig im entsprechenden Bereich der dies erlaubt und dann haben Sie auch diese Freiheiten. Ich bezweifle allerdings dass Ihnen die Eigenverantwortung all zu sehr gefallen wird - plötzlich muss man seine Aufträge selber akquierieren, Buchhaltung machen und sich um endlos viele Dinge selbstständig kümmern, die man als Arbeitnehmer nicht machen muss. Mit freundlichen Grüßen ein Arbeitnehmer, der nebenberuflich selbstständig ist!
4. Stuss
Mehrleser 22.08.2013
So ein Stuss, Herr Freiberufler! Nicht jeder verdient Geld mit virtuellem Gedoens, das er am Display zusammenklopft. Es soll au h Arbeiten geben, die im RL erledigt werden müssen. Abgesehen davon, mit den meisten Mobilgeraeten ist bei Sonnenschein eh schlecht arbeiten, weil man kaum etwas darauf erkennen kann.
5. Geld verdienen leicht gemacht
mabo08 22.08.2013
Mit sowas kann man bei SPON Geld verdienen? Ehrlich? Das will ich auch...bei Bedarf bitte melden!
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