Geht's noch? Oder geht's schon an die Substanz? Viele Menschen gewöhnen sich an Stress, der eigentlich nur eine Ausnahme sein sollte. Die Folgen können fatal sein. Dieser Stress-Test hilft Ihnen bei der Einschätzung, ob Sie selbst die Wende schaffen oder professionelle Hilfe brauchen.
Stress ist allgegenwärtig: Wer gerade mal viel zu tun hat, nennt das Stress. Wer über Monate hinweg Überstunden schiebt, spricht von Stress. Und wer gerade seine Burnout-Therapie beginnt, berichtet vom Stress, der ihn an diesen Punkt geführt hat. Kann das alles dasselbe sein?
Natürlich nicht. Ein bisschen Druck bei der Arbeit verkraften Arbeitnehmer in aller Regel gut - aber nicht andauernd, nicht aus willkürlichen Gründen, nicht ohne Aussicht auf Besserung. Der Punkt, an dem es zu viel wird, trifft jeden Menschen anders, aber die Dauerbelastung ist hochgradig gesundheitsschädlich. Von Bluthochdruck über alle möglichen psychosomatischen Störungen, etwa im Magen-Darm-Trakt, bis hin zum Burnout ist alles möglich.
Eigentlich muss jeder selbst wissen, ob er seine Lage noch im Griff hat, ob er zum Chef gehen und sein Pensum reduzieren muss oder ob er schon professionelle Hilfe braucht. Weil die Entscheidung aber selbst den Betroffenen schwerfällt, gibt es zahlreiche Hilfeangebote.
Wo verlaufen die Grenzen?
Ein Beispiel dafür sind die Webseite und die Broschüren der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA), die bei Gesundheitsthemen am Arbeitsplatz helfen. Dort findet sich auch ein nützlicher Selbsttest, den wir hier mit freundlicher Genehmigung reproduzieren.
Beantworten Sie die zwölf Fragen dieses Tests, und Sie bekommen eine Orientierung, wie Sie mit Ihrem Belastungszustand umgehen sollen. Dann allerdings müssen Sie selbst aktiv werden - das kann Ihnen der Test nicht abnehmen.
Prüfen Sie Ihren Stresslevel hier. So oder so: Gute Besserung!
mamk
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