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Mythos Fachkräftemangel Von Schweinen und Ingenieuren

Techniker beim Triebwerkstest: Fehlen wirklich so viele Ingenieure? Zur Großansicht
dapd

Techniker beim Triebwerkstest: Fehlen wirklich so viele Ingenieure?

Her mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana.

Als der Agrarwissenschaftler Arthur Hanau 1927 seine Studie über die Schweinepreise vorlegte, wird er wohl kaum daran gedacht haben, dass sie auch noch 85 Jahre später von großer Aktualität ist. Wenn früher die Preise für Schweine hoch waren, fingen Bauern wie toll an, Schweine zu züchten. Sobald die Schweine dann schlachtreif waren, musste man feststellen, dass ein Überangebot auf dem Markt war, das auf die Preise drückte. Die Erzeugung wurde gedrosselt, ein neuer Zyklus begann.

Genau so wie damals auf dem Schweinemarkt geht es bis heute auf dem Arbeitsmarkt für Akademiker zu:

  • Als es in den achtziger Jahren so richtig mit der Computerisierung losging, fehlten EDV-Kräfte. Rasch wurden die entsprechenden Studiengänge ausgebaut, die Studienanfänger in Scharen anzogen.
  • Schon Anfang der neunziger Jahre stellte sich aber heraus, dass die Erwartungen völlig überzogen waren. Angesichts wenig rosiger Arbeitsmarktchancen gingen die Studentenzahlen wieder zurück.
  • Zur Jahrtausendwende, auf dem Höhepunkt der Dotcom-Blase, erklang erneut das Klagelied über einen Fachkräftemangel; gefordert wurde die Einführung einer Green Card für ausländische Spezialisten.
  • Kurze Zeit darauf war davon nichts mehr zu hören, denn die Blase war geplatzt.

Heute gibt es angeblich einen Mangel an Ingenieuren - und zwar an solchen, die üblicherweise in der Industrie eingesetzt werden. Das meint jedenfalls seit geraumer Zeit der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) und überschlägt sich mit dramatischen Warnungen. Die Nachweise für den angeblichen Ingenieurmangel sind allerdings arg konstruiert.

Berechnung der Ingenieurlücke: Pi mal Daumen

Der Alarmismus des VDI stützt sich hauptsächlich auf zwei Säulen: Einerseits werden die offenen Ingenieurstellen bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Unternehmensangaben zu geplanten Einstellungen addiert, andererseits die arbeitslos gemeldeten Ingenieure subtrahiert. Entscheidend ist die dritte Grundrechenart: Die Zahl der laut Bundesagentur unbesetzten Ingenieurstellen wird mit 7,14 multipliziert - weil es weit mehr offene Stellen gebe, als die Behörden wissen. Dieser Faktor ist nahezu willkürlich gewählt, jedenfalls sehr hoch angesetzt. Er verändert die Zahl unter dem Strich immens. Und die Zahl unter dem Strich, genau das ist der Ingenieurmangel, den der VDI dann laut in die Welt posaunt.

Aus Sicht des VDI können somit allein arbeitslose Bewerber die offenen Stellen auffüllen. Völlig ausgeblendet wird, dass sie in der Realität vor allem besetzt werden, indem Arbeitnehmer von einem Betrieb zu einem anderen wechseln - etwa weil sie sich davon einen sicheren Arbeitsplatz, günstigere Karrierechancen oder eine bessere Entlohnung versprechen.

Fachkräftemangel
Sag mir, wo die Fachkräfte sind
Im Aufschwung brummte es bei den Unternehmen. Aber zugleich wurden die Alarmrufe lauter, hochqualifizierte Fachkräfte würden fehlen. Wo es hakt, was man dagegen tun kann - ein Überblick.
Die MINT-Lücke
Im Februar 2011 konnten 117.000 Jobs für Spezialisten der MINT-Fachgebiete (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nicht besetzt werden. Das meldet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft. Der Fachkräftemangel werde zum "Bremsklotz für die konjunkturelle Erholung", warnte die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA).
Trotzdem viele arbeitslose Ingenieure
Techniker sind am stärksten gefragt. "Ein Abschluss als Ingenieur ist derzeit nahezu eine Jobgarantie", so Willi Fuchs vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Den vielen offenen Ingenieursstellen - laut VDI 76.400 - standen im August knapp 20.400 Arbeitslose gegenüber. Viele seien schwer zu vermitteln, weil sie nicht die geforderte Qualifikation mitbrächten (im Fachjargon "Mismatching"), meist wegen längerer Erwerbslosigkeit - so sehen es zumindest die Arbeitgeber.
Das Potential älterer Ingenieure
Ob es tatsächlich einen flächendeckenden Mangel gibt oder Engpässe in einigen Ingenieurberufen, ist in der Fachwelt umstritten. Einig sind sich fast alle Experten, dass Unternehmen stärker auf den Sachverstand älterer Ingenieure zurückgreifen könnten. Linderung der Not erwartet die Wirtschaft von der Anhebung des Rentenalters ("Rente mit 67"), die 2012 beginnt: Werde ein Jahr länger gearbeitet, blieben damit 50.000 Hochqualifizierte länger im Job.
Abbrecher: Fix aus dem Studium herausgeprüft
Die Branchenverbände trommeln seit vielen Jahren vehement, um mehr Abiturienten ins MINT-Studium zu locken. Technik, die nicht immer begeistert: Die deutsche Ingenieurs-Ausbildung ist eher wenig einladend - teils trist und praxisfern, teils übertrieben hart. So beendeten 2008 nur 52 Prozent aller Maschinenbaustudenten ihr Studium erfolgreich; 34 Prozent brachen es komplett ab, der Rest wechselte das Fach. Dass bei Maschinenbau-Prüfungen mitunter 80 Prozent durchfallen, sei "kein Beweis von Qualität", kritisierte BDA-Bildungsexpertin Barbara Dorn. Es gehe auch nicht an, dass Hochschulen die Studierenden schon im zweiten oder dritten Semester "hinauskomplimentieren".
Dauerstreit um Zuwanderer
Hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland könnten um Fachkräfte barmenden Unternehmen helfen, doch das ist ein notorisch heikles Thema. Nach langen Debatten hat die Bundesregierung Ende Juni die Vorrangprüfung für ausländische Ärzte und Ingenieure der Fachrichtung Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Elektrotechnik abgeschafft. Danach mussten Arbeitgeber bisher bei der Anstellung von Einwanderern immer erst nachweisen, dass der Arbeitsplatz nicht auch mit einem vergleichbar qualifizierten Deutschen besetzt werden kann.

Außerdem wurde angekündigt, ausländische Berufsabschlüsse schneller und unbürokratischer anzuerkennen als bisher - auch als Willkommenssignal. Gabriele Sons von Gesamtmetall plädierte dafür, die Gehaltsgrenze für die uneingeschränkte Anwerbung qualifizierter Ausländer zu senken: von derzeit 66.000 auf rund 40.000 Euro im Jahr. Den Vorschlag unterstützt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und die FDP-Fraktion im Bundestag. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) kritisiert den Status quo: Es könne nicht sein, "dass ein Zuwanderer mehr verdienen muss als ein Hochschulprofessor, um eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen".
Kann es sein, dass Weibsvolk anwesend ist?
In den Hörsälen und Labors des klassischen Ingenieurstudiums: eher nicht. In allen MINT-Fächern war 2009 ein Drittel aller Absolventen weiblich, in den technischen Disziplinen aber nur gut ein Fünftel, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt. Bisher gelingt es den Ingenieurwissenschaften kaum, junge Frauen für ein Technikstudium zu begeistern. (mamk/jol)
Ausgeklammert werden zudem Berufseinsteiger mit Hochschulabschluss. Und gröblich missachtet wird der entscheidende Knappheitsindikator: die Preise. Auf dem Arbeitsmarkt sind das die Löhne, und die Ingenieurlöhne haben sich in den letzten Jahren meist eher mäßig bis schlecht entwickelt.

Jüngst hat der VDI nachgelegt: Willi Fuchs, Direktor des Vereins, behauptete im SPIEGEL-ONLINE-Interview, das Durchschnittsalter der Ingenieure betrage 50 bis 51 Jahre; deshalb stehe eine Verrentungswelle und somit großer Ersatzbedarf an.

Ist es wirklich ein Mangel an Fachkräften - oder sogar ein Überschuss?

Die Angaben über das Durchschnittsalter sind allerdings nicht nachvollziehbar. Nach amtlicher Statistik (Mikrozensus) sind die erwerbstätigen Ingenieure tatsächlich im Schnitt 43 bis 44 Jahre alt und damit etwas jünger als andere Akademiker mit einem Job. Etwa 30 Prozent der Ingenieure sind 50 Jahre und älter, die Hälfte davon - etwas mehr als 100.000 - hat das 55. Lebensjahr erreicht. Von diesen dürften allerhöchstens 20.000 pro Jahr in den Ruhestand wechseln.

Neben dem Ersatzbedarf gibt es einen Expansionsbedarf: Insbesondere wegen der guten Konjunktur hat auch die Zahl der Arbeitsplätze für Ingenieure zugenommen - um etwa 11.000 pro Jahr. Zusammengenommen ergibt sich also ein jährlicher Bedarf von etwa 30.000 Ingenieuren. Dem steht aber schon jetzt eine weit größere Zahl an Studienabsolventen gegenüber: Im Jahr 2010 wurden mehr als 50.000 Abschlussprüfungen für Ingenieure erfolgreich absolviert.

Die Zahl der Studienabgänger wird in den nächsten Jahren weiter kräftig anziehen, denn es hat einen regelrechten Run auf die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge gegeben, nicht zuletzt wegen der Klagen über einen Fachkräftemangel. So ist beispielsweise im Studiengang Maschinenbau/Verfahrenstechnik die Zahl der Erstsemester im letzten Jahr um ein Fünftel gestiegen.

Damit bildet sich sogar ein Überschuss an Fachkräften heraus. Weil es an einer hinreichenden Berufs- und Studienberatung mangelt, sind die jungen Menschen offenbar anfällig für die medienwirksam vorgetragenen Klagen von Verbandsfunktionären. Nicht wenige der Studienanfänger könnten Opfer des berüchtigten Schweinezyklus werden, den Arthur Hanau in seiner Dissertation vor fast einem Jahrhundert so eindrucksvoll beschrieben hat.

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insgesamt 231 Beiträge
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1. war schon immer klar
joshek 14.03.2012
Zitat von sysopHer mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana. Mythos Fachkräftemangel: Von Schweinen und Ingenieuren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,821166,00.html)
jedem mit augen und 2 gramm hirn im kopf war schon immer klar dass das maerchen vom "fachkaeftemangel" eine der dreistesten luegen aller zeiten ist. es wurde in die welt gesetzt um die deutschen arbeitnehmer ausbeuten und erpressen zu koennen, sowohl am arbeitsplatz als auch bei der wohnungssuche - "wenn dir der hungerlohn und die wuchermiete nicht passen hol' ich mir einen auslaender dem es passt". DAS und NUR DAS ist das ziel der verlogenen politik. arbeit soll wertlos genmacht werden indem ein ueberangebot an arbeitern ins land geholt wird. nur darum geht es dem dreckspack das in d-land die "elite" stellt!
2. .
Methados 14.03.2012
Zitat von sysopHer mit mehr Ingenieuren, sonst ist der Standort Deutschland in Gefahr: Ist diese Warnung nur blanker Alarmismus? Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung legt das nahe, der Experte Karl Brenke beschreibt den Fachkräftemangel als Fata Morgana. Mythos Fachkräftemangel: Von Schweinen und Ingenieuren - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - KarriereSPIEGEL (http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,821166,00.html)
ne is klar. und warum bekommt man als headhunter dann eine vermittlungsprovision AB EUR 10.000 für einfache gelernte chemikanten und das zehnfache für promovierte ? richtig - weil es keine fachkräfte in diesem bereich gibt !!!
3. Der autor hat natürlich rect, aber
semaphil 14.03.2012
er sollte selbst sauber argumentieren. Der Zuwachs der Ingenieurstudienanfänger ist wohl geringer, als angenommen, zu bewerten, da im letzten Jahr durch den früheren Gymnasialabschluss ( 12 Jahre ) deutlich mehr Studienanfänger zur Verfügung standen.
4. Das wird sich rächen...
bvdlinde 14.03.2012
Zitat von joshekjedem mit augen und 2 gramm hirn im kopf war schon immer klar dass das maerchen vom "fachkaeftemangel" eine der dreistesten luegen aller zeiten ist.
Das Linke Gerede wird sich bitter rächen. In Kuerze werden sich die demografischen und ausbildunstechnischen Faktoren auf dem Arbeitsmarkt massiv bemerkbar machen. In Unternehmen bleiben jetzt schon zig Stellen unbesetzt, weil es keine Bewerber gibt. Und leiden werden dabei die unteren Lohngruppen, denn Ingenieure bekommen heute sofort - und gutbezahlt - einen Job. Firmen suchen händeringend nach qualifizierten Leuten.
5. Fachkräftemangel
siegfriedderdrachentöter 14.03.2012
Die Unternehmen schaden sich selbst, da sie über unrealistische Erwartungen der potentiellen Kandidaten meckern, aber ich habe selbst oft genug erlebt, wie die Anforderungen für die Kandidaten formuliert werden. Unrealistisch! Am liebsten alle um 30 Jahre alt, Auslandsaufenthalt, mehrere Sprachen, alle Bereiche im Unternehmen und Aufgabenfelder abgedeckt, mehrere Jahre Führungserfahrung, aber kein Geld für diese hohe Qualifikation zahlen. Ich brauche Kandidaten ist der Lieblingssatz der HR-Manager und der Fachvorgesetzten. Dann sind sie überfordert, können die Qualifikationen und Eindrücke nicht 100%ig vergleichen und fangen wieder an. Auswahl, Auswahl etc. Aber dies trifft nicht nur auf Ingenieure zu, sondern auf andere Berufe. Ab 40 hat der normale Angestellte keine Chancen mehr. Die Tarifsätze sind denen zu hoch, dann werden die Positionen eben nicht besetzt und man jammert in den Unternehmen. ich bin selbst leitender Angestellter gewesen und habe mich immer auf meine Intuition verlassen und bin Kompromisse eingegangen. Das geschah aber nicht bei meinen Kollegen.
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Zum Autor
  • Anna Blancke
    Karl Brenke ist Arbeitsmarkt- und Konjunkturexperte im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Lohn- und Einkommensentwicklung, Arbeitskräftewanderungen sowie Erwerbsverhalten und demografische Entwicklung. In jüngster Zeit hat sich der Autor in Aufsätzen und Vorträgen kritisch mit der Behauptung einer Fachkräftelücke in Deutschland auseinandergesetzt.
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Im Dezember 2011 waren rund 18.300 Ingenieure arbeitslos, zugleich gab es aber nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) 98.300 offene Stellen. Damit sei die "Ingenieurlücke" auf gut 80.000 Personen gewachsen, die größte Zahl seit Beginn der Aufzeichnungen im August 2000. Auch im Januar findet der Verein die Werte ähnlich schlimm: gleichbleibend 80.000 Personen. Nach Berufszweigen fehlen vor allem Fertigungs- und Maschinenbauingenieure sowie Elektroingenieure. Den größten Bedarf melden Unternehmen in Baden-Württemberg und Bayern, einen Anstieg verzeichne auch Nordrhein-Westfalen.
Langfristiger Bedarf?
"Dass die Arbeitslosenzahl sinkt und die Zahl der offenen Stellen steigt, ist untypisch für einen Dezember", sagte Hans-Peter Klös vom Institut der deutschen Wirtschaft vor ein paar Wochen. Er rechnet damit, dass sich "die Ingenieurengpässe mit der Frühjahrsbelebung weiter verschärfen werden". Neben der Wirtschaft sieht VDI-Direktor Willi Fuchs auch Hochschulen und Forschungseinrichtungen zunehmend von Ingenieurengpässen betroffen. Errechnet wird die "Ingenieurlücke" aus den offenen Stellen für Ingenieure und der Zahl der arbeitslosen Techniker. Volkswirte streiten darüber, ob damit tatsächlich auch der langfristige Bedarf bestimmt werden kann.

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