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Botschaft aus der Zukunft Alles Gute für 2030!

5. Teil: Schumpeter auf Speed

Joseph Alois Schumpeter: These von der "schöpferischen Zerstörung"Zur Großansicht
Corbis

Joseph Alois Schumpeter: These von der "schöpferischen Zerstörung"

"Wenngleich vieles anders zu sein scheint im Jahr 2030, eines hat sich keineswegs verändert: Das Tempo ist ungebrochen hoch, überall. Innovationen, gesellschaftliche Ansprüche, die öffentliche Meinung - seit Jahrzehnten ist die verlässlichste Erkenntnis die, dass es für strategische Erfolge kaum Verlässlichkeit gibt. Immer wieder sind selbst die Erfolgreichsten gescheitert. Zeitungsverlage als Vorreiter der Werbeindustrie, Nokia als Spitzenunternehmen des Mobilfunks, sogar Banken als Motor der Wirtschaft.

Die Paradoxie: Wenn erfolgreiche Unternehmen scheitern, dann scheitern sie gerade an ihren Kompetenzen. In dynamischen Umwelten wird die Kernkompetenz schnell zur Kernrigidität und damit zur eigentlichen Gefahr: Wer sich auf den alten Erfolgen ausruht, bedroht seine Zukunft, weil dann andere Fähigkeiten gefragt sein werden als die, die ihn einst erfolgreich gemacht haben.

Auferstehen aus Ruinen

Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen. Für Global Leader 2030 kann es daher kaum darum gehen, Wettbewerbsvorteile zu erhalten. Wer erfolgreich sein will, muss die Grundlagen schaffen, sich Wettbewerbsvorteile immer wieder neu zu erarbeiten. Kein Automatismus, keine Garantie, harte Arbeit. Den strategischen Handlungsspielraum offen zu halten, ist die größte Herausforderung für Unternehmen."

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insgesamt 7 Beiträge
#Nachgedacht 05.01.2013
Mal abgesehen davon welche Firmen hinter der Idee stecken, wird sich jeder Gedanken über die nahe und ferne Zukunft machen. Der Beitrag:"Wir sehen uns in 17 Jahren wieder" ist eine richtig gute Antwort. Das Gestern [...]
Mal abgesehen davon welche Firmen hinter der Idee stecken, wird sich jeder Gedanken über die nahe und ferne Zukunft machen. Der Beitrag:"Wir sehen uns in 17 Jahren wieder" ist eine richtig gute Antwort. Das Gestern kennen, das Heute begreifen um das Morgen zu meistern, so habe ich es in frühen Jahren übermittelt bekommen und genau so finde ich ist es. Neugierig die Welt entdecken, alles hinterfragen und neue Lösungen auch für Bekanntes suchen. Nicht nur dem Mainstream folgen, nicht sich bequem auf vorgefertigte Antworten verlassen sondern selbst suchen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit existiert breits im Internet, Marktforschung gibt es aber wie oft steht der mögliche Gewinn über dem Nutzen, wird Wert nur als Geldgröße gesehen. Nicht wie die Zukunft aussehen wird, sondern ob es diese Zukunft geben wird, für den Einzelnen, wie für alles Existierende ist die weitaus spannendere Frage. In einer Welt in der Menschen ausgegrenzt werden und wo der Erfolg alleinig auf Expansionsfaktoren gerichtet ist gibt es Grenzen, Grenzen die letztendlich zur Zerstörung und damit der Lebensgrundlage selbiger führen. #Nachgedacht
Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste gemeinsame [...]
Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste gemeinsame Nenner heraus - ein langweiliges Produkt also. Ich erinnere mich noch gut, als iPod herauskam. Keiner wusste zunächst, was er mit dem teuren Ding anstellen sollte. Gab es nicht schon ähnliche, billigere Produkte auf dem Markt? Es brauchte die Vision eines Steve Jobs, der iPod als Teil eines Ökosystems begriff. Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich. "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
Newspeak 05.01.2013
Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen. Hört sich sehr nach dem [...]
Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen. Hört sich sehr nach dem Geschäftsmodell von Deutscher Post und Deutscher Bahn an.
CharlieBrown8 06.01.2013
Wenn es darum geht die Masse gemeinsam über Design- und Produktvorschläge Abstimmen zu lassen haben sie schon recht, das kann in einen kleinsten gemeinsamen Nenner resultieren, und damit in Langeweile. Dass der Schwarm generell [...]
Zitat von spon-facebook-1810274577Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich. "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
Wenn es darum geht die Masse gemeinsam über Design- und Produktvorschläge Abstimmen zu lassen haben sie schon recht, das kann in einen kleinsten gemeinsamen Nenner resultieren, und damit in Langeweile. Dass der Schwarm generell nicht zu Innovation fähig sei, ist jedoch kompletter Unsinn. Es kommt schlicht auf die Modalität an, also wie man den Schwarm mit einbindet. Eine Grundlage dafür dass die "wisdom of the crowd" funktioniert, ist, dass die Individuen im Schwarm unabhängig voneinander agieren müssen (also keine gruppendynamischen Effekte greifen). Ein Problem zu veröffentlichen und in einem Wettbewerb vom Schwarm Lösungen angeboten zu bekommen resultiert erfahrungsgemäß (neben etlichen unnuetzen Zusendungen) in einigen höchst innovativen Ideen, welche nah dran am Endnutzer (also demjenigen für den das Problem/Produkt wirklich relevant ist) sind, sowie oft genial viel einfacher und sogar günstiger sind als es sich eine Gruppe von "Experten" je ausdenken könnte.
geotie 06.01.2013
Zukunftsgelabber 1973: Wir werden im Jahr 2000 auf dem Mars leben, die Türen (auch zu Hause) werden wie von Geisterhand auf- und zugehen, man braucht nur eine Pille essen um sich zu ernähren, der Computer wird mit uns ein [...]
Zukunftsgelabber 1973: Wir werden im Jahr 2000 auf dem Mars leben, die Türen (auch zu Hause) werden wie von Geisterhand auf- und zugehen, man braucht nur eine Pille essen um sich zu ernähren, der Computer wird mit uns ein ausführliches Gespräch von Sein-oder-Nicht-Sein führen, zur Energiegewinnung gibt es Atomkraftwerke auf dem Ozean (auch damals wusste man schon das diese Dinger nicht ganz ungefährlich sind) und ein anderer Vorschlag der Energiegewinnung war ein langes Seil auf dem Mond zu verankern der eine Lok um den Äquator der Erde mit sich zog. Selbst auf den phantastischen Reisen der Eneterprises durch den Weltraum gibt es Dinge, die nie eintreten werden (Beamen, Reisegeschwindigkeit …) und Dinge die inzwischen schon lange erfunden wurden. Das war oben nur ein kleiner Auszug aus den Phantastereien die nicht eingetreten sind und werden. Ich gleube, ich habe gerade die Phantastereien der heutigen Generation gelesen die niemals eintreten werden. Aber man weiß nie!
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