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Botschaft aus der Zukunft Alles Gute für 2030!

6. Teil: Wir sehen uns in 17 Jahren wieder

Albert Einstein: Gehirn schlägt Glaskugel? Zur Großansicht
AP

Albert Einstein: Gehirn schlägt Glaskugel?

"Lieber CEO des Jahres 2013, ich könnte dir verraten, was aus der Europäischen Union und dem Euro geworden ist und warum es keine 190 sondern bereits 310 Staaten gibt - und in welche es sich zu investieren lohnt. Du könntest jetzt schon erfahren, wer deine zukünftige Zielgruppe sein wird und heute damit beginnen, diese zu umwerben. Du wirst überrascht sein, was aus deinen Produkten geworden ist und wem sie 2030 nutzen!

Ich könnte dir zudem die Technologien der Zukunft zeigen: Wie werden wir leben, wo und mit wem? Und natürlich könnte ich dich auf viele weitere Faktoren - wie die demographische Lage, die Umweltsituation, Rohstoffentwicklungen, rechtliche Bestimmungen - vorbereiten, damit du auch hier rechtzeitig agieren und deinen Wettbewerbsvorteil ausbauen kannst. Aber ich tue es nicht.

Wer nicht fragt, bleibt dumm

Ich werde dir etwas viel wertvolleres mitteilen, was ich im Jahr 2030 gelernt habe und was mal ein kluger Mann, Albert Einstein, bereits ein Jahrhundert zuvor gesagt hat: "Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen."

Würde es dir wirklich helfen zu wissen, wie die Welt 2030 aussieht - ohne zu ahnen wie es dazu gekommen ist? Ist nicht der Weg das Ziel? Wenn du heute weißt, wie dein Produkt in 2030 aussieht und die Technologie dazu kennst, verpasst du nicht womöglich eine entscheidende Entwicklungsstufe und damit einen Absatzmarkt? Siehst du, ich würde dir keinen Gefallen damit tun, dir heute zu verraten, was 2030 sein wird.

Also höre nicht auf, Fragen zu stellen und du wirst Veränderungen, Stimmungen und Meinungen die sich vage andeuten, schneller identifizieren und verstehen können als andere. Dadurch kannst du dich zügiger auf diese einstellen dein Unternehmen erfolgreich ins Jahr 2030 führen. Ganz sicher - ich habe dein Unternehmen 2030 gesehen."

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insgesamt 7 Beiträge
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1. Zukunft
#Nachgedacht 05.01.2013
Mal abgesehen davon welche Firmen hinter der Idee stecken, wird sich jeder Gedanken über die nahe und ferne Zukunft machen. Der Beitrag:"Wir sehen uns in 17 Jahren wieder" ist eine richtig gute Antwort. Das Gestern kennen, das Heute begreifen um das Morgen zu meistern, so habe ich es in frühen Jahren übermittelt bekommen und genau so finde ich ist es. Neugierig die Welt entdecken, alles hinterfragen und neue Lösungen auch für Bekanntes suchen. Nicht nur dem Mainstream folgen, nicht sich bequem auf vorgefertigte Antworten verlassen sondern selbst suchen. Interdisziplinäre Zusammenarbeit existiert breits im Internet, Marktforschung gibt es aber wie oft steht der mögliche Gewinn über dem Nutzen, wird Wert nur als Geldgröße gesehen. Nicht wie die Zukunft aussehen wird, sondern ob es diese Zukunft geben wird, für den Einzelnen, wie für alles Existierende ist die weitaus spannendere Frage. In einer Welt in der Menschen ausgegrenzt werden und wo der Erfolg alleinig auf Expansionsfaktoren gerichtet ist gibt es Grenzen, Grenzen die letztendlich zur Zerstörung und damit der Lebensgrundlage selbiger führen. #Nachgedacht
2. Schwarmintteligenz
spon-facebook-1810274577 05.01.2013
Der Glaube, der Schwarm könne auch nur ahnen, was der Verbraucher will, ist nichts anderes als der alte, blinde Glaube an die Marktforschung. Wenn über Produkte abgestimmt werden würde, dann käme halt nur der kleinste gemeinsame Nenner heraus - ein langweiliges Produkt also. Ich erinnere mich noch gut, als iPod herauskam. Keiner wusste zunächst, was er mit dem teuren Ding anstellen sollte. Gab es nicht schon ähnliche, billigere Produkte auf dem Markt? Es brauchte die Vision eines Steve Jobs, der iPod als Teil eines Ökosystems begriff. Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich. "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
3.
Newspeak 05.01.2013
Im Schumpeter'schen Sinne erfordert das die Bereitschaft, seine eigenen Kompetenzen durch Kreativität und Vision auch immer wieder selbst zu zerstören und so den Weg für Neues frei zu machen. Hört sich sehr nach dem Geschäftsmodell von Deutscher Post und Deutscher Bahn an.
4. Der Schwarm ist sehr wohl innovationsfaehig
CharlieBrown8 06.01.2013
Zitat von spon-facebook-1810274577Der Schwarm ist zu Visionen und den daraus resultierenden Innovationen nicht fähig. Der Schwarm sprengt niemals bestehende Systeme. Er ist träge und ängstlich. "Schwarmintelligenz" ist nicht 2030, sondern miefiger Piraten-Sprech von 2012.
Wenn es darum geht die Masse gemeinsam über Design- und Produktvorschläge Abstimmen zu lassen haben sie schon recht, das kann in einen kleinsten gemeinsamen Nenner resultieren, und damit in Langeweile. Dass der Schwarm generell nicht zu Innovation fähig sei, ist jedoch kompletter Unsinn. Es kommt schlicht auf die Modalität an, also wie man den Schwarm mit einbindet. Eine Grundlage dafür dass die "wisdom of the crowd" funktioniert, ist, dass die Individuen im Schwarm unabhängig voneinander agieren müssen (also keine gruppendynamischen Effekte greifen). Ein Problem zu veröffentlichen und in einem Wettbewerb vom Schwarm Lösungen angeboten zu bekommen resultiert erfahrungsgemäß (neben etlichen unnuetzen Zusendungen) in einigen höchst innovativen Ideen, welche nah dran am Endnutzer (also demjenigen für den das Problem/Produkt wirklich relevant ist) sind, sowie oft genial viel einfacher und sogar günstiger sind als es sich eine Gruppe von "Experten" je ausdenken könnte.
5. yoooh
geotie 06.01.2013
Zukunftsgelabber 1973: Wir werden im Jahr 2000 auf dem Mars leben, die Türen (auch zu Hause) werden wie von Geisterhand auf- und zugehen, man braucht nur eine Pille essen um sich zu ernähren, der Computer wird mit uns ein ausführliches Gespräch von Sein-oder-Nicht-Sein führen, zur Energiegewinnung gibt es Atomkraftwerke auf dem Ozean (auch damals wusste man schon das diese Dinger nicht ganz ungefährlich sind) und ein anderer Vorschlag der Energiegewinnung war ein langes Seil auf dem Mond zu verankern der eine Lok um den Äquator der Erde mit sich zog. Selbst auf den phantastischen Reisen der Eneterprises durch den Weltraum gibt es Dinge, die nie eintreten werden (Beamen, Reisegeschwindigkeit …) und Dinge die inzwischen schon lange erfunden wurden. Das war oben nur ein kleiner Auszug aus den Phantastereien die nicht eingetreten sind und werden. Ich gleube, ich habe gerade die Phantastereien der heutigen Generation gelesen die niemals eintreten werden. Aber man weiß nie!
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Im Fokus stehen Young Professionals mit bis zu vier Jahren Berufserfahrung, aber auch examensnahe Studierende sowie Doktoranden mit viel Praxiserfahrung. In der ersten Runde sind die Teilnehmer aufgefordert, in einem Essay ihre Fähigkeit zu kritischem Denken zu beweisen. Sie sollen ausführen, wie sich Erfolg im Jahr 2030 definieren wird und wo Topmanager Prioritäten setzen sollten. Einsendeschluss ist der 16. September. Die besten Bewerber werden zu Auswahlworkshops eingeladen, wo sie sich für die zweite Runde qualifizieren können. Dort wird in Wochenendseminaren für Führungsaufgaben und für das große Wettbewerbsfinale in Kitzbühel trainiert. Motivation, interkulturelles Management oder Networking stehen auf dem Stundenplan.
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