• Drucken
  • Senden
  • Nutzungsrechte
 

Fachkräftemangel Wer hat Angst vor der Killerstatistik?

Triebwerktest bei Rolls-Royce: Beim Fachkräftemangel nicht in Panik verfallen Zur Großansicht
dapd

Triebwerktest bei Rolls-Royce: Beim Fachkräftemangel nicht in Panik verfallen

Werden im Jahr 2025 wirklich 7 Millionen Fachkräfte fehlen? Sicher nicht. Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff, Autoren des Buches "Lügen mit Zahlen", warnen vor Horrorstatistiken, mit denen Politik gemacht wird. Schon die Annahmen sind oft hanebüchen: Dann gibt es plötzlich keine Zuwanderung und keine Rente mit 67.

Laut geht die Klage von Unternehmerverbänden und der Bundesagentur für Arbeit über den angeblich drohenden Fachkräftemangel und besonders über einen Mangel an Ingenieuren durchs Land. Doch wenn man genauer hinsieht, ist von einem kurzfristig drohenden Mangel nichts zu sehen. Und die Langzeit-Mangelprognosen beruhen auf unrealistischen Annahmen. Eine Ausnahme bilden lediglich Elektromonteure, Ärzte und Pflegekräfte.

Der Bundesverband Deutscher Arbeitgeber (BDA) sprach im Juli 2009, also mitten in der Wirtschaftskrise, von 60.000 fehlenden Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Technikern. Ein Jahr später hieß es, die Situation habe sich weiter verschlimmert. Im Mai 2011 wagte sich der Chef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, mit einer Langzeitprognose in die Öffentlichkeit: Im Jahre 2025 könnten in Deutschland 6 bis 7 Millionen Fachkräfte fehlen.

Karl Brenke nahm im Wochenbericht 46/2010 des Deutschen Instituts für Wirtschaftswissenschaft (DIW) die vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der BDA vorgelegten Warnmeldungen methodisch und sachlich auseinander. Brenkes wichtigste Kritikpunkte:

  • Um die Zahl der offenen Stellen für Ingenieure zu überschlagen, hat das IW einfach auf Basis einer kleinen Umfrage-Stichprobe angenommen, dass auf jede bei den Arbeitsagenturen gemeldete offene Stelle sechs weitere kommen, die die Unternehmen dort nicht melden. Als Arbeitskräfteangebot betrachtete das IW aber nur die registrierten Arbeitslosen. Ein ziemlich schiefer Vergleich, weil offene Stellen auch dann entstehen, wenn Beschäftigte den Betrieb wechseln und durch andere Betriebswechsler oder durch Hochschulabsolventen ersetzt werden, die sich nicht arbeitslos melden. Brenke resümiert trocken: "Ein Erkenntnisgewinn kann aus einem solchen Verfahren nicht resultieren."
  • Der Markt reagiert auf Mangelsituationen normalerweise mit steigenden Preisen. Wären Fachkräfte und Ingenieure wirklich rar, müssten die Gehälter deutlich steigen. Das tun sie aber nicht. Sie stagnieren seit Jahren, und Fachkräften geht es dabei nicht besser als anderen Beschäftigten. Die Bruttostundenlöhne für herausgehobene Fachkräfte sanken preisbereinigt 2008 sogar ab (um 0,1 Prozent), stiegen 2009 um 0,5 Prozent, im 1. und 2. Quartal 2010 um 0,4 bzw. 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zahlen für 2011 liefert eine Kienbaum-Studie: Demnach steigen die Grundgehälter bei Fachingenieuren 2011 nominal um durchschnittlich 2,7 Prozent. Preisbereinigt dürften das etwa 0,5 Prozent sein.
  • Die schwache Gehaltsentwicklung hat mit der nach wie vor hohen Arbeitslosigkeit auch unter Technikern und Ingenieuren zu tun und mit den hohen Absolventenzahlen. In den meisten naturwissenschaftlich-technischen Berufen ging die Zahl der Beschäftigten zwischen 2008 und 2010 sogar überdurchschnittlich stark zurück, und die Zahl der Arbeitslosen wuchs entsprechend. Nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit kamen im Oktober 2010 zum Beispiel auf 2657 arbeitslose Chemiker und Chemieingenieure ganze 288 offene Stellen.
  • Die Zahl der Ingenieurstudenten ist seit 2007 sprunghaft angestiegen und liegt in den meisten Fächern weit über dem Ersatzbedarf. Bei Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren kamen 2009 nach einer Überschlagsrechnung von Brenke auf rund 9000 ausscheidende Beschäftigte rund 23.000 Absolventen.

Bewerber können sich nur verwundert die Augen reiben: Wer nicht fast alle geforderten Bewerber-Qualifikationen besitzt, wird erst gar nicht zum Gespräch eingeladen. Wenn Bewerber knapp wären, würden die Arbeitgeber sie einstellen und dann deren Wissenslücken schließen. Stattdessen kommt die Weiterbildungsbranche fast zum Erliegen. Noch nicht einmal den langjährigen Mitarbeitern gönnen viele Unternehmen regelmäßige Fort- und Weiterbildung. Sieht so Angst vor fehlendem oder knapp werdendem Fachwissen aus?

Unheilvolle Demografie?

Was aber mag die Zukunft bringen? Ist da nicht aus demografischen Gründen Unheil zu erwarten? Die Weise-Zahl von 6 bis 7 Millionen fehlenden Fachkräften anno 2025 beruht auf einem "Hintergrundpapier" des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), das der normalen Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Die Prognose beruht auf einigen merkwürdigen Annahmen:

  • Es gibt keine Wanderungsbewegung mit dem Ausland.
  • Die Erwerbsquote der Erwerbsfähigen erhöht sich nicht.
  • Die Rente ab 67 wirkt sich nicht auf die Erwerbsquote aus.

Warum sollte es in einem Land, wo Arbeitskräfte knapp sind, keine Zuwanderung aus dem Ausland geben? Warum sollte, wenn Arbeitskräfte knapp sind, nicht die Erwerbsquote steigen, schon allein durch den Abbau der Arbeitslosigkeit?

Ein kurzer Blick auf die Prognosen des Statistischen Bundesamtes zeigt die Größenordnung dieser äußerst unwahrscheinlichen Annahmen. Selbst unter der schlechteren der beiden Hauptvarianten der 12. Koordinierten Bevölkerungsvorausberechnung aus dem Jahre 2009 sinkt die Zahl der Erwerbsfähigen (20 bis unter 65 Jahre) von 49,7 Millionen in 2008 auf geschätzte 45,3 Millionen in 2025. Das würde ein Produktivitätswachstum von 0,3 Prozent pro Jahr schon ausgleichen. Außerdem sinkt mit der sinkenden Bevölkerungszahl auch der Bedarf an Arbeitskräften, etwa im Gesundheitswesen. Stiege die Erwerbsquote unter den Erwerbsfähigen durch Abbau von Arbeitslosigkeit, früheren Einstieg ins Berufsleben und mehr Frauen im Beruf, schlüge das zusätzlich positiv in die Rechnung. Die Rente ab 67 lassen wir vorsichtshalber einmal beiseite.

Die Überschlagsrechnungen zeigen, dass die Zahl von 6 bis 7 Millionen fehlenden Fachkräften im Jahre 2025 besser nie das Licht der Welt erblickt hätte. Sie lenkt von vielen heutigen Problemen ab. Auch das IAB ist inzwischen zurückgerudert und spricht jetzt plötzlich nur noch von einer 3,5-Millionen-Lücke, die aber nicht unbedingt zu einem wirklichen Fachkräftemangel führen müsse.

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
insgesamt 70 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
1. .
**Kiki** 12.10.2011
Zahlen lügen nicht, wohl aber diejenigen, die die Variablen setzen und das Ergebnis interprestieren. Wäre der Spiegel heute noch, was er einmal war, würde er weder die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien noch wirtschaftliche Prognosen einfach so wiedergeben, wie sie in der zugehörigen Pressemitteilung standen, sondern grundsätzlich zuvor der Frage nachgehen, ob diese beiden Faktoren, die zugrundegelegten Variablen und die Interpretation der Zahlen, einem ersten, noch oberflächlichen kritischen Blick standhalten. Bei mir - keine Fachfrau - tun sie das nämlich schon oft genug nicht. Es ärgert mich, daß sie dennoch für wahr gehalten werden, weil sie ja so auch in allen Medien wiedergegeben wurden. Die Medien kommen meines Erachtens in diesem Bereich ihrem Auftrag nicht nach.
2. Warum hat das so lange gedauert?
Claas Menny 12.10.2011
Dass durch das Beklagen des Fachkräftemangels ein Schweinezyklus angeregt werde soll, indem viele Studenten sich für die Ingenieurwissenschaften entscheiden,damit Unternehmen durch das Überangebot schlußendlich die Löhne drücken können, scheint offensichtlich. Diese Fachkräftemangel-Kampage zeigt, welche wichtige Aufgabe unabhängige Gesellschaftswissenschaftler haben, um dumme Parolen als solche zu entlarven. Im Artikel wird alles Wichtige und Richtige gesagt. Über den Fachkräftemangel zu jammern ist ebenso sinnvoll, wie auf Unternehmensseite über Kundenmangel zu jammern. Es ist besonders ärgerlich, dass es so lange gedauert hat, bis sich ein Wissenschaftler erbarmt hat, diesen Blödsinn aufzudecken (Bravo Herr Brenke!) und dass dieser dann auch noch von seinem Chef ausgebremst wurde.
3. Ja, so wahr es einmal!
Transmitter 12.10.2011
Zitat von **Kiki**Wäre der Spiegel heute noch, was er einmal war, würde er weder die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien noch wirtschaftliche Prognosen einfach so wiedergeben, wie sie in der zugehörigen Pressemitteilung standen, sondern grundsätzlich zuvor der Frage nachgehen, ob diese beiden Faktoren, die zugrundegelegten Variablen und die Interpretation der Zahlen, einem ersten, noch oberflächlichen kritischen Blick standhalten. Die Medien kommen meines Erachtens in diesem Bereich ihrem Auftrag nicht nach.
Ihre sachliche Kritik trifft es wirklich auf den Punkt. Ich kann die vielen oft so leicht als widersinnig erkennbaren, statistisch wie basis-wissenschaftlich zum Teil deutlich tendenziell aufgezogenen Studien nicht mehr ertragen. Und dass im SPIEGEL dieser wissenschaftliche Nonsens oft auch noch wie in Stein gemeisselt zur Grundlage von Artikeln und gesellschaftskritischen Berichten gemacht wird, bricht mir geradezu das Herz. Ja, liebe SPIEGEL-Journalisten, Ihr könnte doch gerne alles und jedes kritisieren, zerfetzen meinetwegen. Aber doch nicht auf der Grundlage wissenschaftlich so oft saudämlich begründeter und ganz offen erkennbar völlig verfälschter Studienergebnisse. Political Correctness mag ja ethisch-moralisch zukunftsweisend sein. Daraus aber "wissenschaftliche" Zwangsresultate zu quetschen ist sehr traurig, unglaubwürdig und tiefstes journalistisches Niveau. Ich fühle mich jedenfalls immer öfter beleidigt. Unter Rudolf Augstein wäre so ein furchtbarer Absturz in die "wissenschaftliche" Beliebigkeit sicher niemals passiert!
4. Fehler
Freifrau von Hase 12.10.2011
"Außerdem sinkt mit der sinkenden Bevölkerungszahl auch der Bedarf an Arbeitskräften, etwa im Gesundheitswesen." Das ist natürlich erstmal Quatsch, weil die Leute ja erst alt und krank werden, bevor sie dann sterben. Bei der jetzigen demografischen Entwicklung erhöht sich der Anteil der Alten und Pflegebedürftigen im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Es werden also kurz- bis mittelfristig MEHR Arbeitskräfte im Gesundheitswesen gebraucht. Die Rechnung mit weniger Arbeitskräften geht langfristig auch nur dann auf, wenn der vergleichbare schlechte Pflegestandard zum Status Quo erklärt wird. Soll die Pflege verbessert werden, können auch nicht massenhaft Stellen im Gesundheitswesen verschwinden.
5. Mangel
smallprint 12.10.2011
Es immer einen Mangel an promovierten 25-Jährigen, die ein Diplom (bzw. Master) in Physik, Chemie und Ingenieurwissenschaften gleichzeitig haben, dreisprachig aufgewachsen sind, 15-jährige Berufserfahrung in einem internationalen Unternehmen vorweisen können und bereit sind, als Praktikanten unentgeltlich zum Wohl der Firma zu arbeiten. Aber nicht jeder Traum eines Arbeitgebers deutet auf echten Mangel hin.
Alle Kommentare öffnen
    Seite 1    
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik KarriereSPIEGEL
RSS
alles aus der Rubrik Berufsstart
RSS
alles zum Thema Ingenieure - KarriereSPIEGEL
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen



Zur Person
  • M [privat; Susi Freitag]
    Gerd Bosbach (links), geboren 1953, lehrt Statistik an der Fachhochschule Koblenz und hat mehrere Jahre im Statistischen Bundesamt gearbeitet. Der Historiker und Politologe Jens Jürgen Korff (rechts), Jahrgang 1960, arbeitet als Lexikonautor und Texter.
Fachkräftemangel
Sag mir, wo die Fachkräfte sind
Im Aufschwung brummte es bei den Unternehmen. Aber zugleich wurden die Alarmrufe lauter, hochqualifizierte Fachkräfte würden fehlen. Wo es hakt, was man dagegen tun kann - ein Überblick.
Die MINT-Lücke
Im Februar 2011 konnten 117.000 Jobs für Spezialisten der MINT-Fachgebiete (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) nicht besetzt werden. Das meldet das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft. Der Fachkräftemangel werde zum "Bremsklotz für die konjunkturelle Erholung", warnte die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA).
Trotzdem viele arbeitslose Ingenieure
Techniker sind am stärksten gefragt. "Ein Abschluss als Ingenieur ist derzeit nahezu eine Jobgarantie", so Willi Fuchs vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Den vielen offenen Ingenieursstellen - laut VDI 76.400 - standen im August knapp 20.400 Arbeitslose gegenüber. Viele seien schwer zu vermitteln, weil sie nicht die geforderte Qualifikation mitbrächten (im Fachjargon "Mismatching"), meist wegen längerer Erwerbslosigkeit - so sehen es zumindest die Arbeitgeber.
Das Potential älterer Ingenieure
Ob es tatsächlich einen flächendeckenden Mangel gibt oder Engpässe in einigen Ingenieurberufen, ist in der Fachwelt umstritten. Einig sind sich fast alle Experten, dass Unternehmen stärker auf den Sachverstand älterer Ingenieure zurückgreifen könnten. Linderung der Not erwartet die Wirtschaft von der Anhebung des Rentenalters ("Rente mit 67"), die 2012 beginnt: Werde ein Jahr länger gearbeitet, blieben damit 50.000 Hochqualifizierte länger im Job.
Abbrecher: Fix aus dem Studium herausgeprüft
Die Branchenverbände trommeln seit vielen Jahren vehement, um mehr Abiturienten ins MINT-Studium zu locken. Technik, die nicht immer begeistert: Die deutsche Ingenieurs-Ausbildung ist eher wenig einladend - teils trist und praxisfern, teils übertrieben hart. So beendeten 2008 nur 52 Prozent aller Maschinenbaustudenten ihr Studium erfolgreich; 34 Prozent brachen es komplett ab, der Rest wechselte das Fach. Dass bei Maschinenbau-Prüfungen mitunter 80 Prozent durchfallen, sei "kein Beweis von Qualität", kritisierte BDA-Bildungsexpertin Barbara Dorn. Es gehe auch nicht an, dass Hochschulen die Studierenden schon im zweiten oder dritten Semester "hinauskomplimentieren".
Dauerstreit um Zuwanderer
Hochqualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland könnten um Fachkräfte barmenden Unternehmen helfen, doch das ist ein notorisch heikles Thema. Nach langen Debatten hat die Bundesregierung Ende Juni die Vorrangprüfung für ausländische Ärzte und Ingenieure der Fachrichtung Maschinen- und Fahrzeugbau sowie der Elektrotechnik abgeschafft. Danach mussten Arbeitgeber bisher bei der Anstellung von Einwanderern immer erst nachweisen, dass der Arbeitsplatz nicht auch mit einem vergleichbar qualifizierten Deutschen besetzt werden kann.

Außerdem wurde angekündigt, ausländische Berufsabschlüsse schneller und unbürokratischer anzuerkennen als bisher - auch als Willkommenssignal. Gabriele Sons von Gesamtmetall plädierte dafür, die Gehaltsgrenze für die uneingeschränkte Anwerbung qualifizierter Ausländer zu senken: von derzeit 66.000 auf rund 40.000 Euro im Jahr. Den Vorschlag unterstützt Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und die FDP-Fraktion im Bundestag. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) kritisiert den Status quo: Es könne nicht sein, "dass ein Zuwanderer mehr verdienen muss als ein Hochschulprofessor, um eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen".
Kann es sein, dass Weibsvolk anwesend ist?
In den Hörsälen und Labors des klassischen Ingenieurstudiums: eher nicht. In allen MINT-Fächern war 2009 ein Drittel aller Absolventen weiblich, in den technischen Disziplinen aber nur gut ein Fünftel, wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigt. Bisher gelingt es den Ingenieurwissenschaften kaum, junge Frauen für ein Technikstudium zu begeistern. (mamk/jol)

Buchtipp
Fotostrecke
Arbeitslose Ingenieure: Wir wurden aussortiert

Verwandte Themen

Fotostrecke
Ingenieurgehälter: Top 5 und Flop 5 nach Branchen

Social Networks