Üppige Gehälter zwischen 72.000 und 130.000 Euro jährlich, attraktive Arbeitsbedingungen, niedriges Rentenalter - der Fluglotsenberuf hat große Vorzüge. An der Eignungsprüfung versuchen sich viele Bewerber. Weil derzeit rund 500 Lotsen fehlen, will die Deutsche Flugsicherung allein im kommenden Jahr 150 Nachwuchskräfte ausbilden.
Der Haken: Bei weitem nicht jeder hat das Zeug zum Fluglotsen. Mitbringen müssen Interessenten eine flinke Auffassungsgabe und ausgeprägtes räumliches Vorstellungsvermögen, eine besondere Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Abitur, gutes Englisch und Technikinteresse sind Pflicht. Wer älter ist als 24 Jahre, wird gleich aussortiert. Weitere K.o.-Kriterien: mehr als nur geringfügige Seh- oder Hör-Beeinträchtigungen, Farbenblindheit, manche chronische Erkrankungen. Allein die medizinische Richtlinie für Flugverkehrskontrollpersonal umfasst zehn Seiten.
Im mehrstufigen Auswahlverfahren werden die Kandidaten getestet. Einen Eindruck davon vermittelt die Deutsche Flugsicherung im Internet - ihr Lotsentest enthält wichtige Elemente, die bei der Bewerbung zählen. Dazu gehört ein Quiz zum Grundwissen und technischen Verständnis. Solche Fragen könnten Bewerbern auch in der echten Eignungsprüfung begegnen:
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