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Karrieremessen Speed-Dating bei Unternehmen

Karrieremessen (Connecticum in Berlin): Schick anziehen, Lebenslauf mitrbingen Zur Großansicht
TMN

Karrieremessen (Connecticum in Berlin): Schick anziehen, Lebenslauf mitrbingen

Gute Leute sind schwer zu finden. Große Konzerne wie kleinere Firmen nutzen Karrieremessen als Kontakthof. Studenten und Absolventen können sich ein Bild machen, welcher Arbeitgeber zu ihnen passt. Um im Gespräch zu punkten, haben sie nur wenig Zeit.

Warum immer darauf warten, dass man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird? Man kann auch dem Arbeitgeber zuvorkommen und selbst aktiv zu werden - zum Beispiel durch Initiativbewerbungen oder bei Karrieremessen. Dort können Studenten und Hochschulabsolventen an einem Ort gleich etliche Unternehmen kennenlernen, die für ihre Zukunft interessant sein könnten. Es ist eine Art Speed-Dating mit potentiellen Arbeitgebern.

Großunternehmen und auch Mittelständler wollen mit um die besten Talente buhlen, sich als attraktive Arbeitgeber präsentieren, zum Teil auch einfach ihren Namen bekannt machen. Darum umgarnen sie junge Akademiker mit schicken Events, darum stecken sie viel Geld ins Hochschulmarketing - was den Veranstaltern von Jobmessen einträgliche Geschäfte beschert. Dabei erhalten die Besucher die Gelegenheit, neue Kontakte zu sammeln und den Berufseinstieg elegant vorzubereiten.

Zumindest können sie in einer kurzen und weniger formellen Variante schon einmal Probeläufe für spätere Vorstellungsgespräche absolvieren. Denn fast nie geht es bei Karrieremessen schon unmittelbar um einen konkreten Job, mehr um die Vernetzung und Eindrücke von potentiellen Arbeitgebern. Einer der Vorteile: "Man kann Firmen miteinander vergleichen", sagt der Karriereberater Martin Wehrle aus Jork bei Hamburg.

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Bewerbungspannen: 15 kuriose Missgeschicke
Auf manchen Messen sind mehrere hundert Unternehmen vertreten. Auf einen Blick sehen die Hochschulabsolventen: Wie präsentiert sich die Firma - altbacken oder modern? Wirken die Mitarbeiter fröhlich oder demotiviert? Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, im Gespräch mit ihnen zu erfahren, welche Karrierewege und -perspektiven ein Unternehmen zu bieten hat.

  • Vorher: Sichten und Sortieren

Die persönlichen Kontakte zu Mitarbeitern sind später bei einer Bewerbung oft hilfreich - wenn der Bewerber an das Treffen anknüpfen kann und schon einen Ansprechpartner für eventuelle Fragen hat. Besuche auf Karrieremessen sind allerdings oft ein hartes Programm: Sechs bis sieben Gespräche pro Tag mit potentiellen Arbeitgebern sind realistisch, rät Günter Hartard, Berater für Akademische Berufe im Hochschulteam der Arbeitsagentur Karlsruhe. Am besten klärt man schon vorab, mit welchen Unternehmen man sprechen will.

  • Der erste Eindruck zählt

Bei der Messe selbst ist nur wenig Zeit, sich dem Arbeitgeber zu präsentieren, oft nur wenige Minuten. Also muss der erste Eindruck sitzen. Hartard empfiehlt, die Selbstvorstellung mit Freunden zu üben und dabei zu besprechen, welche zwei, drei entscheidenden Aspekte man hervorheben möchte.

Schließlich kann man Unterlagen wie einen aktuellen Lebenslauf mitbringen. Wer schon weiß, bei welcher Firma er sich vorstellen möchte, bereite am besten eine komplette Bewerbungsmappe mit Anschreiben vor, rät Karl Niemann vom Career Center der Hochschule Osnabrück: Die hat der Bewerber dann schon in der Hinterhand, wenn die Gespräche gut verlaufen.

  • Was zieh' ich bloß an?

"Die Kleidung sollte man so wählen, wie sie später im Beruf gefragt ist", empfiehlt Martin Wehrle. Wer eine Versicherung anvisiert, sollte sich also seriös kleiden - für eine PR-Agentur darf es etwas legerer sein. Auf Messen tragen die Firmenvertreter in der Regel Namensschildchen. Sie dann auch mit Namen anzusprechen, sei weniger anonym und wirke oft gleich sympathisch, sagt Wehrle.

  • Nachher: Was geht, was bleibt?

So ein Gesprächsmarathon auf einer Karrieremesse kann verwirrend sein. Danach sollte man die Eindrücke sacken lassen und eine persönliche Bilanz ziehen: Wo hat's mir besonders gut gefallen, welches Unternehmen bietet wirklich überzeugende Jobs und interessante Perspektiven? Niemann: "Dort kann man sich dann gezielt bewerben und auf das Gespräch bei der Messe Bezug nehmen, vielleicht sogar etwas aufgreifen, das man da besprochen hatte."

Eine Karrieremesse ist nicht nur für Absolventen und examensnahe Studenten hilfreich. "Auch während des Studiums kann sich ein Besuch lohnen", so Niemann. Denn Unternehmen geben auch über Praktikumsplätze Auskunft. "Außerdem werden viele Abschlussarbeiten bei Firmen geschrieben", sagt Niemann. "Bei einer Jobmesse kann man erfragen, ob und in welchen Bereichen ein Unternehmen solche Zusammenarbeiten fördert."

CEO of the Future


McKinsey und manager magazin suchen die künftige Führungselite
Der Wettbewerb
Wer sich fragt, ob eine Karriere als Manager das Richtige für ihn ist, dem bietet seit dem Jahr 2000 der Wettbewerb "CEO of the Future" die Möglichkeit, genau das herauszufinden. Auch 2012 suchen McKinsey, manager magazin und Spiegel Online wieder die Führungselite der Zukunft, gemeinsam mit Bayer, Bertelsmann, Porsche, ThyssenKrupp und Vodafone sowie dem Medienpartner n-tv. Mitmachen können Young Professionals mit bis zu vier Jahren Berufserfahrung sowie examensnahe Studenten und Doktoranden.
Die Herausforderung
In der ersten Runde sollen die Teilnehmer ins Jahr 2030 blicken – und ihre Ratschläge für einen CEO von heute in einem klugen Essay formulieren. Zusammen mit einem Lebenslauf soll dieser bis zum 16. September auf www.future-ceo.de hochgeladen werden. Die besten Bewerber können sich in Workshops für die zweite Runde qualifizieren. Dort bauen die 20 überzeugendsten Kandidaten in Seminaren ihre Führungskompetenzen aus – und trainieren für das Finale.
Die Gewinner
In der Endrunde am 2. Februar 2013 in Kitzbühel präsentieren die Kandidaten Fallstudien vor den CEOs der Partnerunternehmen. Die drei Sieger erhalten Karrierebudgets in Höhe von 7000, 5000 und 3000 Euro sowie ein Mentoring durch ein Jurymitglied.
Die Jury
Die Talente bewerten Marijn Dekkers, Vorstandsvorsitzender von Bayer, Bertelsmann-Primus Thomas Rabe, Porsche-Lenker Matthias Müller, Frank Mattern, Deutschland-Chef von McKinsey, Herbert Henzler, ehemaliger Europa-Chef von McKinsey, ThyssenKrupp-Vorsteher Heinrich Hiesinger, Jens Schulte-Bockum, designierter Vorsitzender der Geschäftsführung von Vodafone Deutschland, sowie Vertretern der Medienpartner. Mehr Infos bei e-fellows, Facebook und www.future-ceo.de.

Aliki Nassoufis, dpa/jol

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1. es ist eher anders ...
dschinn1001 09.09.2012
Die guten Arbeitskräfte gehen nicht zu Karriere-Messen und schreiben auch keine Bewerbungen. Wenn sie eine Arbeitsstelle finden, kommen die Kontakte anders zustande.
2. Hurra...
spon-facebook-10000361426 09.09.2012
ein gänzlich Sinnloser Artikel... denen die es interessiert ist all das schon lange bekannt und jenen die es nicht interessiert wird es jetzt bestimmt auch keine neuen Perspektiven eröffnen.....
3. Zeitverschwendung
elusive100 10.09.2012
Diese Karrieremessen sind meistens pure Zeitverschwendung. Da geht man als Bewerber hin, stellt sich selber vor und tauscht ein paar Worte mit unerfahrenen Personalern (nicht Chefs) aus, und spätestens auf die Frage, welche Stellen denn frei seien und ob man den Lebenslauf einreichen könne, heißt es dann: "Besuchen Sie unsere Webseite und bewerben Sie sich dort". Toll! Das hätte man gleich von zu Hause aus machen können, ohne die Zeit und vor allem die Fahrtkosten in Kauf zu nehmen. Und noch etwas: Wenn bei so einem "Speed-Dating" der Personaler es schafft von 50 oder mehr Bewerbern sich deren Selbstpräsentation anzuhören, glaubt jemand ernsthaft dass er sich selbst an das Gröbste noch erinnern kann? Wenn man bei denen später dann anruft und auf das Gespräch auf der Messe verweist, ist schon längst alles vergessen. Da kann man selbst als Nichtteilnehmer ein paar tolle Worte über die Messe erfinden, es wird einem nicht weniger Glauben geschenkt als jemandem, der dort wirklich war. Der Sinn der Messen besteht für die Firmen meiner Ansicht nach darin, Präsenz zu zeigen und Werbung zu machen. Ich denke dass selbst ohne Messen die Unternehmen in der online-Bewerberflut versinken. (Ja ja, der Fachkräftemangel lässt grüßen)
4. Wischi-Waschi
gsm900 10.09.2012
Wenn eh nur die Rosinen aus dem Bewerberpool gepickt werden sollen: Warum hingehen? Gut Leute empfiehlt der Professor ohnehin persönlich (so hat es jedenfalls meiner gemacht). Und bei "bestes Institut von Wlet" war es genauso.
5.
Plasmabruzzler 10.09.2012
Darf ich herzhaft lachen? Als ich bei 2 solcher fragwürdigen Veranstaltungen war und mich für Stellen interessierte, bei denen ich mich qualifiziert genug fühlte, sagte dann ein Personaler:"Wie? FH-Diplom? Kein richtiges Diplom?" Woraufhin ich erwiderte:"Und zu Uni-Diplomern sagen Sie dann ?". Verzeihung, nicht jeder hat ein Reifezeugnis. Und wie andere Kommentatoren anmerkten, kam recht schnell der Hinweis auf die Internetseite, wo man sich bewerben kann, ggf. über ein Online-Portal. Solche Messen sind in meinen Augen pure Zeitverschwendung.
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