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KarriereSPIEGEL im Hörsaal Was bei der Bewerbung wirklich zählt

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DPA

Raus aus dem Studium, rein in den Job - junge Akademiker hoffen auf den fliegenden Wechsel. Lebenslauf, Anschreiben, Vorstellungsgespräch: Womit punktet man? Darüber debattiert KarriereSPIEGEL mit Experten und Studenten an großen Unis, inklusive Bewerbungsmappen-Check.

Der Export brummt, der Dax will kaum aufhören zu klettern, Hochschulabsolventen treffen auf einen deutschen Arbeitsmarkt, der sich recht freundlich präsentiert. Zehn Jahre nach dem Abschluss ist nur ein Prozent der Akademiker ohne Job, zeigte kürzlich eine Absolventenstudie. Ein Studium wird demnach honoriert - mit guten Berufsperspektiven und gutem Einkommen, zumindest für eine deutliche Mehrheit und sofern man das richtige Fach studiert hat.

Besonders Ingenieure, Natur- und Wirtschaftswissenschaftler haben derzeit sonnige Aussichten. Die erste große Unsicherheit nach dem Studium bleibt ihnen trotzdem nicht erspart: Wie kann man den Wunscharbeitgeber von den eigenen Qualitäten überzeugen? Die erste Hürde ist eine gelungene schriftliche Bewerbung, dann geht es ins Vorstellungsgespräch oder Assessment Center.

Wie gelingt ein reibungsloser Berufsstart? Was ist wichtig bei Anschreiben und Lebenslauf, womit punktet man im persönlichen Gespräch? Darum geht es im Wintersemester bei "KarriereSPIEGEL im Hörsaal". Zur Veranstaltungsreihe treffen Studenten und Experten sich diesmal an zwei großen Technischen Universitäten:

  • Technische Universität Dresden
    Montag, 25. November 2013,
    17 Uhr (Eintritt frei)
    Hörsaal 03 im Hörsaalzentrum (HSZ/03/H), Bergstr. 64
    mit: Bewerbungsberater Gerhard Winkler, Journalistin Helene Endres sowie den Personalexperten Dagmar Hochbein (Bosch) und Julia Rohleder (Otto) - mehr zu den Teilnehmern unten

  • Technische Universität Darmstadt
    Donnerstag, 28. November 2013, 17 Uhr (Eintritt frei)
    Hörsaal A01, Karolinenplatz 5
    mit: Gerhard Winkler, Helene Endres sowie den Personalexperten Jürgen Post (Bosch) und Thomas Fritz (McKinsey) - siehe unten

Nach der Podiumsdiskussion gibt einen Bewerbungsmappen-Check: Die Teilnehmer können ihre Lebensläufe und Bewerbungsunterlagen mitbringen. Bewerbungstrainer Gerhard Winkler und Recruiting-Mitarbeiter des Veranstaltungspartners Bosch prüfen sie und geben wertvolle Tipps. Wer seine Mappe checken lassen möchte, meldet sich am besten unter dieser E-Mail-Adresse an; man kann es aber auch spontan vor Ort versuchen.

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33  Bilder
Bewerbungen: Wo geht's denn hier zum Job?
Folgende Diskussionsteilnehmer sind bei "KarriereSPIEGEL im Hörsaal" dabei:

  • Gerhard Winkler arbeitet als Trainer und Bewerbungshelfer in Berlin. In der Reihe "Erste Hilfe Karriere" schreibt er für KarriereSPIEGEL über Berufsstart und Berufsalltag, er hat mehrere Bewerbungsbücher veröffentlicht und bloggt auf www.jova-nova.com.
  • KarriereSPIEGEL-Redakteurin Helene Endres arbeitet seit 2006 beim manager magazin. Zuvor studierte sie Literaturwissenschaften, Amerikanistik und BWL, arbeitete als Unternehmensberaterin und absolvierte die Henri-Nannen-Journalistenschule.
  • Dr. Thomas Fritz, Director of Recruiting des deutschen Büros der internationalen Unternehmensberatung McKinsey & Company. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium wurde er Berater und koordiniert seit 2008 die gesamte Mitarbeitergewinnung für das deutsche McKinsey-Büro.
  • Julia Rohleder ist Abteilungsleiterin im Recruitment der Otto Group. Dort stieg sie 2005 nach ihrem BWL-Studium als Projektleiterin ein.
  • Dagmar Hochbein studierte Wirtschaftswissenschaftlerin, arbeitet seit 2002 bei der Robert Bosch GmbH und ist in der Personalabteilung für Nachwuchsgewinnung und Hochschulmarketing zuständig.
  • Jürgen Post ist Personalleiter für Führungskräfte und Talentmanagement der Bosch Rexroth AG und seit Abschluss seines BWL-Studiums 1988 im Unternehmen.
  • Beide Veranstaltungen moderiert Armin Himmelrath, KarriereSPIEGEL-Autor, freier Journalist, Buchautor und Radiomoderator aus Köln.

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insgesamt 24 Beiträge
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    Seite 1    
1.
Plasmabruzzler 11.11.2013
Darf ich es so verstehen, dass es bei der Stellenbesetzung nicht mehr um Qualifikation, sondern um eine aufgemotzte Bewerbung geht? Traurig. Woanders reicht als Bewerbung der Lebenslauf (bei wissenschaftlichen Tätigkeiten der wiss. Lebenslauf mit Publikationen). Wenn hier in D schon die Bewerbung passen muss, man dann meist durch x Assessment-Center muss, bevor man überhaupt jemanden sprechen darf und am Ende dann nach einer langen Wartezeit eine Absage bekommt, scheint der Mangel unter Akademikern nicht groß zu sein.
2. Selbstinszenierung vor Qualifikation
duke400 11.11.2013
Es ist genauso, leider, diejenigen, die sich am besten inszenieren, haben bessere Chancen eingestellt zu werden, als jene, die fachlich qualifiziert sind. Das ist dann später bei Beförderungen, Auslandsabordnungen, usw. genauso. Die Assessment Centers (vor oder nach einer Einstellung) sind (meist) ziemlich irrelevant. Zum einen betreibt jeder Arbeitgeber ein anderes Assessment Center Modell, zum anderen lassen sich besonders die Soft Skills in wenigen Stunden nicht realistisch bewerten. Ich kenne genügend Bewerber, die nach Durchlauf eines Assessment Centers eingestellt wurden und sich anschließend im tgl. Joballtag als völlig ungeeignet herausstellten. Naja, dann wurden die Bewertungskriterien jedes Jahr geändert, ohne nachhaltig Erfolg zu haben. Das beweist, dass die Assessment Center nicht besser funktionieren, wie die Einschätzung eines geschulten und erfahrenen Personalchefs.
3. Seid gleich und austauschbar!
spon-1278242385064 11.11.2013
@Plasmabruzzler: Ganz recht. Unsere "Schöne neue Welt" setzt auf gleichermaßen überall einsetzbare Alleskönner ohne die Ambition zum selbst denken. Unter 1,0 geht nichts.
4.
mm71 11.11.2013
Zitat von PlasmabruzzlerDarf ich es so verstehen, dass es bei der Stellenbesetzung nicht mehr um Qualifikation, sondern um eine aufgemotzte Bewerbung geht? Traurig. Woanders reicht als Bewerbung der Lebenslauf (bei wissenschaftlichen Tätigkeiten der wiss. Lebenslauf mit Publikationen). Wenn hier in D schon die Bewerbung passen muss, man dann meist durch x Assessment-Center muss, bevor man überhaupt jemanden sprechen darf und am Ende dann nach einer langen Wartezeit eine Absage bekommt, scheint der Mangel unter Akademikern nicht groß zu sein.
Nein, das haben Sie falsch verstanden. Ihre Qualifikationen sind die Voraussetzung. Dennoch schadet es nicht, sich Gedanken dazu zu machen, wie Sie diese optimal präsentieren können. Denn nicht vergessen: Sie konkurrieren nicht nur mit Idioten, sondern auch mit ebenso gut qualifizierten anderen Abgängern. Wer sich zurücklehnt und nur darauf hofft, dass irgendwann sein Genie schon erkannt werden wird (und falls nicht, eben alle anderen Idioten sind), wird vermutlich nicht allzu weit kommen.
5. Wenn man sich ansieht, was für Referenten ...
soldev 11.11.2013
...dabei sind. Überwiegend BWLer (von allem etwas, aber nichts richtig) ist das Ziel aufgeplusterte Heisse-Luft Bewerbungen zu erzeuigen mehr als naheliegend ...
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