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Vom Trainee zum Chef Hier muss alles anders werden!

Trainee-Programme gelten als Sprungbrett für eine steile Konzernkarriere. Doch nicht jeder, der im Assessment-Center brilliert hat, schafft es an die Spitze. Vier Chefs, die sich vom Trainee hochgearbeitet haben, verraten ihre Erfolgsrezepte - und warum es sich lohnt, die eigenen Lehrer abzusägen.

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Corbis

Auf dem Sprung: Hier berichten Chefs von ihrer Trainee-Zeit

Assessment-Center? Langweilig, da waren ja alle. Die Anekdote von der fiesen Frage, der genialen Antwort und dem gestammelten Kurzvortrag hat gestern noch den WG-Mitbewohner vom Küchenstuhl gehauen, jetzt interessiert sie auf einmal niemanden mehr.

Wer Hunderte Bewerber abgehängt und eine Trainee-Stelle ergattert hat, bekommt es mit neuer Konkurrenz zu tun: Menschen, die in diversen Bewerbungsrunden bewiesen haben, dass sie genauso innovativ, kompetent, lernbereit und engagiert sind wie man selbst.

Nach dem Einstellungstest folgt die härteste Prüfung: Zeigen, was man wirklich drauf hat. Gar nicht so einfach, wenn man sich auf einmal in einem starren Lehrplan wiederfindet. Was also tun? Einen neuen Lehrplan ausarbeiten und dann direkt zum Vorstandsvorsitzenden damit! Hört sich unrealistisch an? Dann lesen Sie, wie Annika Falkengren vom Trainee zur Bankchefin aufstieg.

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Hart, aber herzlich: Worauf es bei Trainee-Programmen ankommt
Sie haben als Trainees angefangen, bei der Commerzbank, Beiersdorf, Bosch und SEB, und sich bis zu den Chefsesseln durchgeboxt: Vier Top-Manager erzählen, wie man mit ungewöhnlichen Vorschlägen Karriere macht, warum man sich mit seinen Trainee-Kollegen anfreunden sollte und wieso sich es sich auch lohnt, Lächeln zu lernen.

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insgesamt 16 Beiträge
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1. Ammenmärchen
sunstroke 19.10.2011
Und wieder ein Karriere-Spiegel-Artikel wie er einseitiger und oberflächlicher nicht sein könnte. Manchmal hat man den Eindruck, dass in diesem Bereich von SpOn in erster Linie der Eindruck erweckt werden soll, dass in unserer Berufswelt alles rosarot ist und jeder, der nur hart genug arbeitet, früher oder später oben ankommt. Das wird vorzugsweise mit Storys von erfolgsverwöhnten Absolventen oder Führungskräften namhafter Unternehmen versucht. In diesem Fall dürfen sich also letztere über ihre Erfahrungen und ihren steilen Aufstieg in Traineeprogrammen äußern....da sie jetzt selber Führungskräfte sind, wundert es also nicht, dass sie alle ein Bild vom steilen Aufstieg des Berufsanfängers zeichnen....was sollten sie auch sonst machen als Repräsentanten des Unternehmens? Interessanter wäre es doch gewesen mal die wirklichen Einflüsse auf eine Karriere zu beleuchten, so wie beispielsweise wie gut man mit dem Chef klarkommen muss, damit er einen fördert, welche Beziehungen oder Kontakte man dringend haben sollte oder in welchen Branchen man besonders die Ellenbogen ausfahren muss, weil man es nur mit karrieregeilen Egomanen zu tun bekommt. Stattdessen wird hier das Märchen vom geraden Karriereweg erzählt, der nur eine Richtung kennt: Nach oben...
2. ...
Hesekiel 19.10.2011
Zitat von sysopVier Chefs, die sich vom Trainee*hochgearbeitet haben, verraten ihre Erfolgsrezepte - und warum es sich lohnt, die eigenen Lehrer abzusägen.
An dem Satz stimmt jawohl nur die Zahl vier. Vier Chefs, die Ihren Konzern im SpOn als mustergültiges Unternehmen darstellen dürfen, in welchem natürlich von Anfang an alles superspannend und extrem karrierefördernd war. Erfolgsrezepte werden tatsächlich keine verraten, stattdessen Phrasen gedroschen ("Ich wollte den Konzern als Ganzes erfassen!"), und die angeblich abgesägten Lehrer sind bei heute zumindest Endvierzigern, welche einst mit 25 anfingen doch eher im Ruhestand.
3. Interessant ist auch...
Dumme Fragen 19.10.2011
das bis auf eine Ausnahme alle nach ihrem Studium bei einem Unternehmen angefangen haben und danach nie den Arbeitgeber gewechselt haben... Über unbezahlte Praktika wird auch kein Wort verloren (oder ich hab es überlesen). Und ausserdem: nur langweilige Großkonzerne. Mir persönlich würde es viel mehr bringen, wenn ich hier mal lesen könnte, wie man die Schulen und Universitäten bzw. Ausbildungsbetriebe reformieren könnte, damit viel mehr "Nachwuchskräfte" auf eigenen Beinen stehen wollen und auch können und wir einen neuen Gründerboom bekommen! Und als Naturwissenschaftler schrecken mich diese Berichte über Trainees eh ab. Grausig. Und zur Vita von Führungskräften kann ich persönlich berichten, dass alle, die ich persönlich kennengelernt habe, aus dem "richtigen Elternhaus" kamen. Und DAS ist immer noch das wichtigste Erfolgskriterium.
4. Networking
mexmex 19.10.2011
Als jemand, der ebenfalls ein Trainee-Programm in einem der hier rechts annoncierenden Unternehmen durchgemacht hat, kann ich den vier Top-Managern nur Recht geben. In einem Großteil der Konzerne gibt es vor Allem eine Sache, die einen vorwärts bringt: das Netzwerk. Networking ist aber nur ein anderes Wort für: Sich verstellen, falsch sein, den persönlichen Umgang mit Mitmenschen instrumentalisieren. Es gibt eine Menge eiskalter Karrieristen, die das wirklich gut drauf haben. Die beeindrucken dann die Chefs, die auf die selbe weise nach oben gekommen sind. Menschen, die durch eine große Persönlichkeit beeindruckt hätten, habe ich meiner Zeit in diesem Konzern nicht kennen gelernt. Eher infantile, geld- und karrieregeile Egoisten. Heute bin selbständig und mehr als froh, noch den Absprung aus dieser Welt geschafft zu haben.
5. .
yolanthe85 19.10.2011
Man sollte ebenfalls beachten, dass Trainee-Programme nur eine Einstellung auf Zeit sind. Man wird geprüft, gewogen und wenn man Pech hat für nicht schwer genug befunden. Ein nicht bestandenes oder auch ein abgeschlossenes Trainee-Programm ohne Übernahme macht sich im Lebenslauf genauso schlecht wie ein abgebrochenes Studium. Wer nicht studieren geht hätte u.U. ja das Zeug dennoch erfolgreich abzuschließen. Wer jedoch abbricht hat bewiesen, dass er in dieser Hinsicht ein Versager ist. Ein Stempel, den man für den Rest des Berufslebens mit sich tragen muss. Wer sich nicht sicher ist am Trainee-Programm teilzunehmen, sollte es besser sein lassen. Im Unternehmen meines Mannes z.B. wurden von 5 Trainees nur 2 übernommen. Er Gott sei Dank als einer von denen. Einer ist komplett ausgeschieden und die 2 Verbliebenen machen nun Sacharbeitertätigkeiten in dem Unternehmen (eine Berufsausbildung hatten alle, das war Voraussetzung für das Trainee-Prog.) PS: Ein Heilpäda-Studium oder Kunstgeschichte-Studium zählen nicht als eine anerkennungswürdige Leistung ;-) Aber dies nur so nebenbei...
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