Freizeit verlängern So nutzen Sie 2019 optimal die Brückentage

Fast alle Feiertage liegen 2019 in der Woche - Brückentage bieten Arbeitnehmern deshalb die Gelegenheit, ihren Urlaub zu strecken. Hier erfahren Sie, welche Varianten es gibt.

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OSTERN UND ERSTER MAI:

Das Osterfest fällt auf Ende April, wodurch sich mehrere günstige Gelegenheiten bieten, den Urlaub geschickt zu planen. Karfreitag fällt auf den 19. April, Ostermontag ist der 22. April. Wer sich vier Tage vor Karfreitag sowie vier Tage nach Ostermontag freinimmt, verdoppelt seine freien Tage.

Besonders clever ist es diesmal, nach dem Osterwochenende und dem 1. Mai einige Tage Urlaub einzulegen. Aus sechs Urlaubstagen können so 13 freie Tage werden. Wer nach dem Maifeiertag die Woche auffüllt, holt sogar 17 freie Tage raus.

Es lohnt sich jedoch auch, die Wochen vor und nach Ostern komplett auszunutzen und gleichzeitig nach dem 1. Mai freizunehmen. So bringen 12 Tage sogar 23 freie Tage am Stück. Da der 1. Mai auf einen Mittwoch fällt, bescheren zwei Urlaubstage Arbeitnehmern ein ausgedehntes Wochenende.

CHRISTI HIMMELFAHRT UND PFINGSTEN:

Christi Himmelfahrt wird am Donnerstag, den 30. Mai, gefeiert. Dies schafft die Möglichkeit für ein langes Wochenende oder eine ganze freie Woche. Wer die Wochen bis zum Pfingstwochenende auffüllt, kann aus neun Urlaubstagen stolze 17 freie Tage machen - der Pfingstmontag liegt auf dem 10. Juni.

Wer sich ab Himmelfahrt freinimmt und die Wochen vor und nach Pfingsten mit zehn Tagen auffüllt, kann sogar einen Urlaub von 18 Tagen machen.

FRONLEICHNAM:

Wer in der richtigen Gegend wohnt, kann auch an Fronleichnam ein verlängertes Wochenende ausspannen. Der Feiertag fällt auf Donnerstag, den 20. Juni, und bietet somit weitere Chancen für Brückentage. Ein gesetzlicher Feiertag ist er aber nur in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Hessen, dem Saarland und einigen Teilen Sachsens und Thüringens.

TAG DER DEUTSCHEN EINHEIT:

Die nächste bundesweite Möglichkeit für urlaubssparende Konstruktionen bietet der Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober, der im nächsten Jahr auf einen Donnerstag fällt. Ein freier Freitag bietet die Chance auf ein langes Wochenende - und mit vier Urlaubstagen lässt sich so ein neuntägiger Urlaub machen.

REFORMATIONSTAG UND ALLERHEILIGEN:

Der Reformationstag am 31. Oktober - begangen in Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen - fällt 2019 auf einen Donnerstag und lässt sich somit gut zu einem langen Wochenende ausdehnen. Den 1. November müssen sich Arbeitnehmer in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland nicht freinehmen. Dort ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag.

WEIHNACHTEN UND SILVESTER:

Die Weihnachtsfeiertage am 25. und 26. Dezember liegen 2019 besonders arbeitnehmerfreundlich: Sie fallen auf einen Mittwoch und einen Donnerstag. Mit nur drei Urlaubstagen lassen sich neun freie Tage herausschlagen. Alle Arbeitnehmer, die noch weitere zwei Urlaubstage investieren, können bis einschließlich Neujahr 2020 sogar zwölf Tage freimachen.

FRAUENTAG:

Arbeitnehmer in Berlin könnten im kommenden Jahr Glück haben: Die Landesregierung hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das den Frauentag, den 8. März, zu einem Feiertag machen soll - der fällt auf einen Freitag.

boj/AFP



insgesamt 21 Beiträge
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Seite 1
nurEinGast 30.12.2018
1. tjo
ist dann nur doof, wenn der Arbeitgeber keine Brückentage möchte...
mitch72 30.12.2018
2. Noch bescheidener
für uns Selbständige, da etliche Tage, an denen die Kunden nicht erreichbar sind.
ronmartin 30.12.2018
3. Feiertage gehören abgeschafft!
Es muß endlich Schluss damit sein, Menschen vorschreiben zu wollen, wann sie arbeiten und wann nicht, wann sie etwas kaufen können und wann nicht. Die meisten Feiertage sind unverschämterweise auch noch kirchlicher Natur. Die gehören schon aus mehreren Gründen abgeschafft! Und mit Ihnen diese unsäglichen Brückentage. Wer seinen Job derart hasst, daß er verzweifelt jede Gelegenheit zum Blaumachen sucht, soll doch einfach ganz zu Hause bleiben!
Sokrates II 30.12.2018
4. Lebensqualitaet
Zitat von ronmartinEs muß endlich Schluss damit sein, Menschen vorschreiben zu wollen, wann sie arbeiten und wann nicht, wann sie etwas kaufen können und wann nicht. Die meisten Feiertage sind unverschämterweise auch noch kirchlicher Natur. Die gehören schon aus mehreren Gründen abgeschafft! Und mit Ihnen diese unsäglichen Brückentage. Wer seinen Job derart hasst, daß er verzweifelt jede Gelegenheit zum Blaumachen sucht, soll doch einfach ganz zu Hause bleiben!
Sie leben um zu arbeiten oder arbeiten um zu leben? "Alle Lebenwesen ausser dem Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu geniessen". Samuel Butler. Mit sonnigen Gruessen aus Recife
wi_hartmann@t-online.de 30.12.2018
5. Freizeitpark BRD
Viele Erwerbstätige (ausser Öffentlicher Dienst) wüßten es zu schätzen statt 28-35 Stunden pro Woche einige bezahlte Stunden länger arbeiten zu können. Viel Freizeit kostet im Regelfall mehr Geld. Hinzu kommt das die knappen Mittel auch noch falsch z. B. in Alkoholika investiert werden, was wiederum die Kosten für die Gesundheitsfürsorge in die Höhe treibt. Die Notaufnahmen in den Krankenhäusern zum Wochenende sprechen Bände.
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