Mehr Polizeibeamte Bundespolizei stellt auch Tätowierte ein

Der Bund sucht Bewerber für den Polizeidienst. Um alle Stellen besetzen zu können, sollen die Regeln für Tätowierungen nun nach SPIEGEL-Informationen aufgeweicht werden.

Polizisten der Bundespolizei (in München): 3000 zusätzliche Stellen
DPA

Polizisten der Bundespolizei (in München): 3000 zusätzliche Stellen


Um auch weiterhin für Bewerber attraktiv zu bleiben, erwägt die Bundespolizei, ihre Zugangsvoraussetzungen zu lockern. Das betrifft vor allem Aspiranten mit Tätowierungen. Bislang heißt es dazu, dass Polizeianwärter "keine sichtbaren Tätowierungen und Piercings" tragen dürften. (Diese Meldung stammt aus dem SPIEGEL. Den neuen SPIEGEL finden Sie hier.)

Hinsichtlich dieser Vorschrift, so geht aus einem internen Papier der Bundespolizeiakademie hervor, solle es eine "gewisse Aufweichung" geben. Die Bundespolizei hat für die nächsten Jahre 3000 zusätzliche Stellen zugesagt bekommen, jetzt werden Bewerber gesucht.

In diesem Rahmen ist ein sechstes Ausbildungszentrum geplant. Der neue Standort soll voraussichtlich Bamberg in Bayern sein.

Maria Feck/ SPIEGEL JOB
Dem Trend zu mehr Tätowierungen steht in vielen Berufen eine ablehnende Haltung gegenüber. Wer sich dafür entscheidet, muss überlegen, bei welchen Gelegenheiten die Tattoos zu sehen sind. In konservativen Branchen, etwa bei vielen Banken, können sie einen Tabubruch bedeuten, in manchen Berufen sind sie streng reglementiert. Das Video oben illustriert, wie verschiedene Arbeitnehmer mit diesen Fragen umgehen - und zeigt ihre Tätowierungen.

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