Ausländische Mitarbeiter "Deutsche haben ein Ziel, bereiten alles vor und legen los"

Raus aus der Heimat, ab nach Deutschland: Fünf Einwanderer halten den Deutschen den Spiegel vor und berichten, was ihnen im Arbeitsalltag alles auffällt.

Von und Franziska Ebert


Über die Arbeits- und Lebensgepflogenheiten in anderen Ländern glaubt man ja schon allerhand zu wissen: dass Finnen in der Sauna sogar Kundengespräche führen. Dass Japaner berufslebenslänglich immer beim selben Arbeitgeber bleiben, nie vor dem Chef nach Hause gehen und kreuzunglücklich sind, wenn sie ihren Urlaub nicht der Firma schenken dürfen. Dass Spanier der Mittagshitze mit stundenlanger Siesta trotzen. Oder dass Engländer gleich nach Feierabend gern eilig im Pub drei, vier Gläschen Ale verlöten.

Junge Deutsche gehen gern zum Arbeiten ins Ausland, junge Ausländer kommen gern nach Deutschland. Was aber beobachten sie an ihren deutschen Kollegen? Wie ist das mit der sprichwörtlichen Pünktlichkeit und Gründlichkeit, mit Fleiß und Disziplin?

Sie kommen aus Schottland, Ungarn und Iran, Finnland und England: Fünf Einwanderer erzählen, welche Verhaltensweisen sie im Beruf typisch deutsch finden.

insgesamt 218 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
nightwatchman 07.07.2015
1.
Meiner Erfahrung nach haben Ausländer sehr häufig ein deutlich besseres und entspannteres Bild von uns Deutschen als wir selbst. Woran das wohl liegen mag ?
taglöhner 07.07.2015
2.
Individuelle Aussenansichten auf "uns" sind eigentlich immer interessant. Dieser Flachartikel ist jedoch bemerkenswert gehaltlos geraten.
CommonSense2006 07.07.2015
3. Seltsame Kollegen in HH
Wenn man am Desy in HH arbeitet, geh ich mal davon aus, dass man eine Promotion hat oder daran gerade arbeitet. Da finde ich es schon sehr seltsam, wenn man dann die Regeln der deutschen Sprache nicht kennt und einem Ausländer nicht erklären kann.
kanzlerkandidat 07.07.2015
4. Wunderbar!
So viele positive Meinungen über die Deutschen macht ja manchem so glücklich! Aber macht doch davon eine Studie und fragt mehr Migranten in Ballonräume Wie Frankfurt wo sie ausgebeutet und unter unmenschliche Bedingungen arbeiten müssen, die Menschen die auf Bau arbeiten, die Menschen bei der Müllabfuhr! Die ein paar Informatiker sind nicht repräsentative! Fragt die Migranten die mehr als 20 Jahren in eine Firma, bei der Stadt, oder in Bildungsbereich arbeiten, fragt sie danach warum die Deutschen versuchen deren Karriereweg immer anschneiden und sie zurück drängen! Fragt sie nach dem Glück in Deutschland! Tja, dann wird ihr erst die Wahrheit hören, und manche Deutsche würde hier sagen, wenn es die nicht gefällt, dann fahre doch in deiner Heimat zurück!
Susiisttot 07.07.2015
5. Nun ja dann scheinen
ja zumindest beim Berliner Flughafen keine Deutschen zu arbeiten, so von wegen Ziel, vorbereiten und loslegen. Trifft auch auf viele andere Baustellen in Deutschland zu.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2015
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.