Ex-Grünen-Abgeordnete Überläuferin Elke Twesten will "Führungskompetenz" studieren

Mit ihrem Wechsel zur CDU stürzte die Abgeordnete Elke Twesten die rot-grüne Landesregierung in Niedersachsen. Jetzt will sie sich nach Informationen des SPIEGEL komplett von der Politik abwenden.

Elke Twesten
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Das Leben der Politikerin Elke Twesten, 54, bleibt bewegt. Mit ihrem Wechsel von den niedersächsischen Grünen zur CDU löste sie in Hannover eine Regierungskrise aus. Jetzt hat sich Twesten nach SPIEGEL-Informationen an der privaten Fachhochschule Buxtehude eingeschrieben - um ihren Ausstieg aus der Politik vorzubereiten.

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Heft 38/2017
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An der Hochschule 21 will sie in den kommenden zwei Jahren "Führungskompetenz" studieren. Mit ihrem früheren Arbeitgeber, der Zollbehörde, führte Twesten bereits Gespräche über ihren Wiedereinstieg ins Berufsleben.

Durch Twestens überraschenden Seitenwechsel verlor die rot-grüne Landesregierung unter SPD-Ministerpräsident Stephan Weil ihre knappe Mehrheit. Am 15. Oktober finden in Niedersachsen vorgezogene Neuwahlen statt.



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khg 15.09.2017
1. Selten dämlich diese Frau und absolut unglaubwürdig!
Also war das Ganze doch eine abgekartete Sache und es ging nur darum die SPD Mehrheit zu stürzen. Man sollte der Frau die Kosten für die vorgezogenen Wahlen in Rechnung stellen.
dbrown 15.09.2017
2. Das!
hätte die auch als Grüne tun können. Was für ein verächtliches Benehmen.
Beccaria 15.09.2017
3. Die arme Frau, welch eine Hexenjagd
dabei hat frau Twesten nur das getan was andere auch machen, mit einem politischen Engagement den beruflichen Aufstieg sichern. Deshalb gehen jetzt auch alle Spitzenpositionen im öff.Dienst an verdiente Parteipolitiker, ob die zunehmende Leistungsschwäche unseres öff.Dienstes darin begründet ist ? Siehe LAGESO in Berlin mit seinem unfähigen Leiter.
wauz 15.09.2017
4. Karrieristin
Wie so viele, hat jetzt auch diese Frau erfahren müssen: Alle lieben den Verrat (am Gegner), keiner liebt die Verräter!
Maßwerk 15.09.2017
5. Frische Luft
Zitat von Beccariadabei hat frau Twesten nur das getan was andere auch machen, mit einem politischen Engagement den beruflichen Aufstieg sichern. Deshalb gehen jetzt auch alle Spitzenpositionen im öff.Dienst an verdiente Parteipolitiker, ob die zunehmende Leistungsschwäche unseres öff.Dienstes darin begründet ist ? Siehe LAGESO in Berlin mit seinem unfähigen Leiter.
schnappen im echten Leben müssen ja nun bald ca. 70 Bundestagsabgeordnete, die sich, teils seit Jahrzehnten davon ent- wöhnt hatten. Und es ist nur recht und billig, wenn diese Politiker in ihren erlernten Berufen wieder Beschäftigung finden. Nicht jeder kann als Lobbyist mit astronomischem Einkommen unterkommen. Man- cher will es vielleicht auch nicht, aus moralischen Erwägungen, soll es ja mitunter noch geben.
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