Beruf und Familie "Vorm nächsten Kind wollen wir mehr ansparen"

Der Mann verdient das Geld, die Frau putzt und hütet die Kinder: Warum ist das häufig immer noch so? Hier berichten junge Eltern, wie sie Betreuung, Haushalt und ihre Jobs aufteilen - und was die größten Probleme sind.

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Ein Freitagvormittag in der Fußgängerzone von Hamburg-Altona. In der Einkaufszone rund um den Bahnhof treffen sich Menschen aller Einkommensschichten. In dem Café eines Möbelgiganten ist der Kaffee bereits für 50 Cent zu haben.

Während an dem einen Tisch Rentner sitzen, tippt daneben ein junger Mann in seinen Rechner. Dazwischen immer wieder Paare, Schwangere und junge Mütter mit ein oder zwei Kindern. Sie sind einkaufen an diesem Vormittag - und nicht bei der Arbeit.

Eine Studie der OECD zeigt, dass Deutschland in Bezug auf Gleichberechtigung bei Beruf und Familie häufig noch schlecht dasteht. Soweit die Statistik, doch wie empfinden Mütter und Väter in Deutschland ihre Situation?

Hier erzählen junge Eltern, wie sie ihren Alltag meistern, wer wie viel arbeitet - und verdient:

insgesamt 39 Beiträge
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zeitgeist☆ 18.02.2017
1. Es hat sich schon viel getan
Was die Unterstützung junger Eltern angeht siehe Elterngeld . Allerdings sollten deutschlandweit die gleichen Konditionen für Kitas geschaffen werden. Will sagen Kitas sollten deutschlandweit kostenlos sein. Ich zahle in meiner Gemeinde in Hessen 500€ + im Monat, das ist eigentlich kaum zu bewältigen. Ich hoffe die SPD / Schulz wird das im Wahlkampf thematisieren.
pauleschnueter 18.02.2017
2. Wohl eher fast immer.
"Warum ist das häufig immer noch so?" Diese Frage unterstellt, dass es oft nicht so sei. Das stimmt nicht. In "normalen" Familien mit mindestens zwei Kindern, und nur die sind aus gesellschaftlicher Sicht relevant, bleibt fast immer die Frau zu hause oder wenn, hat eine Arbeit, die sich sehr einfach an ihre Rolle angleichen lässt. Die Antwort ist auch ganz einfach: Weil die Frauen es so wollen und die Männer so dumm sind es zuzulassen.
Klausinspace 18.02.2017
3. Die wollen das so
Meine Erfahrung ist, dass die meisten Frauen und die meisten Männer genau dieses alte Rollenklischees haben und leben wollen. Traurig aber wahr
GünterLichtner 18.02.2017
4. Warum
Zitat von KlausinspaceMeine Erfahrung ist, dass die meisten Frauen und die meisten Männer genau dieses alte Rollenklischees haben und leben wollen. Traurig aber wahr
Sie haben schon recht: Die meisten Männer und Frauen wollen das altbekannte "Rollenklischee" leben. Aber was ist daran traurig? Was ist, wenn es nicht nur Rollen sind, die ein Regisseur (wer?) ihnen vorgibt, sondern wenn es ganz einfach dem Wesen von Mann und Frau entspricht und beide damit einem tiefen inneren Bedürfnis nachkommen? Dann stellt sich die Frage: Warum soll ein Mann kein Mann und eine Frau keine Frau sein dürfen? Was gewinnen wir, wenn wir die tatsächlichen Unterschiede durch ideologische Vorgaben zu nivellieren suchen?
Ruppig 18.02.2017
5. Biologie
Das nennt sich Gender Paradox und wurde schon 2011 vom norwegischen Komiker und Soziologen Harald Eia in einer amüsanten Dokumentation thematisiert. Einfach mal nach Gender Paradox und Harald Eia googlen.
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