Beobachtet im Büro Eulen, die auf Menschen starren

Drei Eulen schauen durch ein Bürofenster. Nichts Ungewöhnliches, oder? Allerdings tun sie das schon seit Wochen. Und haben inzwischen eine ganze Reihe Fans auf Twitter.

Huhu, sagen die Eulen
twitter/mc_lens

Huhu, sagen die Eulen


Drei Eulen schauen durch ein Bürofenster. Nichts Ungewöhnliches, oder? Allerdings tun sie das schon seit Wochen. Und haben inzwischen eine ganze Reihe Fans auf Twitter.

Die Sache ist einerseits süß, andererseits ein wenig unheimlich. Gerade wenn man unter einer Anatidaephobie leidet. Ana... - was, bitte? Das ist die Angst, dass eine Ente einen beobachten könnte. Womöglich unbemerkt von hinten.

Und wer weiß, wie trennscharf so eine Phobie im Alltag ist. Ente, Eule, einerlei. Jedenfalls muss sich ein Büroarbeiter in Los Angeles seit einiger Zeit bei der Arbeit von ein paar Eulen beobachten lassen. Und wer weiß, wie eindringlich Eulen starren können, sehnt sich vielleicht bald danach, nur von den Knopfaugen einer Ente fixiert zu werden.

Angstfrei betrachtet, haben es sich da ein paar Eulen vor einem Fenster gemütlich gemacht und schauen rein. Michael Lens, ein Professor aus Los Angeles, fand diese Szene so besonders, dass er ein Foto machte und es via Twitter in die Welt schickte.

Dazu schreibt er, die Eulen seien vor einigen Wochen auf dem Fenstersims seines Kollegen geboren worden. Das Foto wurde bereits mehr als 152.000 Mal geliked.

Auf Twitter ist eine Diskussion darüber entbrannt, warum die Eulen die Mitarbeiter derart anstarren. Die Vögel wirken überraschend zutraulich - sie sind halt in der Nähe von Menschen groß geworden.

"Sie schauen sich den menschlichen Zoo an. Toll - und es ist umsonst", schreibt eine Userin. "Hey, weißt du, dass diese Maus gerade die Kekse in deinem Schreibtisch klaut", twittert ein anderer Nutzer aus der Perspektive der Eulen. Und wieder ein anderer fragt sich, ob die Eulen Verwandte in dem Büro hätten.

Dabei tauschen die Twitter-Nutzer alle eine Menge Fotos von Eulen und ihren Artverwandten aus:

Anatidaephobie ist als Erkrankung übrigens vor allem durch den US-Cartoonisten Gary Larson in den Achtzigerjahren bekannt geworden. Trotzdem soll es tatsächlich Menschen geben, die unter der Angst leiden, von einer Ente beobachtet zu werden. Ansonsten kommt natürlich noch eine Noctuaphobie in Betracht, eine Angst vor Eulen. Aber wer sollte sich schon vor Vögeln fürchten, die nachtaktiv sind und einen stundenlang regungslos anstarren?

kha/mamk



TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.