Facebook-Einstellungen So sieht der Chef die Strandfotos nicht

Mist, wenn man mit Vorgesetzten und Kollegen auf Facebook befreundet ist - im echten Leben aber nicht. SPIEGEL WISSEN und SPIEGEL ONLINE geben Tipps, wie man Job und Privates auch im digitalen Leben trennt.

AHAOK/SPIEGEL WISSEN


Nicht alle Facebook-Freunde sind echte Freunde. Hier drei Tipps, mit denen Sie steuern können, wer was von Ihnen sieht.

1. Machen Sie sich bewusst, für was Sie Facebook nutzen wollen

Viele Menschen nutzen Facebook und Twitter als Business-Netzwerke. Falls diese auch für Sie ein geschäftliches Tool sind: Posten Sie immer mal wieder gezielt Dinge, die mit Ihrer Job-Persönlichkeit zu tun haben und die für andere sichtbar sein sollen. Fangen Sie gegebenenfalls in dieser Woche damit an: Posten Sie ein oder zwei Nachrichten, die Ihre Kompetenzen zeigen.

2. Legen Sie Listen an

Schauen Sie in dieser Woche alle Facebook-Kontakte durch und machen Sie sich bewusst, was Auftraggeber und Entscheider von Ihnen sehen. Falls Sie in der Timeline sowohl Urlaubsbilder posten wollen als auch mit beruflich relevanten Posts vertreten sind, legen Sie verschiedene Facebook-Listen an. Damit können Sie steuern, wer welche Posts liest und können auch getrost Freundschaftsanfragen Ihres Chefs oder Auftraggebers annehmen. Dass diese weniger Einträge von Ihnen sehen als andere, wird niemandem auffallen - dafür werden insgesamt viel zu viele Posts am Tag angezeigt. Eine Anleitung zum Einrichten von Listen gibt es zum Beispiel hier.

3. Überlegen Sie, was Sie wirklich posten wollen

Früher hat man mal gesagt: Religion und Politik sollte man aus dem geschäftlichen Smalltalk raushalten. So streng ist es heute nicht mehr. Wer seine politische Meinung bei Facebook offenbart, sollte trotzdem prüfen, wen diese Posts und Petitionen, die Sie unterschrieben haben, erreichen. Ändern Sie auch hier gegebenenfalls die Facebook-Einstellungen.

Bei Facebook verschiedene Listen zu erstellen und verschiedene Kreise zu pflegen, kann sehr arbeitsintensiv sein. Überlegen Sie, wieviel Aufwand sich lohnt. Eine grobe Einteilung in "Freunde" und "andere" bietet sich aber fast immer an - so können Sie weiterhin Kinder- und Partybilder posten.

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