Führungspositionen Genau so wenige Frauen an der Spitze wie vor zehn Jahren

Auf der obersten Führungsebene von Unternehmen ist nur jede vierte Chefposition mit einer Frau besetzt - genau wie vor zehn Jahren. Verbesserungen zur Geschlechtergerechtigkeit gab es jedoch in einem anderen Bereich.

Eine unter vielen: Mehrere männliche und ein weibliches Vorstandsmitglied stehen auf einer Hauptversammlung zusammen auf dem Podium.
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Eine unter vielen: Mehrere männliche und ein weibliches Vorstandsmitglied stehen auf einer Hauptversammlung zusammen auf dem Podium.


Frauen in Führungspositionen - darüber wurde in den vergangenen Jahren viel diskutiert, Gesetze wurden erlassen, Versprechungen gemacht. Und was hat es gebracht? Zumindest auf der oberen Führungsebene: nichts.

Weiblichen Mitarbeitern gelingt der Sprung an die Unternehmensspitze immer noch so selten wie vor zehn Jahren. Nach wie vor sei lediglich jede vierte Chefposition auf der obersten Führungsebene eines Privatunternehmens mit einer Frau besetzt; schon im Jahr 2004 lag der entsprechende Frauenanteil nur bei 24 Prozent.

Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Zwar sei der Anteil im Jahr 2012 vorübergehend auf 26 Prozent gestiegen, im Jahr 2014 aber wieder auf 25 Prozent gesunken.

Verbessert hätten sich dagegen in den vergangenen zehn Jahren die Karrierechancen von Frauen auf der zweiten Führungsebene. Habe der entsprechende Anteil im Jahr 2004 bei 33 Prozent gelegen, seien 2014 bereits 39 Prozent der Stellen im mittleren Management mit einer Frau besetzt gewesen. "Nur auf der zweiten Führungsebene holen Frauen langsam auf", betonen die Autoren der Studie. Dort nähere sich der Chefinnenanteil dem Anteil der in Privatunternehmen beschäftigten Frauen (43 Prozent) allmählich an.

Frauenquote Vorstände, Grafik: SPIEGEL ONLINE
SPIEGEL ONLINE; Quelle: FidAR e.V.

Frauenquote Vorstände, Grafik: SPIEGEL ONLINE

Generell hätten Frauen in kleineren Betrieben bessere Aussichten auf die Chefpositionen als in Großbetrieben, im Osten bessere als im Westen Deutschlands, berichten die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Am häufigsten ständen Frauen an der Spitze in Betrieben der Gesundheits- und Erziehungsbranche (43 Prozent), im Einzelhandel (38 Prozent) und im Gastgewerbe (39 Prozent). Am geringsten seien die Aufstiegschancen für Frauen gemessen am Anteil aller weiblichen Mitarbeiter der Branche bei Banken und Versicherungen (12 Prozent).

Nach Angaben der Bundesregierung wächst inzwischen auch die Rolle von Frauen in Kontrollgremien von Unternehmen mit Bundesbeteiligung. Zum 31. August 2015 stieg die entsprechende Frauenquote auf 36 Prozent und lag damit über dem seit Januar 2016 geforderten Anteil von 30 Prozent.

Der Bund habe damit die Vorgaben zur Besetzung der Aufsichtsgremien mit Frauen in seinen Unternehmen mehr als erfüllt, betonte Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU). Dagegen waren von den 136 Geschäftsführerpositionen in allen unmittelbaren Bundesbeteiligungen im Jahr 2014 nur 21 mit Frauen besetzt, was einem Anteil von 15,4 Prozent entspricht.

Die verbindliche Frauenquotefür Aufsichtsräte von großen Unternehmen gilt seit dem 1. Januar 2016. Für mittelgroße Firmen gelten flexiblere Regelungen.

Eine Umfrage zeigte jüngst, dass trotz Gesetz längst nicht alle 102 börsennotierten und voll mitbestimmten Unternehmen bei Neubesetzungen ihrer Führungspositionen fest mit Frauen planen. In immerhin 31 Unternehmen sollen mehr Frauen in den Aufsichtsrat rücken.

Die Australierin: "Es gibt kein Nein für mich, wenn ich etwas will"

Alison Rowe, 44, begann ihre Karriere bei der Royal Australian Navy, wo sie schon mit 23 Jahren ein Kriegsschiff mit einer Crew aus 186 Männern und 30 Frauen steuerte. Heute arbeitet sie als Leiterin für Nachhaltigkeit beim Technologiekonzern Fujitsu, ist Multi-Aufsichtsrätin, mehrfach ausgezeichnete Führungskraft und Mutter eines Sohnes.

Welche Entscheidung hat Ihre Karriere am meisten beeinflusst?

Sehr entscheidend war eine Erkenntnis, die ich mir erst erlauben musste, die mich aber dann sehr befreit hat: Karriere und Erfolg nicht über Hierarchie zu definieren und wie schnell man darin aufsteigt. Sondern über die Wirkung, die ich mit meiner Arbeit habe. Ich will etwas Nachhaltiges bewirken, will gestalten. Das ist meine Definition von Erfolg, dafür habe ich auch schon Gehaltseinbußen hingenommen. Ich hatte immer im Kopf, was mein Vater mir gesagt hatte: Nothing is off limits. Es gibt kein Nein für mich, wenn ich etwas will.

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Ich wäre nicht so hart zu mir selbst. Ich habe mich schon früh mit anderen verglichen, unter Druck gesetzt. Alle meine Abschlüsse habe ich in Abendschulen und nebenberuflich gemacht - wohl über zehn Jahre hinweg. Das war hart. Ich wäre da heute entspannter. Und auch freier, was mein Urteil über mich selbst angeht.

Sind Frauen in Führungspositionen ein Thema in Australien?

In Australien gibt es viele Frauen auf der obersten Ebene, doch meistens im gemeinnützigen Bereich. Wir brauchen sie aber auch in den harten Industrien. Das zu ändern ist unsere große Herausforderung.

Die Chinesin: "Vollzeitjob plus Vollzeitstudium – danach fühlt sich alles wie ein Spaziergang an"

Jane Jie Sun, 45, hält sich jeden Tag zwei Stunden für die Familie frei, von 19 bis 21 Uhr. Davor und danach arbeitet sie als Vizepräsidentin und Chief Operating Officer des chinesischen Internet-Reisebüros Ctrip in Shanghai. Sun ist Mutter von zwei jungen Töchtern.

Welche Entscheidung hat Ihre Karriere am meisten beeinflusst?

Die eigene Komfortzone zu verlassen ist immer eine gute Entscheidung. Bei mir war das zweimal der Fall: Als ich für mein Studium in die USA gegangen bin, war China noch sehr rückwärtsgewandt. Meine Eltern verdienten 20 Dollar im Monat. Es war klar, dass ich in Amerika völlig auf mich allein gestellt sein würde. Die Studiengebühren waren hoch. Ich war von 6 Uhr morgens bis 11 Uhr an der Uni, habe bis 20 Uhr auf dem Campus gearbeitet, freitags und samstags sogar bis 23 Uhr. Aber zurückschauend hat mich das stark gemacht: Egal, wie viel ich hinterher gearbeitet habe - es fühlte sich an wie ein Spaziergang.

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Eigentlich nichts. Ich habe meine großen Entscheidungen immer sehr gut überlegt und versucht, weit in die Zukunft zu sehen. Zum Beispiel als die Rückkehr nach China anstand. Ich habe damals die Wachstumsraten der Bruttoinlandsprodukte verglichen: Die USA hatten etwa zwei bis drei Prozent, China sieben bis zehn. Dann schaute ich mir die verschiedenen Branchen an: Mit Alkohol, Glücksspiel oder Tabak verdient man sehr gut - aber das macht Menschen kaputt. In der Reisebranche macht man Menschen glücklich und erweitert ihren Horizont. Schließlich fragte ich mich: Mit welchen Leuten willst du zusammenarbeiten? Und bei Ctrip sind es vor allem junge, ehrgeizige Menschen. So war es nicht schwer, die richtige Entscheidung zu fällen.

Ist die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern in China ein Thema?

In China ist der Zusammenhalt innerhalb der Familie sehr stark. Meine Eltern wohnen im Haus nebenan und helfen viel. So können wir uns besser auf unseren Beruf konzentrieren. In der Generation meiner Großmutter haben Frauen nicht gearbeitet. Der Kommunismus hat der Gleichberechtigung gutgetan. Mao Zedong sagte: Frauen können die Hälfte des Himmels tragen - das hat vielen Frauen Selbstbewusstsein gegeben. Ich achte bei meinen Mitarbeitern sehr genau darauf, was sie wie sagen. Frauen sind oft stiller, arbeiten fleißig und hoffen, dass man es merkt. Die männlichen Kollegen verkaufen sich viel besser. Das ist mir bewusst und ich versuche, Frauen gezielt zu motivieren und zu fördern.

Die Türkin: "Ohne Nanny geht es nicht"

Burcu Geris, 37, hat schon als Kind Zahlen geliebt. Sie ist CFO und Vizepräsidentin der TAV Airport Holding, die unter anderem den Flughafen Istanbul-Atatürk betreibt, und Aufsichtsrätin in verschiedenen TAV-Tochterfirmen. 2015 wurde sie vom Weltwirtschaftsforum in Davos als Young Global Leader ausgezeichnet. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern.

Welche Entscheidung hat Ihre Karriere am stärksten beeinflusst?

Ich bin sehr ehrgeizig, aber es reicht nicht, etwas nur sehr stark zu wollen - man muss auch hart dafür arbeiten. Und natürlich gehört auch immer Glück dazu. Eine große Entscheidung war für mich, nach sechs Jahren bei Garanti, einer der größten Banken der Türkei, zu kündigen, ohne etwas Neues zu haben. Ich hatte dort das Gefühl, eine unter Vielen zu sein. Ich fragte mich: Wo kannst du etwas bewegen? Hier nicht. Also kündigte ich. Zwei Monate später hatte ich das Angebot von TAV. Am Ende ist alles eine Kette von Zufällen. Ich glaube, man braucht wirklich Passion für seinen Job, muss ihn lieben, um erfolgreich darin zu sein. All diese langen Tage, all diese Schuldgefühle gegenüber der Familie - das funktioniert nicht, wenn du deinen Job nicht wirklich liebst. Wenn die Arbeit einen glücklich macht, kommt das auch der Familie zugute.

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Rückblickend hätte ich gern mehr Sprachen gelernt und würde auch gern ein Instrument spielen - beides lässt sich als Kind so einfach lernen, heute ist es schier unmöglich. Ansonsten glaube ich, dass ich die richtigen Entscheidungen im richtigen Moment getroffen habe. Ich habe immer auf meinen Bauch gehört, und meine Familie hat mich unterstützt. Das hat mir viel Kraft gegeben. Ich bin damit aufgewachsen, dass Eltern und Lehrer sagten: 'Du kannst werden, was immer du willst, solange du dich anstrengst.' Das gibt mir heute noch Stärke und Selbstbewusstsein. Jetzt ist es natürlich einfach zu sagen, dass meine Entscheidungen immer richtig waren - damals wusste ich das natürlich nicht, es hätte auch anders kommen können. Das Leben ist Trial and Error.

Welche Rolle spielt weibliche Führung in der Türkei?

In der Türkei wird über die Frauenquote diskutiert, aber wir haben keine - obwohl Frauen in Führungspositionen unterrepräsentiert sind. Ich selbst bin hin- und hergerissen. Einerseits glaube ich an das Leistungsprinzip, andererseits glaube ich, dass Frauen einen kleinen Schubs gebrauchen könnten, um nach oben zu kommen und sich dort zu entfalten. Ich selbst versuche, als Role Model sichtbar zu sein, spreche auf Konferenzen, gehe an Universitäten, stoße Projekte an. Was in der Türkei sehr ausgeprägt ist, und was ich für einen entscheidenden Punkt halte, sind Betreuungssysteme für Kinder: Es ist völlig in Ordnung, die Kinder fremdbetreuen zu lassen, da gibt es keine gesellschaftlichen Vorbehalte. Es kostet auch wesentlich weniger als in Deutschland. So gut wie alle Top-Managerinnen, die ich kenne, haben eine Nanny zu Hause, wir übrigens auch, anders geht das gar nicht.

Die Französin: "Wir Frauen sollten uns nicht ständig selbst verurteilen"

Corinne Vigreux, 50, hat ihre Karriere in der Computerspielebranche begonnen und zusammen mit niederländischen Programmierern den Navigationsgerätehersteller TomTom gegründet. Sie ist Mutter von zwei erwachsenen Söhnen und lebt in den Niederlanden.

Welche Entscheidung hat Ihre Karriere am meisten beeinflusst?

Die Verantwortung und das Risiko auf mich zu nehmen und mich mit TomTom selbstständig zu machen. Ich kam aus einer großen Organisation und dann waren wir ein Start-up mit drei Leuten - kleiner geht's kaum!

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Nichts. Klar, es war eine Achterbahnfahrt, aber ich habe alles davon geliebt. Manche Dinge waren furchtbar, aber sie machen einen stärker für alles, was kommt. Zum Beispiel, als ich einmal im britischen Frühstücksfernsehen unser neues Programm für Smartphones vorstellen sollte - und der Moderator als erstes zu mir sagt: "Ich habe es probiert, ihr Ding funktioniert nicht." Live! Um sieben in der Früh! Furchtbar!

Wie kommen mehr Frauen in Führung?

Wir Frauen würden uns alle einen großen Gefallen tun, wenn wir uns nicht ständig gegenseitig verurteilen würden. In Frankreich ist es normal, dass Frauen arbeiten. Das ganze System ist darauf ausgerichtet - die Schule geht bis 17 Uhr, die Kinder bekommen dort ein warmes Mittagessen.

In Holland ist es wie in Deutschland: Wenn du arbeitest, bist du eine schlechte Mutter. Du brauchst ein dickes Fell und musst dir deiner wirklich sicher sein, das dann trotzdem so durchzuziehen. Den Müttern werden Schuldgefühle gemacht. Ich habe das selbst erfahren - wenn die Leute dich komisch anschauen, wenn du deine Kinder zur Schule bringst zum Beispiel. Ich finde, Frauen sollten einander in Ruhe lassen - die Männer machen das doch auch. Wenn Du arbeiten willst, fein, wenn nicht, auch recht.

Die Russin: "Ich mag meine Fehler"

Muza Monams, 55, hat nach dem Studium erst in einem Verlagshaus, dann in einem Bauunternehmen als Chief Financial Officer gearbeitet. Seit 2011 ist sie Chief Operating Officer für die Bauer Medien Gruppe Russland.

Welche Entscheidung hat Ihre Karriere am meisten beeinflusst?

Meine Familie und ich sind Ende der Neunzigerjahre von Usbekistan nach Moskau gezogen - das war eine schwere Entscheidung, die Post-Sowjet-Ära war keine einfache Zeit. Wir wussten nicht, auf was wir uns einließen. Zu meinem usbekischen Abschluss als Mathematikerin habe ich in Russland noch Volkswirtschaft studiert und einen MBA an der Business-School gemacht.

Was würden Sie rückblickend anders machen?

Sie sind jetzt vielleicht überrascht, aber ich mag meine Fehler. Fehler erlauben einem, Dinge noch mal durchzudenken, einen anderen Standpunkt einzunehmen, sich selbst zum Besseren zu verändern. Ohne Fehler kein Wachstum.

Sind Frauen in Führung ein Thema in Russland?

Frauen in Russland sind stärker als Männer, vor allem in Metropolen wie Moskau. Diskriminierung sehe ich nicht, Frauen übernehmen Führungsrollen in der Wirtschaft - nur in der Politik noch nicht. Ich hatte nie das Gefühl, irgendwie gebremst zu werden aufgrund meines Geschlechts. Ähnlich ist es in Indien, China, Post-Sowjet-Ländern: Weibliche Führung ist normal in der Wirtschaft, aber nicht in der Politik. Ich schaue da oft verwundert auf Deutschland: Das höchste Regierungsamt des Landes wird seit Jahren erfolgreich von einer Frau ausgefüllt. Auch in meiner deutschen Firma, der Bauer Medien Gruppe, leitet eine Frau die Geschäfte. Aber dann bekomme ich Diskussionen mit, dass es in Deutschland nicht die Norm ist, dass Frauen auf höchstem Level führen. Das hat vielleicht etwas mit der Kultur zu tun. Ich glaube allerdings, wenn eine Gesellschaft etwas diskutiert, eine Sache zum Thema macht, dann kommt auch ein Wandel. Und der passiert gerade.

Die Italienerin: "Ich habe gelernt zu warten"

Simonetta Di Pippo, 56, ist studierte Astrophysikerin und Direktorin des Büros der Vereinten Nationen für Weltraumfragen in Wien. Sie hat einen erwachsenen Sohn.

Welche Entscheidung hat Ihre Karriere am meisten beeinflusst?

Für mich war es immer eine gute Entscheidung, nicht zu hetzen, sondern auch mal neben mich zu treten und die Situation zu analysieren. Und auf den richtigen Moment zu warten, um den nächsten Schritt zu machen. Wenn man nicht zufrieden ist mit seiner Arbeit, wird man ungeduldig und möchte, dass Dinge passieren. Aber ich habe gelernt zu warten. Die richtige Entscheidung zur falschen Zeit bringt einen nicht weiter. So war meine beste Entscheidung, keine Entscheidung zu treffen für anderthalb Jahre. Dann habe ich mich bei den Vereinten Nationen beworben - und den Job bekommen.

Würden Sie rückblickend etwas anders machen?

Nichts wirklich Großes. Ich habe immer hart gearbeitet und bin zufrieden mit den Ergebnissen. Ein Grund dafür ist, dass ich in meinem Berufsleben immer zwei Dinge wollte: einen Job haben, in dem ich jeden Tag lerne. Und meine Passion und Begeisterung für meine Arbeit behalten. Beides habe ich erreicht.

Wie kommen mehr Frauen in Führung?

Früher war ich gegen eine Quote, weil ich an ein geschlechtsunabhängiges Leistungsprinzip glaube. Aber inzwischen habe ich so viele Blockaden erkannt und denke: Wir sollten eine haben. Nur für ein paar Jahre, damit der Prozess angestoßen wird, dann werden wir sie nicht mehr brauchen. Frauen haben alles, was sie brauchen, um nach ganz oben zu gelangen. Jungen Müttern wünsche ich, dass sie ihre ganz eigene Work-Life-Balance finden. Dieses Gefühl, irgendwelchen Rollenbildern entsprechen zu müssen, stresst. Wir brauchen ein Umfeld, in dem jede sagen kann: Ich mach das so oder so - und jede für sich ihre eigene passende Entscheidung treffen kann.

lgr/dpa

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